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asianfilmweb • Filme • Brother (JP 2000)
FILMEJP • BROTHER
BROTHER

     JAPAN 2000

CAST & CREW
REGIE Takeshi Kitano
DARSTELLERTakeshi Kitano, Omar Epps, Kuroudo Maki, Masaya Kato, Susumu Terajima, Royale Watkins, Lombardo Boyar, Ren Osugi, Ryo Ishibashi
MUSIKJoe Hisaishi

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Brother - DVD & Blu-ray Limited Collector's...

DeutschlandCapelight2 Discs • FSK kJ •
 1,85:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 5.1 MA, japanisch dts-HD 5.1 MA
 deutsch
 24-seitiges Booklet; Dokumentation \"Scenes by the Sea\"...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDBrotherDeutschlandMo Asia 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
114 Minuten

FILMINHALT
Der Film beginnt in Japan. Der Yakuza Yamamoto kann nicht verhindern, dass sein Boss getötet wird. Daraufhin bricht die Yakuza Familie auseinander. Sein Freund Kato bekommt den Auftrag den unliebsamen Yamamoto zu beseitigen, doch Kato verhilft Yamamoto zur Flucht in die USA. Hier begegnet Yamamoto zum ersten mal dem Ganoven Denny, der ihn auf offener Straße bedroht. Doch Yamamoto verschafft sich schnell Respekt und verletzt Denny mit einer zerbrochenen Flasche am Auge. Yamamotos Ziel ist es seinen kleinen Bruder Ken wiederzutreffen, der zwischenzeitlich mit einigen Kollegen, unter ihnen auch Denny, seine Brötchen als Dealer verdient. Zwar fremd im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und nicht einmal der Sprache mächtig, schafft es Yamamoto, in alter Yakuza-Manier, zusammen mit seinem Bruder und dessen Freunden ein stetig wachsendes Syndikat auf die Beine zu stellen. Während Ken&Co. anfangs noch in einem heruntergekommen Schuppen hausen, kleiden sie sich bald in feinem Zwirn und fahren teure Autos. Auch der junge Anführer einer rivalisierenden Yakuza Bande schließt sich Yamamoto an, nachdem sich Kato für diesen Zweck opferte. Doch bald ist die aufstrebende Gang der Mafia ein Dorn im Auge, die fortan 50% der Einnahmen fordert. Natürlich lässt sich Yamamoto nicht darauf ein und löst dadurch einen blutigen Bandenkrieg aus, bei dem die Mafiosi Yamamoto hoffnungslos überlegen sind und nicht mal vor den Familien der Gangmitglieder halt machen...

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Beat Takeshi in den USA, ob das wohl gut gehen kann? Und ob, mit Brother ist Takeshi Kitano ein spannender und knallharter Mafia-Thriller gelungen. Kitano spielt seinen Yamamoto mit gewohnt stoischer Ruhe und typischer Lakonie. Die Mischung aus bekannten Gesichtern des japanischen Films wie Ren Osugi, Masaya Kato oder Susumu Terajima sowie unverbrauchten US-Schauspielern funktioniert ausgezeichnet. Takeshi Kitano bleibt auch hier seiner Linie treu, ruhige Szenen wechseln sich mit plötzlichen Gewaltausbrüchen ab. Apropos Gewalt, hier geht Kitano in Brother ordentlich zur Sache. Von Essstäbchen, die dem Opfer in die Nase gerammt werden bis hin zu aufgespießten Köpfen wird hier alles geboten. Dabei bleibt die Kamera stets direkt am Geschehen, nichts wird angedeutet, und möglicherweise überspannt Kitano den Bogen hier sogar ein bisschen. Allerdings wird die Gewalt hier als etwas schlechtes aber unvermeidliches, also im Kontext notwendiges, dargestellt. Brother hat mehr Drive als beispielsweise Hana-Bi, dafür fehlt es ihm allerdings an den filigranen Bildkompositionen und einfach an künstlerischer Note. Brother hat eher das Prädikat "stylisch" verdient, und das ohne auf schnelle Schnitte und übertriebene Effekte zurückgreifen zu müssen. Die Gangmitglieder werden sehr menschlich dargestellt, auch Einblick in deren Privatleben wird dem Zuschauer gewährt. Im Vordergrund steht eine Geschichte über Freundschaft, die auch kulturübergreifend sein kann, wie eben jene Freundschaft zwischen Yamamoto und Denny, und natürlich der Aufstieg und Fall eines Syndikats. Genauso schnell wie Yamaoto und seine Gang die Spitze erklommen haben, genauso schnell stürzen sie auch wieder ins bodenlose. Die Schilderung dieses Abstiegs gestaltet sich als ungemein faszinierend. Abschließend kann man sagen, es ist sicher nicht Kitanos bester Film, aber dennoch, gerade für alle Fans von Takeshi Kitano, äußerst empfehlenswert.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Der schlechteste Kitano aller Zeiten....da fehlen mir die Worte !

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8,1/10 bei 15 Stimme(n)
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