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5. Japanische Filmfestival Hamburg vom 19. bis 28. Mai 2004!

Diskutiere über asiatische Filme, Darsteller oder alles andere, das den Asien-Film-Fan interessiert.

5. Japanische Filmfestival Hamburg vom 19. bis 28. Mai 2004!

Beitragvon Jaesaeng am Fr, 09.04.2004, 18:26

Nihon Media e.V. präsentiert das

5. Japanisches Filmfestival Hamburg

19. bis 28. Mai 2004

Programm

(Stand: 8. April 2004, Änderungen vorbehalten)

Eröffnungsfilm:

Zatoichi (2003, Takeshi Kitano)

Zeitgenössischer japanischer Film:

Letter from the Mountain (2000, Takashi Koizumi)
Ekiben (1999, Shungo Kaji)
Azumi (2004, Ryuhei Kitamura)
Aragami (2003, Ryuhei Kitamura)
2LDK (2003, Yukihiko Tsutsumi)
Dead or Alive 2 (2000, Takashi Miike)
Dead or Alive 3 (2001, Takashi Miike)
Chicken Is Barefoot (2003, Azuma Morisaki)
Face (1999, Junji Sakamoto)
Junk Food (1998, Masashi Yamamoto)
Tamala 2010 – A Punk Cat in Space (2002, t.o.L.)
River (2003, Takayuki Suzui)
Seventeen (2002, Akiyoshi Imazeki)
My Grandpa (2003, Yoichi Higashi)
Another Heaven (2000, George Iida)

Retrospektive Kinji Fukasaku:

Under the Flag of the Rising Sun (1972)
Battles Without Honor and Humanity (1973)
Yakuza Graveyard (1976)

Filmstadt Osaka: Planet Studyo +1 und die Osaka Arts University:

Tokyo Shameless Paradise (2001, Ryuichi Honda)
Living Without Water (2003, Makoto Asakawa)
Planet 2003 Collection vol. 1: Howling Cafe (2002, Hiroshi Yamamoto), The Record of the Cry from the Deep Sea (2003, Yamada Masafumi), Unreturned Love in the Four Seasons (2003, Hamada Kosuke), Most Dangerous Man Alive (2003, Nobuhiro Yamashita)
Eyes of Cineastes vol. 1-3: Every Japanese Woman Makes Her Own Curry (2003, Matsue Tetsuaki), How I’m Surviving in Kawaguchi City (2003, Kenji Murakami), Broken Blossom (2003, Naomi Matsuoka)
Kurzfilme 1+1-1, 2-1 (2003, Takafumi Muranushi)
Gong (2003, Bae Tae-Su)
Trojanische Begierden (2002, Oka Daichi)
Doppelprogramm: Orgel (2002, Xiang Yang) & Auf dem Rad (2003, Mizuochi Takuhei)
Blütendunst (2003)

Japan dokumentarisch:

Eyes of Cineastes (s.o.)
Dream Cuisine (2003, Li Ying)
Hirano fühlen, sehen, hören (2001, Brigitte Krause)
Knocking on Heaven’s Door/Kamagasaki (2003, Brice Pedroletti)

Amerikanische Propaganda-Cartoons
Präsentiert von Dennis Nyback


Gäste:

(Stand: 8. April 2004, Änderungen vorbehalten)

Kunihiko Tomioka (Produzent, Kinobetreiber/Japan)
Dennis Nyback (Filmarchivar/USA)
Yoneo Ota (Professor an der Osaka Arts University/Japan)
Brigitte Krause (Dokumentarfilmerin/Hamburg)


Orte & Rahmenprogramm
(Stand: 8. April 2004, Änderungen vorbehalten)

Abspielstätten:

3001-Kino
B-Movie
Metropolis

Rahmenprogramm:

Eröffnungsveranstaltung, Grußworte (Japanisches Konsulat, Kirschblütenprinzessinnen) und Begrüßung der Gäste, Umtrunk und Buffet mit japanischem Fingerfood und Clubmusic im Metropolis-Foyer
Diskussionsveranstaltung mit Kunihiko Tomioka, Yoneo Ota und anderen zur unabhängigen Filmszene in Osaka im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg
Festival-Party und Konzert, Ort wird noch bekannt gegeben


Mehr Infos demnächst unter www.nihonmedia.de !!!
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Re: 5. Japanische Filmfestival Hamburg vom 19. bis 28. Mai 2

Beitragvon Jaesaeng am Sa, 10.04.2004, 9:07

Jaesaeng hat geschrieben:Dream Cuisine (2003, Li Ying)


Unter http://www.chinaboard.de/viewtopic.php?t=351

stehen schon die Spieldaten für diesen Movie!
Zuletzt geändert von Jaesaeng am Sa, 10.04.2004, 9:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 5. Japanische Filmfestival Hamburg vom 19. bis 28. Mai 2

Beitragvon Jaesaeng am Sa, 10.04.2004, 9:12

Jaesaeng hat geschrieben: Doppelprogramm: Orgel (2002, Xiang Yang) & Auf dem Rad (2003, Mizuochi Takuhei)


Unter http://www.chinaboard.de/viewtopic.php?t=349 findet Ihr schon die Spieldaten für das Doppelprogramm
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Re: 5. Japanische Filmfestival Hamburg vom 19. bis 28. Mai 2

Beitragvon Jaesaeng am Sa, 10.04.2004, 9:13

Wer geht alles hin?
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Re: 5. Japanische Filmfestival Hamburg vom 19. bis 28. Mai 2

Beitragvon Jaesaeng am Sa, 10.04.2004, 9:17

Aus Anlass des 5. Japanischen Filmfestivals Hamburg vom 19.05.-28.05.04 veranstaltet das Japanische Generalkonsulat in Zusammenarbeit mit dem Filmfestival-Veranstalter „Nihon Media“ und dem Japanologischen Seminar der Universität Hamburg einen einführenden Vortragsabend, wozu Sie herzlich eingeladen sind.

Es sprechen:

Sumiko Fukatsu
über
„Jüngste Filmtrends in Japan und
Japan im Spiegel des internationalen Kinos“


Dr. Miriam Rohde
über
„Nihon Media Japanisches Filmfestival Hamburg 2004“

am Dienstag, dem 20.04.04, um 19.00 Uhr
in Raum 121, Asien-Afrika-Institut,
Neuer Flügel Ost (ESA-O), Universität Hamburg


Frau Sumiko Fukatsu schreibt als Journalistin bei der japanischen Zeitung Asahi-Shinbun Kritiken für japanische und internationale Filme. Bei ihrem Vortrag wird sie nicht nur auf die jüngsten Entwicklungen beim japanischen Film eingehen, sondern auch auf das Japan-Bild, welches heutzutage zunehmend Thema oder Hintergrund in ausländischen Produktionen ist.

Frau Dr. Miriam Rohde vom Japanologischen Seminar der Universität Hamburg ergänzt das Thema ihrer Vorrednerin um „Das Japanische Filmfestival Hamburg“, das von „Nihon Media“ bereits seit vier Jahren veranstaltet wird und bei den Hamburgern großes Interesse an japanischen Filmen geweckt hat. Dieses Jahr wird Osaka, die Partnerstadt Hamburgs in Japan, anlässlich des 15. Jubiläums der Freundschaft beim Festival vorgestellt. Außerdem wird Frau Dr. Rohde über Situation und jüngste Trends beim Hamburger
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Beitragvon Jaesaeng am Di, 20.04.2004, 23:04

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Beitragvon Dolorin am Mi, 21.04.2004, 6:45

Boah ist das Festival geil! Und dann auch noch Zatoichi endlich mal auf leinwand bewundern und Dead or Alive 2 & 3 looken, jaha das macht lust auf mehr!!!! Aber wahrscheinlich werd ich dann wieder so viel Geld los :cry: aber für die Filme lohnt es sich :wink:
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Beitragvon Jaesaeng am Mi, 21.04.2004, 11:40

Und das ist nicht alles....das Filmfest ist nur ein Teil der Japan Tage bzw. Japan Woche zum Kirschblütenfeuerwerk in Hamburg :wink: !!!
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Beitragvon Dolorin am Mi, 21.04.2004, 11:41

oh geil ey! sag mal wo ist das Kirschblütenfeuerwerk? *unbedingt hingehen will* :D
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Beitragvon Greebo am Mi, 21.04.2004, 12:59

Ui! Das sind ja dieses Jahr echt richitg viele Festivals!! :shock: Wie geil! Also, da interessieren mich auch einige Filme. Und wo das Kirschblütenfeuerwerk in HH ist, würd ich auch gerne wissen, da möcht ich auch gerne hin!
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Beitragvon Dolorin am Mi, 21.04.2004, 13:05

Greebo hat geschrieben:Ui! Das sind ja dieses Jahr echt richitg viele Festivals!! :shock:


Ja das stimmt das ist echt cool! Jetzt mag ich HH noch mehr und vor allem weil ich das AFW gefunden hab :D Achso wart ihr schon mal bei der Teezeremonie in Planten un Blomen?
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Beitragvon Jaesaeng am Mi, 21.04.2004, 14:25

Also das Kirchenblütenfeuerwerk findet am 28.05.04 an der Außenalster statt!
Geht mal auf www.djg-hamburg.de und dann Aktuelles=> Veranstaltungskalender anklicken!
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Beitragvon Jaesaeng am Mi, 21.04.2004, 14:32

5. JAPANISCHES FILMFESTIVAL HAMBURG



Das Japanische Filmfestival Hamburg findet zum fünfjährigen Bestehen erstmals parallel zum japanischen Kirschblütenfest in insgesamt drei Kinos statt. Schwerpunkt ist das zeitgenössische japanische Kino, das der Veranstalter Nihon Media durch eine Auswahl verschiedener Genres von Samurai-Filmen über Dramen, Komödien und Thriller bis zu Animations- und Horrorfilmen präsentiert. Neben einer kleinen Werkschau Kinji Fukasakus, der in den 70er Jahren das Genre des Yakuza-Films revolutionierte, gibt es außerdem Screenings zum Thema „Filmstadt Osaka“ und viele Dokumentar- und Kurzfilme. Das Programm entstand mit freundlicher Unterstützung der Japan Foundation, des Japanischen Generalkonsulats, der Kultur- und der Wirtschaftsbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, des Asien-Afrika-Instituts und des Japanologischen Seminars der Universität Hamburg, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg, Ana Airlines, des Nippon Hotels Hamburg und von Nippon Express.

Spielplan: Metropolis

Zatoichi • OF/Engl. UT

Japan 2003, Takeshi Kitano 116 min.
Mit Beat Takeshi, Tadanobu Asano, Michiyo Ogusu
Kitano goes Kurosawa: In seinem ersten Samurai-Film adaptierte Takeshi Kitano eine berühmte Filmreihe aus den 70ern. Das brachte ihm den gewohnten Erfolg auf Filmfestivals und seinen ersten Kassenschlager in Japan ein. Mit dem blinden Masseur Zatoichi spielt Kitano erneut einen Antihelden, der keiner gesellschaftlichen Norm entspricht. Hinter der scheinbar unbeholfenen Figur verbirgt sich ein Meister des Schwertes, dessen Gehör den Augen seiner Gegner weit überlegen ist. Auf seiner Wanderung kommt er in einen Ort, der von einem Clan terrorisiert wird. Doch mit Zatoichis Können wird den Übeltätern effektvoll der Garaus gemacht.
19.5. 21.15 Eröffnungsveranstaltung mit Gästen vom Japanischen Konsulat und vom Kirschblütenfest, anschließend Umtrunk und Büffet mit japanischem Fingerfood und Clubmusic im Metropolis-Foyer


Chicken Is Barefoot • OmU

Japan 2003, Azuma Morisaki 114 min.
Mit Mika Hiji, Renji Ishibashi, Tatsuya Hamagami
Im Norden Kyotos lebt der geistig behinderte Isamu mit seinem Vater. Als der Junge eines Tages mithilfe seines fotografischen Gedächtnisses eine Zahlenfolge auf einem Kontoauszug memoriert, wird er zu einem Gejagten in einem weit verzweigten Korruptionsfall. Der 24. Film von Azuma Morisaki verpackt seine Sozialkritik geschickt in einen wendungsreichen, manchmal komischen, manchmal tragischen Verfolgungsthriller, der auf der diesjährigen Berlinale viel Beifall fand.
20.5. 19.00


River • OF/Engl. UT

Japan 2003, Takayuki Suzui 105 min.
Mit Yo Oizumi, Ken Yasuda, Takuma Otoo
Von der unheimlichen Macht der Vergangenheit über die Gegenwart handelt dieser ausgeklügelte Thriller. Ein Cop, der von Erinnerungen an eine tote Frau heimgesucht wird, ihr auf Rache sinnender Witwer und der für ihren Tod verantwortliche Mann kommen auf einem Schultreffen zusammen. Das tödliche Katz-und-Maus-Spiel der drei nimmt eine überraschende Wendung, als ein Medikament auftaucht, mit dem man angeblich seine Erinnerungen auslöschen kann.
20.5. 21.15


Dream Cuisine • OF/Engl. UT

Japan 2003, Li Ying 134 min.
Zwischen Japan und China, Gegenwart und Vergangenheit bewegt sich die Geschichte dieses Dokumentarfilms. Die 1925 geborene Frau Sato wuchs in der chinesischen Provinz Shandong auf, wo sie die traditionelle lokale Küche zubereiten lernte. Ihr Können bietet sie den Besuchern des Restaurants Jinan House in Tokio an, doch sie möchte die in ihrer Heimat vergessenen Fähigkeiten wieder in Shandong selbst vermitteln. Damit stößt sie nicht nur bei ihrem Mann auf Hindernisse. Ein Film, der sehr appetitlich internationale und private Geschichte vermengt. Sie sollten schon vorher einen Tisch in einem gehobenen chinesischen Restaurant für den Abend nach dem Film reservieren.
21.5. 17.00


My Grandpa • OF/Engl. UT

Japan 2003, Yoichi Higashi 113 min.
Mit Bunta Sugawara, Satomi Ishida, Tadanobu Asano
Ein Filmtitel ist manchmal ebenso trügerisch wie der äußere Schein. Denn der graumelierte Großvater, der eines Tages aus heiterem Himmel in das Leben der 14jährigen Tomako eintritt, kommt geradewegs aus dem Knast. Dort saß er wegen der Ermordung eines Yakuza, dessen Bande mit ihm noch eine Rechnung offen hat. Die gelungene Mischung aus Teen-Drama, Familienkomödie und Gangsterfilm lebt vor allem von der gemütlich-gewalttätigen Präsenz des Hauptdarstellers Bunta Sugawara, der in Klassikern wie Kinji Fukasakus Battles Without Honor and Humanity das Image des Yakuza nachhaltig prägte.
22.5. 17.00


Gong • OmU

Japan 2003, Bae Tae-Su 81 min.
Ein rasanter futuristischer Sciencefiction-Film in Schwarzweiß – mit Anleihen bei Clockwork Orange, Eraserhead und The Man Who Fell to Earth.
22.5. 19.00 Zu Gast: Prof. Yoneo Ota, Osaka Arts University


Seventeen • OF/Engl. UT

Japan 2002, Akiyoshi Imazeki 90 min.
Mit Yukari Taki, Shugo Oshinari, Kumiko Akiyoshi
Romi ist 17 und lebt bei ihrer alleinerziehenden Mutter, die ihr eigenes Leben kaum im Griff hat. Als Romi in eine neue Schule kommt, stößt sie auf Ablehnung: Eine Clique von Mitschülerinnen terrorisiert sie, und ihre Klassenlehrerin tut alles, um die eigensinnig Verschlossene ihrer Macht zu unterwerfen. Nur der Klassen-Punk findet mit der Zeit ihr Vertrauen. Mit ihm teilt Romi ihre romantischen Vorstellungen vom Leben außerhalb von Ordnung und Zwängen. Damit geraten beide jedoch noch mehr in Konflikt mit ihrer Umgebung.
22.5. 21.15


Battles Without Honor and Humanity • OF/Engl. UT

Japan 1973, Kinji Fukasaku 99 min.
Mit Bunta Sugawara, Tatsuo Umemiya, Hiroki Matsukata
Vergessen Sie Reservoir Dogs, A Better Tomorrow und alle ultraharten Gangsterfilme, die Sie je gesehen haben. Battles Without Honor and Humanity ist eine grandiose Fantasmagorie aus Schlägereien, Shootings und Messerstechereien, ausgetragen zwischen den Yakuza-Gangs der Nachkriegszeit in Hiroshima. Bunta Sugawara, der in My Grandpa auch als gealterter Mann noch Schrecken und Ehrfurcht verbreitet, brilliert in der Hauptrolle als impulsiver Yakuza-Schläger. Japanische Kritiker wählten Fukasakus Meisterwerk 1990 in die Liste der 20 besten japanischen Filme aller Zeiten.
23.5. 17.00


Trojanische Begierden • OmU

Japan 2003, Oka Daichi 85 min.
Ein spannendes Roadmovie über einen jugendlichen Angestellten einer Tierhandlung, seine Neigung zu Sexspielzeug und seine plötzlich heiß entbrannte Liebe zu einer älteren verheirateten Frau.
23.5. 21.15 Zu Gast: Prof. Yoneo Ota, Osaka Arts University


Under the Flag of the Rising Sun • OF/Engl. UT

Japan 1972, Kinji Fukasaku 94 min.
Mit Sachiko Hidari, Tetsuro Tamba, Shinjiro Ebara
Eine Witwe versucht, aus Akten, offiziellen Verlautbarungen und den widersprüchlichen Erinnerungen ehemaliger Kameraden das Schicksal ihres im Krieg gefallenen Mannes zu rekonstruieren. In einem an Rashomon erinnernden Verfahren entsteht so ein Bild vom Wahnsinn des Krieges. Die Witwe findet heraus, dass ihr Mann exekutiert wurde, weil er einen unmenschlichen und grausamen Offizier getötet hat. Kaneto Shindo (Onibaba) war am Drehbuch dieses schonungslosen Antikriegsfilms beteiligt, den Fukasaku als eines seiner besten Werke betrachtete.
24.5. 17.00


Letter from the Mountain • OmU

Japan 2002, Takashi Koizumi 91 min.
Mit Akira Terao, Kanako Higuchi, Tanie Kitabayashi
Aufgrund mysteriöser Panikattacken, die seine Frau heimsuchen, beschließt ein erfolgloser Schriftsteller, in das Gebirgsdorf seiner Jugend zurückzukehren. Die Reise wird für das Paar gleichzeitig eine Rückkehr zu den Wurzeln japanischer Traditionen. In ruhigem Rhythmus und meditativen Bildern von der im Wechsel der Jahreszeiten sich verändernden Natur läßt Regisseur Koizumi die Zuschauer an der spirituellen Regeneration seiner beiden Hauptfiguren teilhaben. Ein wunderbarer filmischer Exkurs über die Vorzüge der Langsamkeit und eine angenehme Auszeit für gestresste Großstadtseelen.
24.5. 21.30


Yakuza Graveyard • OF/Engl. UT

Japan 1976, Kinji Fukasaku 99 min.
Mit Tetsuya Watari, Seizo Fukumoto, Meiko Kaji
Der Cop Kuroiwa, ein Einzelgänger im Polizeiapparat, soll den kleinen Nishida-Clan überwachen, dem die Übernahme von der mächtigeren Yamashiro-Gang droht. Schon bald entwickelt er einen gewissen Respekt für einige Nishida-Mitglieder, vor allem für die halbkoreanische Frau eines Clan-Führers und einen koreanischen Unterboß. Hinter Kuroiwas Rücken schließt die Polizeiführung währenddessen einen Deal mit den Yamashiros. Mehr als in seinen anderen Yakuza-Filmen widmet sich Fukasaku hier den sozial Ausgestoßenen, die als Erste dran glauben müssen, wenn es um ökonomische Verschlankung der jeweiligen Organisationen geht.
25.5. 17.00


2LDK • OmU

Japan 2002, Yukihiko Tsutsumi 70 min.
Mit Maho Nonami, Eiko Koike
In einem „2LDK“, einem Apartment mit zwei Schlafzimmern, träumen die Schauspielerinnen Nozomi und Lana von zukünftigem Ruhm. Die Spannungen zwischen den beiden eskalieren, als sie erfahren, daß sie um dieselbe Rolle und denselben Mann konkurrieren. Schon bald schmeißen sie sich statt spitzer Bemerkungen ebensolche Gegenstände an den Kopf. Regisseur Tsutsumi zeigt auf eindrückliche Weise, daß auch Kettensägen und Samuraischwerter zu den Waffen der Frauen gehören.
25.5. 19.00


Aragami • OmU

Japan 2002, Ryuhei Kitamura 80 min.
Mit Takao Osawa, Masayo Kato, Kanae Uotani
Ryuhei Kitamuras intelligentes Kammerspiel um einen verletzten Samurai, der in einem abgelegenen Kloster Zuflucht findet, verbindet eine aus dem japanischen Theater entlehnte künstliche Atmosphäre mit Over-the-Top-Action, für die Kitamura seit Versus berühmt ist. Das Duell zwischen dem verletzten Samurai und seinem mysteriösen Gastgeber, der sich als seinen Untergang herbeisehnender Gott entpuppt, eskaliert von einem verbalen zu einem körperlichen Schlagabtausch, bei dem es nur einen Gewinner geben kann: den Zuschauer.
25.5. 21.15


Junk Food • OmU

Japan 1997, Masashi Yamamoto 84 min.
Mit Miyuki Ijima, Akifumi Yamaguchi, Keigo Naruse
Masashi Yamamotos düsteres Porträt einer Handvoll entwurzelter Figuren zeigt die Großstadt als einen Ort voller Gewalt, unstillbarer Sehnsucht und flüchtiger Begegnungen. Lose verbindet er die Geschichten eines pakistanischen Einwanderers, einer drogensüchtigen Büroangestellten und zweier junger Typen, die in einen Bandenkrieg geraten. Indem er an Originalschauplätzen drehte, erreichte Yamamoto einen rauhen und authentischen Stil, seinen Figuren gewährt er nur kurze Momente der Ruhe, bevor der dreckige Überlebenskampf in die nächste Runde geht.
26.5. 19.00


Tokyo Shameless Paradise • OF/Engl. UT

Japan 2001, Ryuichi Honda 80 min.
Mit Hiroshi Yamamoto, Takashi Motoki, Tomoro Taguchi
Nachdem er für einen Mafiaboß einen Mord begangen und die Leiche zerstückelt hat, kommt einem Killer der Kopf des Opfers abhanden. Um unterzutauchen, springt er als Frontmann in einer Sixties-Kapelle ein, kurz darauf tauchen überall in der Stadt Leichenteile auf. Der Film setzt auf alles, was man an durchgeknallten Midnight Movies liebt: stilisierte Splatter-Einlagen, jede Menge Plotwendungen, allesamt zum Schlechteren, geschmacklose Gags, die an frühe John-Waters-Filme erinnern, schräge Beats aus den 60ern und ein Held, der auch im schlimmsten Blutbad nicht sein Stilbewußtsein verliert.
26.5. 21.15


Face • OmU

Japan 1999, Junji Sakamoto 123 min.
Mit Naomi Fujiyama, Michiyo Ookusu, Etsushi Toyokawa
Die unscheinbare Masako arbeitet als Näherin im Familienbetrieb. Freunde hat sie keine, ihre Familie nimmt sie eher als Inventar wahr, ihre jüngere Schwester macht sich gerne über sie lustig. Als eines Tages die Mutter stirbt, kommt es zum Streit, Masako tötet ihre Schwester und flüchtet. Im Laufe ihrer Odyssee quer durch Japan lernt sie nicht nur die kaputteren Seiten des Landes kennen, sondern vor allem ihre eigenen Sehnsüchte und Begierden. Junji Sakamotos gewagtes Roadmovie über die befreienden Aspekte antisozialen Verhaltens lebt vor allem von der Hauptdarstellerin Naomi Fujiyama, in Japan ein gefeierter Bühnenstar.
27.5. 17.00

Zuletzt geändert von Jaesaeng am Mi, 21.04.2004, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Dolorin am Mi, 21.04.2004, 14:36

oh man JaeSaeng du machst dir ja echt mal ne heftige mühe find ich echt cool von dir!!!
...musste jetzt mal gesagt werden...
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Beitragvon Jaesaeng am Sa, 01.05.2004, 13:03

Greebo hat geschrieben:Ui! Das sind ja dieses Jahr echt richitg viele Festivals!! :shock: Wie geil! Also, da interessieren mich auch einige Filme. Und wo das Kirschblütenfeuerwerk in HH ist, würd ich auch gerne wissen, da möcht ich auch gerne hin!


Hier das Programm über das japanische Kirschenblütenfest inkl. mit dem Japanischen Filmfest und Kirschblütenfeuerwerk in Hamburg

http://www.hamburg.emb-japan.go.jp/vera ... enfest.htm
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