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Filme im April 2021

Alles nicht Asien-Film-betreffendes hier rein. Hier darf getratscht werden wie man möchte. Der Kaffee wird schon gekocht...

Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Mo, 05.04.2021, 23:27

Back to the Future {1985, Robert Zemeckis}
Da stimmt wirklich noch alles: Story, Inszenierung, Tempo, Witz, Darsteller, Timing.
Grandioses Unterhaltungskino!
10/10
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Sa, 10.04.2021, 13:59

New Kids Turbo {2010, Steffen Haars, Flip Van der Kuil}
Ja, das Ding ist asozial ohne Ende und von einem richtigen Film kann man kaum sprechen. Aber irgendwie macht er vielleicht deshalb auch so viel Spaß. Die fünf Hackfressen sind einfach göttlich. Die Sprüche sind grundsätzlich unter der Gürtellinie. Auch wenn nicht jeder Gag sitzt und der ein oder andere rohrkrepiert, in der Summe macht das Ding gute Laune und das ist das Wichtigste. Maaskantje forever!
7/10
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am So, 11.04.2021, 1:18

New Kids Nitro {2011, Steffen Haars, Flip Van der Kuil}
Funktioniert ähnlich wie der erste. Man sieht, dass er deutlich mehr Budget hat. Ist wieder hochgradig asozial, insgesamt etwas mehr Film und wird am besten in der Gruppe geguckt.
7/10
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am So, 11.04.2021, 15:51

Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga {2020, David Dobkin}
Was für eine Shitshow! In dem Film funktioniert genau eine Szene, nämlich die mit der Bootsparty am Anfang. Drehbuch zwar vorhanden, hätte aber auch ein Siebenjähriger schreiben können. Ansonsten funktioniert genau kein einziger Gag. Das liegt an den Gags selber, aber auch wenn 's mal halbwegs hinhauen könnte, zerstört das Timing jedes noch so kleine Humorpflänzchen. Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern quasi nicht vorhanden. Die Optik ist oft kunterbunt, sieht aber scheußlich künstlich-digital aus. Ich gucke den ESC ja jedes Jahr, um mir bei Bier und Kommentareschreiben mit Kumpels einen abzulachen. Genau das hätte ich mir hier auch gewünscht, aber das Ding ist einfach schlecht von vorne bis hinten. Eigentlich komplett langweilig-bieder bis zum Anschlag.
1 Punkt, weil's so was wie ein Film ist plus 1 Punkt für die Bootsparty.
2/10
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am So, 18.04.2021, 21:42

UHF {1989, Jay Levey}
Film ist kompletter Schwachsinn, macht aber dank seines überdrehten und teilweise an Zucker/Abrams/Zucker erinnernden Anarchohumors 'ne ganze Menge Spaß. Weird Al Yankovic merkt man an, dass er beim Dreh wahrscheinlich große Freude hatte. Die Nebenrollen machen in ihrer Schrägheit ebanfalls 'ne Menge Spaß. Chaotischer Komödieneintopf mit Kichererbsen.
7,5/10

The Tingler {1959, William Castler}
Horrorkuriosum aus den 50ern in Schwarzweiß, das eine schöne Grundidee hat, ein wenig Gruselhorror und eine ganze Menge recht absurder Szenen und einige schäbige Charaktere bietet. Die Kino-im-Film-Sequenzen sind irgendwie charmant, wie auch der ganze Film.
7,5/10

There's Something About Mary {1998, Bobby Farrelly, Peter Farrelly}
Seit seinerzeit nie wieder gesehen gehabt. Funktionierte immer noch super. Da gibt's so viele endgeile Szenen, die sich lustigerweise ins Hirn eingebrannt hatten, über die man schon kurz vorher zu lachen begann und dann wie damals trotzdem ungläubig den Kopf schüttelt. Diaz charmant und die ganzen Flitzpiepen, die sich zum Affen machen, sind super zusammengestellt. Da fällt auch das nicht ganz so ideenreiche Grundgerüst der Geschichte nicht groß ins Gewicht.
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Sa, 24.04.2021, 23:53

The Book of Eli {2010, Albert & Allen Hughes}
Das trostlose apokalyptische Szenario mit seiner farbreduzierten Optik gefiel mir, ebenso der Score. Denzel Washington wie immer eine Bank. Gary Oldman als Böswatz war leider eher ein Reinfall, komplett übermotivierte Darbietung, die eher wie eine Karikatur wirkte. Bis auf Denzel sind die Charaktere leider ziemlich verloren im Film; ohne große Konturen können sie der zu lethargisch erzählten Geschichte leider nicht das notwendige Leben einhauchen. So wirkt einiges, was episch angelegt ist, doch eher zäh. Das ist schade, denn einzelne Szenen haben schon ordentlich Wucht, hätten aber durch ein interessanter gestaltetes Gerüst besser miteinander verbunden werden müssen. Die Auflösung ist einerseits toll weil ätschibätschi, lässt einen aber auch irgendwie etwas unbefriedigt zurück.
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Mo, 26.04.2021, 21:39

Summer of '84 {2018, François Simard/Anouk Whissell/Yoann-Karl Whissell}
Gestern noch auf Netflix geschnappt, bevor er Ende des Monats weg ist,
Im Prinzip ist nichts am Film außergewöhnlich. Weder die Geschichte noch die Teenies stechen in irgendeiner Art hervor. Dennoch funktioniert der Film richtig gut. An dem 80er-Jahre-Setting hatte ich schon meinen Spaß. Keine Handys, keine aufgedrehten Zappelkids, alles so herrlich normal. Vom Verlauf her geht das in Ordnung, irgendwie passiert doch immer was und der junge Serienkillersucher mausert sich zur sympathischen Identifikationsfigur im Film. Richtig gut fand ich auch den Polizistennachbarn. Wann spürt in jedem Blick, in der Mimik und in der Gestik, dass mit dem was faul sein muss. Da gibt's auch ganz feine Kameraeinstellungen. Man könnte vielleicht bemängeln, dass der Schluss etwas drüber ist, aber ich hatte meine Freude dran, da dort nochmal ganz gut auf die Kacke geklopft wird. Feine Sache.
8/10

The American {2010, Anton Corbijn}
Ein seltsamer Film, aber ein auf sehr positive Weise seltsamer. Er fließt so gemütlich dahin, es passiert nicht viel Spektakuläres. Die Energie bezieht er aber aus dem Kontrast der tollen Gegend in den Abruzzen und der nicht genau definierbaren, nebulösen Gefahr, die in den engen Gassen des Städtchens lauert. Es gibt haufenweise toll gefilmter Szenen, schöne Orte, einen tollen Clooney und sehr interessante Frauenfiguren. Für Fans der ruhigen Gangart, und wenn man sich einfach mal treiben lassen will beim Blick auf den TV, eine Empfehlung.
8/10
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Di, 27.04.2021, 0:27

Love and Monsters {2020, Michael Matthews}
Auf der Habenseite stehen einige ganz coole Monster und das Ausgangsszenario.
Leider ist der Hauptcharakter ein nerviger Lappen, dem man eher einen schnellen Tod als erfolgreiches Überleben wünscht. Die Geschichte eiert eher ereignislos vor sich hin, ab und zu gibt's 'ne Monsterbegegnung, die ganz nett ist. Das auf lustig getrimmte Gelaber zieht einem die Schuhe aus, ein nerviges Kind gibt's auch. Wenigstens ist der Hund ganz cool. Das Finale ist ultramies. Futter für die Netflix-Allesgucker, die wirklich überhaupt keinen Anspruch an einen Film haben außer "alles so schön bunt hier". Drehbuch wahrscheinlich von 'nem Algorithmus geschrieben.
2,5/10
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Fr, 30.04.2021, 0:31

Below Zero {2020, Lluís Quílez}
Haarsträubende Geschichte mit lausigem Drehbuch und hirnrissigen Einfällen. Nicht mal optisch kriegt man was geboten, der Score ist beliebig, die Charaktere uninteressant. Einfach komplett langweiliger Käse, den ich nur mit Nebenbeschäftigungen während des Schauens ausgehalten habe. Die ersten ca. 20 - 25 Minuten waren wenigstens ganz vielversprechend und auch recht stimmungsvoll. Danach spielt sich der Großteil in einem Fahrzeug in nachtdunkler Umgebung an, komplette filmische Ödnis.
3/10

Terribly Happy {2008, Henrik Ruben Genz}
Ein Polizist wird von Kopenhagen ins südliche Dänemark strafversetzt. Er landet als Dorfsheriff in einem absolut öden Minikaff in der totalen Abgeschiedenheit. Natürlich gibt es die in vielen dänischen Filmen üblichen schrägen Charaktere, die einem das Leben schwermachen. Die absolute Trostlosigkeit wird durch farbarme Bilder gut eingefangen, die Geschichte macht Spaß, es gibt einiges zu schmunzeln und versteht schnell, wie das Leben in solch einer eigenen Welt funktioniert. Kleinod auf Netflix.
7,5/10
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am So, 02.05.2021, 14:14

Unhinged {2020, Derrick Borte}
Die beiden Hauptcharaktere sind die Grundlage für einen glaubwürdigen Film. Crowe als fetter Psycho, Pistorius als junge Mutter, deren Leben grade mehr als holprig verläuft und die sich nicht mehr alles gefallen lassen will. Absolut nachvollziehbare Entwicklung im Laufe des Films. Dazu ist der Film äußerst effektiv inszeniert ohne überflüssigen Firlefanz. Einige Szenen sind heftig und kommen mit aus der Hüfte. Die ganze Jagd ist bodenständig in der Inszenierung und hat wahrscheinlich gerade dadurch den nötigen Punch.
7,5/10
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am So, 02.05.2021, 22:49

Howard the Duck {1986, Willard Huyck}
Man kann das formal nicht gerade als guten Film bezeichnen. Zu chaotisch geht da alles drüber und drunter. Allerdings macht das Ding trotzdem eine ganze Menge Spaß. Man muss unseren Entenhelden einfach mögen mit seinen Sprüchen, dazu gibt's die zuckersüße Lea Thompson und einen irre performenden Jeffrey Jones, dessen Charakter komplett rotiert. Herrlich, wie spätestens ab der Hälfte bis zum Ende alle Handbremsen gelöst werden. Eine filmische Amokfahrt, die die Achtziger mit jeder Pore in der Inszenierung atmet und einfach voller Leidenschaft und Hingabe gezimmert ist. Schön!
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Mi, 05.05.2021, 22:34

Verlierer {1986, Bernd Schadewald}
Kumpel war am Sonntag zu Besuch und hat die DVD (sieht aus wie eine VHS} mitgebracht.
Verlierer ist ein deutsches Fernsehdrama aus dem Jahre 1986 und spielt im Ruhrgebiet, wo es an verschiedenen Orten (Duisburg, Essen, Oberhausen, Bochum, Köln und Mülheim an der Ruhr) aufgenommen wurde. Der Film ist zu großen Teilen mit Laienschauspielern besetzt.

Darum geht's:
Die von Richy (Ralf Richter) angeführte Gang der „Getto Sharks“ verbringt ihr perspektivloses Leben im Ruhrgebiet der Achtziger mit Alkohol, Pöbelei und Randale. Ständige Auseinandersetzungen mit den verfeindeten „Rats“ sind dort schon eine willkommene Abwechslung im öden Alltag. Als Richys kleiner Bruder Mücke (Mario Irrek) wieder vom Vater verprügelt wird, haut dieser von Zuhause ab und will seinen Bruder aufsuchen, um sich den „Sharks“ anzuschließen. Während Mücke durch die Straßen zieht, lernt er Erdal (Yüksel Bicici), ein Mitglied der „Rats“, kennen und eine verhaltene Freundschaft entsteht. Im Quartier der „Sharks“ angekommen wird Mücke jedoch von seinem Bruder rausgeschmissen. Im Laufe der Zeit spitzt sich zusätzlich der Konflikt zwischen „Sharks“ und „Rats“ immer weiter zu.

Film ist schon arg limitiert in seiner Machart, birgt aber eine gewisse Faszination in sich. Perspektivlose Jugendliche mitten im Pott. Alles grau und dreckig, keine schönen Ecken, Industriebrachen ... Und ruckzuck ist man mittendrin statt nur dabei. Eine schöne Zeitreise in eine Gegend, die ich eigentlich nicht kenne. Zusammengehörigkeit in der Gruppe, die andere Gang als Feindbild. Pöbeleien, Kloppereien, alles was so dazugehört. Faszinierendes Stück Film mit Ralle Richter als Anker. Die Musik kommt natürlich auch gut.
7,5/10

Hier gibt's noch weitere interessante Infos:
Die deutsche Thrash-Metal-Band Violent Force hat einen Gastauftritt im Film; die Macher des Films sprachen die Altenessener Metaller an und wollten ursprünglich eine Heavy-Rock-Band, aber einer der Metaller entgegnete, für diese Szene müsse eine Band, die harte Musik spielt, genommen werden, und gab ihnen die Demoaufnahme von Violent Force. Im Publikum sind in dieser Szene bekannte Mitglieder der Altenessener Metal-Szene, wie Mille Petrozza von Kreator und Grave Violator von Sodom, zu sehen.[1]
Der Film ist einer der ersten Schauspielauftritte von Campino. Sein Rollenname wird kein einziges Mal im Film erwähnt. Er erscheint als Mitglied von Richies Clique.
Verlierer genießt im Ruhrgebiet sowie der Punk- und Metal-Szene einen gewissen Kultstatus.
Die im Originaldrehbuch noch vorhandenen Nazi-Skinheads wurden beim Dreh durch Psychobillies ersetzt.
Viele Filmcharaktere tragen die Spitznamen ihrer Schauspieler, durch die Besetzung mit Laienschauspielern erhält der Film besondere Authentizität und eine besondere Atmosphäre.
Die Verfolgungsjagd der Psychobillies auf Erdal würde in Wirklichkeit 40 km lang sein.
Einige typische Ruhrgebietsbauten sind im Film zu erkennen, wie z. B. die Zeche Zollverein, das RheinRuhrZentrum, die Zeche Carl oder die Essener und Bochumer Innenstadt.
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Mi, 12.05.2021, 17:21

A White, White Day {2019, Hlynur Pálmason}
Recht sprödes, aber faszinierendes isländisches Drama um einen Polizisten, der seine Frau bei einem Unfall verloren hat, versucht mit der Situation fertig zu werden, indem er sich um Haus und Enkelin kümmert. Doch er versinkt langsam aber sicher in einer Spirale aus Misstrauen und Wut, bei der eine Eskalation unausweichlich scheint. Die karge isländische Landschaft wird schön in Szene gesetzt und überhaupt gibt es eine ganze Menge an fantastischen Kameraeinstellungen, die den Film optisch äußerst interessant gestalten. Gespielt ist das vor allem vom Hauptdarsteller ausgezeichnet. Langsam, trotzdem spannend und intensiv.
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Mi, 12.05.2021, 22:50

Grade noch den Erstlingsfilm des Regisseurs gesehen.
Winter Brothers {2017, Hlynur Pálmason}
Spielt dieses Mal in Dänemark in einem Bergwerk. Emil und sein Bruder arbeiten dort. Sie wohnen auch in der Nähe in einer kleinen Arbeitersiedlung im Nirgendwo. Selbstgebrannter Schnaps, ein Gewehr und das Schwärmen für die Nachbarin sind die einzigen spannenden Dinge.
Der Film ist klassischer Arthouse-Stoff, spröde, trostlos und wehrt sich dagegen eine flüssige Geschichte zu erzählen. Wirkt oft fragmentarisch, zieht einen aber irgendwie in den Bann, nicht zuletzt wegen der Optik und der Kamera, die uns unter Tage nur Schemenhaftes zeigt. Dazu kommt ein sehr cooles Sounddesign, das gerade in den Bergwerksszenen unglaublich erdrückend wirkt. Das Zuschauen ist ein Kampf, den man aber gerne aufnimmt, um sich der faszinierenden Tristesse hinzugeben.
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Re: Filme im April 2021

Beitragvon bewitched240 am Do, 13.05.2021, 17:49

Oxygen {2021, Alexandre Aja}
Hat einige ganz gute Szenen, aber ansonsten herrscht über weite Strecken Ödnis. Spannend bleibt zunächst die Frage, was passiert ist, wo man ist und wie man da wieder raus kommt. Allerdings passiert einfach zu wenig Aufregendes. Die anfangs noch ganz coole Optik leidet darunter, dass sich nichts groß verändert über einen längeren Zeitraum. Die Rückblenden sehen leider komplett beschissen aus und sorgen somit für Ärger anstatt Abwechslung. Die zweite Hälfte nimmt dann halt ihren Lauf, man lässt die schrittweise Auflösung mehr oder weniger emotionslos über sich ergehen. Das Musikgedudel nervte zudem ziemlich hart. Leider nach dem durchwachsenen CRAWL ein weiterer Rückschritt für Aja.
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