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milkyway nervt...

Diskutiere über asiatische Filme, Darsteller oder alles andere, das den Asien-Film-Fan interessiert.

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Beitragvon Stefan Borsos am So, 13.05.2001, 19:23

Hi Armin,

zunächst mal will ich wieder mal betonen, daß man Diskussionen durchaus emotional führen kann (wenn nicht sogar sollte). Davon aber abgesehen weiß ich nicht, warum ich hier als Beispiel angeführt werde - Aussagen wie "armselig" und "bedauernswert" stammen nicht von mir, sondern von einem Herrn weiter oben. Ich kann auch nix heftiges, direktes oder meinetwegen auch "heftig-direktes" in meinen Aussagen finden. Ich hoffe damit, daß das Thema abgeschlossen ist.

Grüsse,

Stefan
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Stefan Borsos
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Beitragvon okami am So, 13.05.2001, 20:09

Stefan würde den Teufel tun irgendwen zu beleidigen oder an die "karre" zu fahren.

sonst kauft doch keiner mehr seine Zeitung...
Bild (sollte nur n Scherz sein...)
okami
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Beitragvon kami am So, 13.05.2001, 21:32

Hallo Ronin!
Natürlich ist man dumm, wenn man kein Kunstkino mag. Was Leute wie Du nie begreifen werden ist,daß die Zielsetzung des Künstlers doch erstmal zweitrangig ist. Das Ergebnis steht doch erstmal für sich, unabhängig von der Intention ihres Schöpfers, die man ja auch nicht immer kennt. Johnnie To könnte wahrscheinlich als nächstes einen Film über das Tagwerk eines Kartoffelschälers aus der Sicht der geschälten Kartoffel drehen, das Ganze auch recht realistisch, und trotzdem wäre das Ergebnis wohl wenig befriedigend. Aber natürlich würdest Du das auch gut finden.
Kunst um der Kunst willen ist also, was uns vom Tier unterscheidet.Na Halleluja! Dann war Joseph Boys bestimmt die Krone der Scöpfung. Eine etwas zynische Sicht der Dinge.
Kino sollte im besten Fall schon neben der Unterhaltung noch etwas mehr bieten. Wenn es aber nicht mal Unterhaltung bietet, ist es halt gescheitert ( ich rede jetzt vom klassischen Spielfilm, zu dem man THE MISSION, trotz Konventionsbrüchen, zählen kann). Aber Du wirst Dich bestimmt lieber zu Tode langweilen als Dich durch schnödes Popcornkino unterhalten zu lassen.
Nochwas zu Stefans Meinung: Das MILKYWAY im Allgemeinen gute bis sehr gute Filme macht, gebe ich gerne zu. Insofern war der abwertende Ausdruck MILKYWAY-Anbeter etwas unpassend, weil ich selber Johnnie Tos Werke schätze. Und gerade im Vergleich zu seinen (und Patrick Yaus) anderen Werken schneidet THE MISSION deutlich schwächer ab. Man könnte sich jetzt bestimmt darüber streiten, ob die Formel spartanische Handlung + reduzierte Dramaturgie + Gameboymusik = toller Film hier aufgeht. Ist ein Film automatisch gut, wenn er die Langeweile im Beruf eines Bodyguars so glaubhaft rüberbringt, daß der Zuschauer selber fast vom Sessel rutschen würde, wenn ihn die aufdringliche Musikbegleitung nicht am Einschlafen hindern würde.
Im Übrigen ist es schon so, daß man sich zumindest bemühen sollte, einen Film objektiv zu beurteilen, richtig gelingen wird es aber nicht. Denn auch guter Schnitt, gutes Drehbuch, gute Kamera usw. machen ja nicht automatisch einen guten Film.
So denn!
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kami
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Beitragvon Slurm am So, 13.05.2001, 22:36

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Stefan Borsos:
...Ich hoffe damit, daß das Thema abgeschlossen ist.

Grüsse,

Stefan
CineAsia

<HR></BLOCKQUOTE>

Hi Stefan !

Hoppla - man kann sich auch nicht vorsichtig genug ausdrücken. Sorry, aber ich darf nochmal, ja?

Habe ich dir irgendwas schlimmes vorgeworfen? Ich habe hier nur meine Meinung kundgetan mit dem Ziel, die eine oder andere Position etwas klarer erscheinen zu lassen. Dass du nichts direkt-heftiges in deinen Aussagen finden kannst, spricht doch nur dafür, dass du nichts schlimmes daran findest. Aber dass es nicht nur ich manchnmal so empfunden habe, kann doch wohl auch die andere Seite bekräftigen, oder nicht? Ich will jetzt nicht gekränkt irgendwelche Beispiele rausziehen, darum nur eins stellvertretend - zur KLÄRUNG : "Die auch hier im Forum oft gemachte Aussage, daß eh alles subjektiv/Geschmackssache sei, kann ich langsam nicht mehr hören." Anstellerei? Vielleicht. Aber ich könnte mir schon vorstellen, das sich da der eine oder andere an die Karre gefahren fühlen könnte. Und nochmal : Ich will dir damit jetzt keine bösen Absichten unterstellen oder verlange eine Änderung! Nur zur Klärung...
Und : Der Beitrag von vorhin ging auch an keine bestimmt Adresse!

armin.

Ich hoffe, ich trete damit jetzt keine Lawine los...
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Beitragvon Stefan Borsos am So, 13.05.2001, 23:34

Hallo Armin,

keine Sorge, Du trittst bestimmt keine Lawine los. So wichtig es dann doch nicht... Dennoch kann ich Dein Zitat nicht ganz verstehen. Wieso sollte sich denn davon jemand angegriffen fühlen? Dieser Satz sagt doch nur aus, daß mich die Aussage, es sei eh nur alles Geschmackssache, nervt. Mehr nicht. Ich greife niemanden an und beschimpfe niemanden. Es ist aber doch so, daß sich viele Leute gerne hinter dieser Aussage verstecken. Und das ist nicht das Ziel einer ernsthaften Diskussion über Film, Kunst, Musik usw. usf. Wenn es diesen gemeinsamen Nenner/diesen gewissen Grad an Objektivität/diese gemeinsame Ebene, von der Ronin oder ich geschrieben hatten, nicht gäbe, könnten wir uns jegliche Diskussion sparen. Denn über Geschmack streitet man ja bekanntlich nicht. Das war ja auch Ronins und mein Problem mit einigen Aussagen, die im Zusammenhang mit THE MISSION fielen. Klar sind Beurteilungen oder auch Kritiken zu einem großen Teil subjektiv, das steht, denke ich, für alle außer Frage. Aber, wenn man mit jemand anderem darüber reden/diskutieren will, muß man versuchen, eine gemeinsame Ebene zu finden. Nehmen wir doch nur mal das äußerst extreme Beispiel von Hou Hsiao Hsien, ein Regisseur, den ich für seine interessanten künstlerischen Konzepte durchaus bewundern kann, aber dessen Werke mich zutode langweilen. Man muß hier einfach zwischen dem eigenen Geschmack und der tatsächlichen Qualität eines Films trennen. Wer sämtliche Filme, die ihm nicht gefallen, automatisch als schlecht bezeichnet, hat einfach einen sehr begrenzten Horizont (und das hat rein gar nix mit Intelligenz zu tun!). So, und das war das letzte, was ich zum Thema zu sagen habe.

Grüsse,

Stefan
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P.S.: an Kami: THE LONGEST NITE, EXPECT THE UNEXPECTED und THE ODD ONE DIES wurden hauptsächlich To, nicht von Yau in Szene gesetzt.
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Beitragvon Awi am Mo, 14.05.2001, 8:19

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Stefan Borsos:

Grüsse,

Stefan
CineAsia

<HR></BLOCKQUOTE>

Wann kommt die nächste Ausgabe?
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Beitragvon kami am Mo, 14.05.2001, 9:50

@Stefan
Deswegen hab ich den guten Yau der Vollständigkeit halber auch nur in Klammern gesetzt. Ist er eigentlich noch im Filmgeschäft oder verkauft er mittlerweile Fischbällchen? Da Johnnie To sich ja mittlerweile in einträglicheren Mainstream-Gefilden bewegt könnte er doch die dunklere Seite von MILKYWAY fortführen. Nichts gegen WU YEN, aber THE LONGEST NITE und Konsorten sagen mir doch eher zu.
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Beitragvon Kai Kinnert am Mo, 14.05.2001, 12:36

Hier werden ja Abhandlungen über das geschrieben, was Kunstkritiker, Künstler und Konsumenten schon seit Jahren versuchen zu definieren. Alles läuft am Ende daraufhin hinaus, das sich über Geschmack zwar nicht streiten lässt - man aber trotzdem wunderbar darüber streiten kann. Oder dikutieren. Ist ja letztenendes nur eine Frage der Betonung.

Johnny To macht ANDERES Kino als andere. Meistens oder meistens immer. Das kann nicht jedem gefallen, wie denn auch. Jeder geht mit einer anderen Erwartungshaltung, Einstellung und Erfahrung an Filme, an Bücher, an Menschen oder an was auch immer heran. Der Gag der Kunst ist, das sie so vielfältig ist....das seine Zielgruppe gefallen daran finden kann. Vergnügen. Unterhaltung. Wer das nicht mag, oder sich nicht unterhalten fühlt, der gehört nicht zu der Zielgruppe des Künstlers. Dafür sind dann andere da. Ob Du nun das wilde Geballer der 80er zurück willst, oder aber nach mehr MISSION rufst, ist doch egal. Wenn man allerdings von seinem Lager in das andere spuckt, dann wird es kritisch. Alles hat mit Respekt und Akzeptanz zu tun. Respektiert jemand nicht, das ich MISSION für ein Meisterwerk halte und ist der Meinung er müsste mir vorhalten, wasn fürn langweiliger Scheiss das sei, der verhält sich unfair - zeigt keinen Respekt gegenüber anderer Einstellungen und Empfindungen. Wer das macht, verliert am Ende alles.....

Für mich ist MISSION Genialität; eine Genialität fürs Gangsterkino ebenso wie es für mich 2001 fürs SF Kino (obwohl, der ist ja schon Genreübergreifend) ist.

Für andere ist es nichts.

Gut. Das ist geklärt. Also: was wird hier diskutiert?

[Dieser Beitrag wurde von Kai Kinnert am 14.05.2001 editiert.]
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Beitragvon freddy am Mo, 14.05.2001, 14:01

Hi Leute,
Es ist wohl mein Kreuz, dass mich hier keiner versteht. Aber egal, bla bla bla.
Aber warum soll's denn schon vorbei sein. Es geht doch gerade erst richtig los.
Wie auch immer, was ich meine ist folgendes:
Es geht darum was Unterhaltung bedeutet. Unterhaltung bedeutet doch nicht nur, dass man lacht. Selbst schockierende, oder hoechst artifizielle Filme(z.B. The Mission) unterhalten doch zumindest in dem Sinne, dass den Leuten denen sie gefallen nicht langweilig wird und, dass ein guter Film im Grunde bei den entsprechenden Leuten eine Art "befriedigendes" Gefuehl hinterlaesst.

CU,
freddy

PS: Das trifft jetzt zwar auch einen Teil von dem, was ich ausdruecken wollte, aber egal.

PPS:Leute, schaut euch Away With Words an.
Beer is Life.
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Beitragvon Ronin am Mo, 14.05.2001, 18:13

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von kami:
Hallo Ronin!
Natürlich ist man dumm, wenn man kein Kunstkino mag. Was Leute wie Du nie begreifen werden ist,daß die Zielsetzung des Künstlers doch erstmal zweitrangig ist.
<HR></BLOCKQUOTE>

Natürlich ist man nicht dumm, wenn man Kunstkino nicht mag. Man ist aber dumm, wenn man die Qualität von Filmen nicht anerkennen kann, obwohl sie nicht den persönlichen Geschmack treffen. Das ist IMO der häufigste Fehler von Fans. Und den begehst Du mit exemplarischer Deutlichkeit. Die Zielsetzung des Künstlers ist keineswegs zweitrangig, sondern ein entscheidender Punkt bei der Beurteilung eines Films. Wie die Rezeption beim Publikum aussieht, also ob Dir persönlich der Film gefällt, ist eine ganz andere Frage. Über diese kann man ewig und fruchtlos streiten. Über die anderen Punkte kann man geteilter Meinung sein, aber man drüber diskutieren. Wenn To einen Film über Kartoffelschäler drehen würde, kann der sehr gut sein, und ich kann ihn als Film anerkennen, aber er würde mich nicht weiter interessieren. Du hingegen würdest ihn schon deshalb schlecht finden, weil Du gute Filme definierst als die Summe der Filme, die Du begreifst und konkret krass voll geil findest, Du sie also mit einem 6er Pack Flepi und 'ner Tüte Chips konsumieren kannst. Ich habe nie bestritten, daß Film auch der Unterhaltung dienen soll und muß. Du hast nur meine Beiträge nicht richtig gelesen. Aber Film kann noch mehr, viel mehr. Wenn Du Dich mit filmischen BigMäcs begnügen willst, obwohl es Sieben-Gänge-Menues gibt, dann ist das okay. Jeder ißt mal BigMäcs. Und Leute, die nur die Menues gut finden, haben auch nichts kapiert. Wer aber nicht begreifen will, daß es mehr gibt als BigMäc und die Menues als Masturbationsakte selbstverliebter Kochkünstler diffamiert, disqualifiziert sich selbst. Punkt.

Ronin
P.S.: Die Sache mit der Kunst hast Du scheinbar auch in den falschen Hals bekommen. Fressen, saufen, fortpflanzen und die Zeit totschlagen, das machen auch Tiere. Was uns von denen unterscheidet sind Dinge wie Religion oder Kunst, na, und die Geldsorgen natürlich :-)... Oder um es mit Nicola Gomez Davila zu sagen: Wenn die Welt kein metaphysisches Abenteuer ist, dann ist sie nur banal.
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Beitragvon Stefan Borsos am Mo, 14.05.2001, 23:34

Hi Kami,

Yau ist noch im Geschäft, gehört seit kurzem zusammen mit Law Wing Cheong und einigen anderen zu einer Produktionsfirma namens S & W Ent. Ltd. (einer Tochterfirma von 100 Years of Film, die ebenfalls unter der Schirmherrschaft von Chinastar steht) und konnte mittlerweile seine vierte Regiearbeit fertigstellen. THE COMEBACK ist sein erstes Projekt, das komplett ohne Johnnie To entstand.
Was To selber betrifft, so wird es dieses Jahr noch zwei Filme geben, die wieder etwas in die Richtung von den älteren Milkyway-Produktionen gehen: FULL TIME KILLER mit Andy Lau, Sorimachi Takashi und Kelly Lin (Lam Hei Lui) sowie P.T.U. mit Simon Yam und Maggie Siu, der THE MISSION ähneln soll.
Was China Star allgemein angeht, erwarten uns dieses Jahr zudem noch BORN WILD von Patrick Leung, GIMME GIMME von Lawrence Ah Mon und einige andere Projekte, über ich aber leider nix verraten darf. Es wird aber auf jeden Fall noch ein spannendes Jahr.

Grüsse,

Stefan
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P.S.: Das Heft kommt bald, keine Sorge.
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Beitragvon kami am Di, 15.05.2001, 8:17

Hallo Ronin!
Jetzt wirst Du aber ein bisschen sehr polemisch. Ich würde von mir behaupten, daß ich schon in der Lage bin, einen Film einigermaßen unabhängig von meinem persönlichen Geschmack zu beurteilen ( von deutschen Beziehungskomödien mal abgesehen). Aber natürlich kann man eine gewisse Subjektivität in der Betrachtung nicht ausschließen. Darüber hinaus neigt man (also ich zumindest tue es, Du scheinbar auch) durchaus auch mal dazu, seine Meinung rethorisch zu überspitzen, so daß vielleicht ein falscher Eindruck dieser entsteht.
Ich will nicht ausführlich auf deine niedliche Allegorie mit dem Feinschmeckermenü eingehen, würde THE MISSION allerdings eher in die Richtung Reformhausnahrung stecken.
Übrigens bilden sich manche Abneigungen gegen bestimmte Filme auch einfach nur durch falsche Erwartungen. Mein lieber Namensvetter Martin zum Beispiel preist ja nun eigentlich jeden Streifen, in dem auch nur ein Schuß fällt, verkaufsfördernd als adrenalinpumpenden Actionkracher an ( da fällt mir jetzt als Beispiel FULL ALERT ein ). Dazu kommt im Falle von THE MISSION noch ein Trailer, in dem sich scheinbar sämtliche Schußwechsel des Filmes vereinen, dann die Erwartungen durch die Vorgängerfilme, welche THE MISSION ja ziemlich bricht, und schon ist die Enttäuschung groß, wenn man das fertige Werk konsumiert.
Ähnliches ist mir auch bei IN THE MOOD FOR LOVE passiert, einem für Wong Kar Wai- Verhältnisse ganz ordentlichen Film, bei dem ein gewisser Versandhändler im Gespräch suggerierte, er wäre ganz anders als Wongs vorhergehende Filme. Nun ja, und wenn man dann halt ein vergleichsweis konventionelles HK-Drama im Stile von LOST & FOUND erwartet ist man von seinem Kauf vielleicht nicht mehr so begeistert. ITMFL ist z.B. ein Film, den ich nicht übermäßig mag, aber durchaus als gut klassifizieren würde. Und THE MISSION ist bestimmt auch kein Scheißfilm, aber ich denke, er ist deutlich weniger gelungen als die meisten anderen MILKYWAY-Produktionen.
Mit Deiner Meinung über meinen voll krassen Filmgeschmack hast Du dagegen völlig recht. Mein Lieblings-HK-Film ist Ricky-Oh, ich stehe total auf Andreas Bethmann-Filme und richtig einer ab geht mir eigentlich nur, wenn ich parallel zum Bildschirmsplatter noch meine Freundin verdresche. Yo!!!
Hoffe, einige Mißverständnisse sind beseitigt, viel Spaß beim cineastischen Schlemmen

Martin
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Beitragvon Ronin am Di, 15.05.2001, 10:51

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von kami:
Mein lieber Namensvetter Martin zum Beispiel preist ja nun eigentlich jeden Streifen, in dem auch nur ein Schuß fällt, verkaufsfördernd als adrenalinpumpenden Actionkracher an... und richtig einer ab geht mir eigentlich nur, wenn ich parallel zum Bildschirmsplatter noch meine Freundin verdresche. Yo!!!
<HR></BLOCKQUOTE>
:-) Ja, der liebe Martin... Er wird sicher noch mal den Literaturnobelpreis für seine Katalogbeschreibungen erhalten.
Tip von mir: Während Du Deine Freundin verdrischt, solltest Du unbedingt JU DOU, RAISE THE RED LANTERN oder FIVE GIRLS AND A ROPE eingelegt haben. Dann kannst Du ihr erzählen, wie gut sie es im Grunde bei Dir hat!

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Beitragvon freddy am Mi, 16.05.2001, 19:19

Hi,
hab' gestern endlich The Mission gesehen. Also ich finde den echt klasse.
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