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asianfilmweb • Filme • Gantz: Perfect Answer (JP 2011) • Gantz - Die ultimative Antwort
FILMEJP • GANTZ: PERFECT ANSWER
GANTZ: PERFECT ANSWER

     aka GANTZ - DIE ULTIMATIVE ANTWORT
     JAPAN 2011

CAST & CREW
REGIE Shinsuke Sato
DARSTELLERKazunari Ninomiya, Ken'ichi Matsuyama, Yuriko Yoshitaka, Kanata Hongô, Gô Ayano, Ayumi Ito, Tomorowo Taguchi, Takayuki Yamada, Natsuna Watanabe, Shigeru Okuse, Ayako Yoshitani
PRODUZENTTakahiro Sato
SCRIPT/BUCHHiroya Oku
CHOREOGRAPHIEYûji Shimomura
MUSIKKenji Kawai

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Gantz - Die ultimative Antwort

DeutschlandSunfilm • FSK 16 •
 1,85:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 7.1 MA, japanisch dts-HD 7.1 MA
 deutsch
 Making Of, Trailer
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDGantz - Die ultimative AntwortDeutschlandSunfilm 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
141 Minuten

FILMINHALT
Seit dem Tod von Masaru Kato (Kenichi Matsuyama) durch ein Alien in Gestalt einer vielarmigen Buddha-Statue sind fünf Monate vergangen. Kei Kurono (Kazunari Ninomiya) spielt weiterhin den fremdbestimmten Alienjäger für die mysteriöse schwarze Kugel namens Gantz. Er steht kurz vor seinem Ziel, 100 Punkte zu erreichen und dadurch die Möglichkeit zu erhalten, Kato ins Leben zurück zu rufen. Parallel dazu erhält die berühmte Schauspielerin Eriko Ayukawa (Ayumi Ito) eine weitere, kleinere Gantz-Kugel in einem Päckchen mit der Post. Auch diese Kugel gibt Tötungsbefehle für vier Personen, die "der Schlüssel" seien. Es stellt sich heraus, dass die Aliens einen Gegenangriff planen und die kleine Kugel den Zugang zum Raum mit Gantz bedeutet. Das würde Gantz? Ende bedeuten - und den Verlust aller Personen, die noch zurückgeholt werden könnten. In der U-Bahn planen die Aliens in Menschengestalt einen Anschlag auf Katos Freundin Tae (Yuriko Yoshikata), doch der Anschlag kann durch Kurono und seine Mitstreiter vereitelt werden. Aber die Aliens geben nicht auf. Zudem werden beide Seiten auch noch von einem Undercover-Agenten gejagt, der nur einen kleinen Teil der ganzen Wahrheit kennt und daher verdächtige Personen von beiden Seiten verfolgt.

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Der Cliffhanger aus dem ersten Teil hatte mich neben der eher durchschnittlichen Erzähldynamik frustriert und so war ich besonders gespannt auf den Abschluss des Zweiteilers der Manga-Verfilmung "Gantz". Ich habe auch zwischenzeitlich nicht die Mangas gelesen, frage mich aber nun, ob ich es hätte tun sollen. Möglich, dass ich dann das Gan(t)ze besser verstanden hätte. Es muss fast so sein, dass das Manga mehr bietet als der Film, schliesslich ist die Serie ein Manga-Bestseller. Nun, wo ich den zweiten Teil der Verfilmung gesehen habe, kann und muss ich auch ein abschliessendes Urteil über Shinsuke Satos Viereinhalb-Stunden-Zweiteiler fällen. Dabei kommen mir vor allem zwei Schlagwörter in den Sinn: "Schade" und "Verworren". Ich gebe wie schon beim ersten Teil zu: Es muss schwierig sein, eine über 30teilige (und noch nicht abgeschlossene) Manga-Serie zu verfilmen. Doch bei allem Wohlwollen, dem wirklich schicken Look, der passenden, stimmungsvollen Musik des renommierten Komponisten Kenji Kawai und allem anderen, was an dem Film handwerklich gut gemacht ist - es führt zu nichts. "Gantz" Ist noch immer eine ambitionierte und abgedrehte Mischung aus Sci-Fi, Splatter-Horror, Drama und Liebesgeschichte - aber hier man muss leider sagen, dass die Summe nicht mehr ist als die einzelnen Teile. Die mit fast zweieinhalb Stunden gefühlt viel zu lange geratene Fortsetzung nimmt trotz der sinnvollen Zusammenfassung der Geschehnisse aus dem ersten Teil erst nach 40 Minuten mit dem spektakulären Kampf in der U-Bahn an Fahrt auf, heizt die Spannung an, weckt Hoffnungen und Fragen, von denen am Ende zu viele unbeantwortet bleiben. Ich musste während des Films häufig an die Mystery-Serie "Lost" denken - auch dort wurden viele Themen angeschnitten und am Ende nur durch einen Trick "beantwortet". Sato schafft es leider, leider nicht einmal im Ansatz, den Zweiteiler zu einer runden Sache zu machen. Die Inszenierung ist zu zäh, die Vielzahl der angeschnittenen Themen zu gross, die Menge der Nebencharaktere, die nichts zur Dramaturgie beitragen ebenfalls. Der Alienboss bleibt bei aller solide umgesetzten, blutigen Action viel zu blass und dann ist da noch "Gantz", bei dem das Drehbuch viel zu viele Fragen völlig offen lässt. Die Motive und Identität von Gantz bleiben im Dunkeln, ob das eine Analogie zum unbegreiflichen Göttlichen darstellen soll oder einfach nur eine äusserst pessimistische Weltsicht des Autors widerspiegelt bleibt im Verborgenen. Drama, Spannung, Liebe und Freundschaft, Familie und Loyalität, Verzweiflung, Hilflosigkeit. Die Palette der Themen und menschliche Gefühle, die von Gantz zum Erreichen seines unklar bleibenden Ziels manipuliert/eingesetzt werden, ist riesig. Und genau dieser Fakt gemeinsam mit der zu wenig pointierten, stringenten Erzählweise lässt den Zuschauer ratlos stirnrunzelnd zurück. Keine Spur von der richtigen Mischung existenzieller Fragen und einer tollen, geschickt und spannend erzählten Geschichte wie bei "Blade Runner" oder "Ghost in the Shell". Die "Gantz" Verfilmung will Action und Tiefgang und scheitert dabei auf beiden Ebenen: Für das ernsthafte Aufwerfen tiefgehender Fragen bleibt zu vieles an der Geschichte diffus und unklar und für einen gelungenen Sci-Fi-Action-Thriller ist "Gantz" trotz der immer wieder eingestreuten Action zu gemächlich. Für Fans der Manga-Vorlage bzw. Manga-Freunden allgemein ist "Gantz" wegen des schicken Looks, der atmosphärischen Musik und der coolen CGI-Effekte dennoch bedingt sehenswert.



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