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asianfilmweb • Filme • Crying Fist (KR 2005)
FILMEKR • CRYING FIST
CRYING FIST •

     KOREA 2005

CAST & CREW
REGIE Ryoo Seung-Wan
DARSTELLERChoi Min-Sik, Ryu Seung-Beom, Ahn Kil-Kang, Byeon Hie-Bong, Gi Ju-Bong, Jeon Ho-Jin, Kim Byeong-Ok, Lim Won-Hie, Na Mun-Hee, Oh Dal-Su, Seo Hye-Rin
PRODUZENTPark Jae-Hyeong, Im Seung-Yong
SCRIPT/BUCHRyoo Seung-Wan
CHOREOGRAPHIEJeong Du-Hong
MUSIKBang Jun-Seok

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Crying Fist

DeutschlandSplendid • FSK 16 •
 2,35:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, koreanisch DD 5.1
 deutsch
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDCrying Fist - Special EditionRezension des Titels vorhandenDeutschlandSplendid 
 DVDCrying FistUkPremier Asia 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
134 Minuten

FILMINHALT
Kung Tae-Shik ist ehemaliger Silbermedaillengewinner im Boxen, über 40 und ganz unten im Leben angekommen. Als menschlicher Sandsack bietet er sich für ein paar Won auf der Straße an. Das gibt seinem geschundenen Kopf und seiner Ehe den Rest. Seine Frau hasst ihn und seinen kleinen Sohn sieht er nur selten. Yu Sang-Hwan, ein jugendlicher Kleingangster, ist zwar gesund, aber nicht besonders intelligent. Er landet immer wieder in Schwierigkeiten und schließlich im Knast. Dort entdeckt er das Boxen, um seine Wut zu kanalisieren. Bald ist er der beste Boxer des Gefängnisses und träumt von der großen Meisterschaft "draußen". Auch Kang Tae-Shik will es noch ein letztes Mal wissen und tritt gegen ihn zum Kampf an...

FILMREZENSION VON LAGO
"Crying Fist" ist nicht direkt ein Film über das Boxen. Die Sportart spielt hier eher die Rolle, die Geschichte der zwei Hauptcharaktere zu verpacken und dem ganzen ein Ziel zu geben. Es ist kein Film, in der die Philosophie des Boxen erläutert wird oder das Boxen an sich als Gegenstand trägt, also nicht wie "Champ", "Rocky" oder "Million Dollar Baby" (letzterer lief sogar zur fast gleichen Zeit wie "Crying Fist" in den Kinos). In "Crying Fist" geht es um das Leben der dort boxenden Personen, Kung Tae-Shik und Yu Sang-Hwan, und so stellt der Film eine umfassende Charakterstudie dar, von zwei Menschen, die sich am untersten Ende der Gesellschaft befinden und im Boxen bzw. der bevorstehenden Meisterschaft ihre letzte Chance sehen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und wieder Fuss zu fassen. Regisseur Ryoo Seung-Wan ("City Of Violence", "No Blood, No Tears") beschäftigt sich gerne in seinen Filmen mit Leuten, deren Leben voller Hoffnungslosigkeit und in Scherben zu liegen scheint. Der Boxring mit seinen vier Ecken soll hier als Metapher für das Leben dieser Leute dienen, in dem sie sich auch durchboxen müssen. Der Film ist ein äußerst gelungenes Drama und beinhaltet einige sehr berührende und emotionale Szenen, die auch zu einem guten Drama gehören. Aufgrund des Settings ist der Film für das Genre auch durchaus innovativ und bringt mal eine frische Geschichte in den koreanischen Film. Interessant ist hierbei auch, dass die Schauspieler Choi Min-Sik ("Oldboy"), Ryu Seung-Beom ("Arahan") und Lim Won-Hie ("No Blood, No Tears") zusammen mit Ryoo Seung-Wan einen Film machen wollten und sie auf den Regisseur mit einer Storyvorlage zu gingen. Diese wurde natürlich noch weiter angepasst, aber den Schauspielern kann man im Film echt merken, dass sie Spaß an ihrer Arbeit hatten und sich Gedanken um ihre Rollen gemacht haben. Schauspielerisch gibt es absolut nichts zu bemängeln. Mit Gi Ju-Bong, Jeon Ho-Jin und Oh Dal-Su gesellen sich noch drei weitere sehr bekannte, koreanische Schauspieler hinzu. Allesamt liefern eine klasse Darbietung. Grund zur Kritik geben zum Einen das offene Ende nach dem fast zehnminütigen Endkampf der beiden Hauptcharaktere. Dem Zuschauer wird nicht gesagt, inwiefern sich das Leben der beiden nun geändert hat. Dennoch wirkt das Ende sehr emotional und nachdenklich. Viele Boxkämpfe gibt es übrigens in dem Film nicht, und wenn sind diese nur wenige Sekunden oder ein bis zwei Minuten lang oder zusammengeschnitten. Zum Zweiten wirken ein paar Szenen abrupt abgebrochen und der Blick in das Bonusmaterial zeigt auch, dass einige Szenen dort der Schere zum Opfer gefallen sind. Wahrscheinlich um die Laufzeit nicht über zwei Stunden zu bringen. Ansonsten ist der Film aber wunderbar inszeniert und weiß durch eine tolle Kameraarbeit und passender musikalischer Untermalung weiter zu gefallen. Insgesamt ein sehr gutes Werk von Ryoo Seung-Wan mit nur minimalen Schwächen, welches auch Leuten gefallen kann, die sonst nicht so viel mit Boxen anfangen können. Die dramatische Geschichte und die erstklassigen Darsteller sind die großen Stärken von "Crying Fist".



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