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asianfilmweb • Filme • Cure (JP 1997)
FILMEJP • CURE
CURE

     JAPAN 1997

CAST & CREW
REGIE Kiyoshi Kurosawa
DARSTELLERKôji Yakusho, Masato Hagiwara, Tsuyoshi Ujiki, Anna Nakagawa, Yoriko Douguchi, Yukijiro Hotaru, Denden, Ren Osugi, Masahiro Toda

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Cure

JapanToshiba Entertainment
 1,85:1 anamorph
 japanisch DD2.0
 englisch
 Trailer

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
111 Minuten

FILMINHALT
Eine mysteriöse Mordserie sorgt für Aufsehen. Die brutalen Morde, die von Kommissar Takabe, in Zusammenarbeit mit dem Psychologen Sakuma, untersucht werden, haben alle ein gemeinsames Merkmal: Auf den Körpern der jeweiligen Opfer ist ein eingeritztes X zu erkennen. Was aber viel wichtiger und beinahe absurd erscheint, die Täter befinden sich stets noch am Tatort, geistig verwirrt, unfähig ihre eigene Tat in irgendeiner Form zu begreifen. Plötzlich zeigt uns Regisseur Kiyoshi Kurosawa einen menschenleeren Strand, nur die tobenden Wellen bilden die Geräuschkulisse. Ein junger Mann ist zu erkennen der von einem Lehrer, welcher an diesem Strand lebt, in sein Haus gebeten wird. Der Mann scheint an Gedächtnisverlust zu leiden, er konfrontiert den Lehrer mit immer derselben Frage: "wer bin ich? wer bist du?". Er fordert den Lehrer auf von sich zu erzählen, dabei richtet sich die Kamera auf ein Feuerzeug, welches der junge Mann bei sich trägt. Am nächsten Morgen wird die Frau des Lehrers tot aufgefunden. Weitere Morde nach diesem Schema ereignen sich, der junge Mann schleicht sich in das Leben seiner Opfer, Flammen oder fließendes Wasser benutzt er dazu, diese zu hypnotisieren. Noch während dieses ersten, in Cure gezeigten Mordes, wird dem Zuschauer das Privatleben des Kommissars vor Augen geführt. Dieser lebt mit seiner geistig verwirrten Frau zusammen, die ihm beispielsweise ein rohes Steak vor die Nase setzt. Zwischenzeitlich erfährt man mehr über den jungen Mann, sein Name ist Mamiya, ein ehemaliger Psychologiestudent und Experte für Hypnose und Mesmerismus. Mamiya hat die Fähigkeit die Tür zu öffnen, die in beinahe jedem Menschen wohnt, die aber von den meisten stets verschlossen gehalten wird. Er schafft es somit, unterdrückte Mord- und Gewaltfantasien in den Menschen freizusetzen. Mit der Zeit entwickelt sich der Film zu einem packenden Psychoduell zwischen Mamiya und Takabe. Immer mehr gelingt es dem gleichgültig wirkenden Mamiya den Kommissar immer mehr in seinen Bann zu ziehen. Immer stärker weckt er in ihm Angst- und Hassgefühle gegen seine eigene Frau. Koji Yakusho (Eureka) spielt seinen Kommissar Takabe wie einen brodelnden Vulkan, der äußerlich zwar ruhig wirkt, aber jeden Augenblick auszubrechen droht.

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Cure ist kein actionreicher Film, sondern ein intelligent eingefädelter Psychothriller. Ein Manko des Films ist sicherlich, dass er gewisse Längen aufweist, aber dennoch weiß Cure durch eine starke Story und seine dichte Atmosphäre zu überzeugen. Cure wird mehr und mehr zu einer Psychoanalyse Takabes, der mit seinen unterbewussten Ängsten konfrontiert wird und immer mehr die Kontrolle über sich zu verlieren droht. Die Suche nach der eigenen Identität, sowie die schmale Linie zwischen Fantasie und Wirklichkeit sind die Grundmotive des Films. So macht es Regisseur Kurosawa selbst dem Zuschauer unmöglich, in der Schlussszene noch zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Ziemlich düsterer Thriller-Mystery-Mix....
Austrahlung : Arte!!!

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USER-WERTUNGEN

7,1/10 bei 7 Stimme(n)
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