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asianfilmweb • Filme • The Foreign Duck, The Native Duck And God In A Coin Locker (JP 2007)
FILMEJP • THE FOREIGN DUCK, THE NATIVE DUCK AND GOD IN A...
THE FOREIGN DUCK, THE NATIVE DUCK AND GOD IN A COIN LOCKER

     JAPAN 2007

CAST & CREW
REGIE Yoshihiro Nakamura
DARSTELLERGaku Hamada, Eita Nagayama, Megumi Seki, Kei Tamura, Nene Otsuka, Ryuhei Matsuda, Kenichi Nagira, Akio Seki, Midoriko Kimura, Kaoru Hirata

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD The Foreign Duck, The Native Duck and God In A...

HongkongKam & Ronson
 anamorph
 japanisch DD 5.1
 englisch, chinesisch

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
110 Minuten

FILMINHALT
Als der neunzehnjährige Erstsemester Shiina (Gaku Hamada) sein Zimmer im Studentenwohnheim in Sendai bezieht, ahnt das naive Landei noch nichts von den turbulenten Ereignissen, die ihm in den kommenden sechs Tagen bevor stehen. Frisch angekommen, stellt sich der charismatische Kawasaki (Eita) als sein Zimmernachbar vor und zieht ihn nicht nur in sein Zimmer, sondern auch in sein Vertrauen. Er erzählt vom Nachbarn auf der anderen Seite, einem verschwiegenen Bhutanesen namens Dorji, der mit seiner Exfreundin Kotomi (Megumi Seki) liiert sei. Von Eifersucht jedoch keine Spur: Mit der Frage, ob er ihm helfen wolle, einen Buchladen zu überfallen, um für Dorji eine spezielles Wörterbuch zu erbeuten, überrumpelt er den gutmütigen Shiina völlig. Doch anstatt schleunigst das Weite zu suchen, sieht sich Shiina schon kurze Zeit später mit einer Spielzeugpistole vor dem Buchladen Schmiere stehen. Wie ausserdem Kotomi und die hübsche Reiko, die Besitzerin einer Tierhandlung, vor der Kawasaki Shiina eindringlich warnt, ins Bild passen, sind Fragen, die sich erst nach und nach erschliessen.

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
"Foreign Duck..." erzählt in spannenden Rückblenden eine skurrile und humorvolle Geschichte, die sich wie der exotische Filmtitel erst am Ende des Films gänzlich erschliesst. Lebt der Beginn des Films vom Humor, der die ungeschickten Interaktionsversuche des unsicheren und gutmütigen Shiina, (treffend und glaubhaft gespielt von "Babyface" Hamada) mit dem selbstsicheren Kawasaki begleitet, so wirft der Film mit fortschreitender Dauer immer mehr treibende Fragen nach dem Zusammenhang der nicht chronologisch erzählten Geschehnisse auf. Man tappt auf angenehme Art und Weise im Dunkeln und beobachtet die Ereignisse mit einer Mischung aus Amusement und düsterer Vorahnung, dass hinter den unverständlichen Erlebnissen des Protagonisten doch mehr stecken muss, als nur ein exzentrischer Kerl mit Gelfrisur. Je mehr sich die Beziehungen der Hauptpersonen entwirren, desto mehr wird dann aus "Foreign Duck..." ein Drama, das seinen Reiz aus der äusserst gelungenen Mischung aus Komik und Tragödie zieht. Die Darsteller transportieren zu Beginn die Illusion der Komödie, bleiben aber auch als die Dynamik in der Erzählung sich wandelt überaus überzeugend in ihren Rollen. Und der unerwartete Twist am Ende rundet die konsequent durchgehaltene Erzählperspektive aus Rückblenden so famos ab, dass man sich am Ende fragt, wie man sich nur so von den offensichtlichen Zusammenhängen hat ablenken lassen können. Ein toller Film und einer der Highlights der diesjährigen Nippon Connection in Frankfurt.



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