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asianfilmweb • Filme • The Girl Who Leapt Through Time (JP 2006) • Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
FILMEJP • THE GIRL WHO LEAPT THROUGH TIME
THE GIRL WHO LEAPT THROUGH TIME

     aka DAS MäDCHEN, DAS DURCH DIE ZEIT SPRANG
     JAPAN 2006

CAST & CREW
REGIE Mamoru Hosoda

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

DeutschlandKazé • FSK 12 •
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDDas Mädchen, das durch die Zeit...Rezension des Titels vorhandenDeutschlandAnime Virtual 
 DVDDas Mädchen, das durch die Zeit...DeutschlandAnime Virtual 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
98 Minuten

FILMINHALT
Die etwas burschikose Makoto ist eine durchschnittliche Schülerin die nicht so recht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Am liebsten verbringt sie ihre Zeit mit ihren beiden Freunden Chiaki und Kousuke auf dem Baseballplatz und lässt ihre tage unbeschwert verstreichen. Eines Tages kommt Makoto durch einen Unfall im Chemielabor der Schule mit einem seltsamen Objekt in Berührung, das nach außen hin wie eine Nuss aussieht. Noch am selben Tag versagen auf dem Heimweg die Bremsen an Makotos Fahrrad und sie rast auf einen herannahenden Zug zu. Doch dann geschieht etwas merkwürdiges, den Tod vor Augen wird das Mädchen in einen Strudel der Zeit gesogen und wacht schließlich einige Minuten vor ihrem Unfall wieder auf. Verdutzt stellt Makoto fest, dass sie über die Gabe verfügt durch die Zeit zu springen. Fortan nutzt sie diese Fähigkeit um ihre Noten zu verbessern oder Kleinigkeiten zu korrigieren, die in der Vergangenheit schief gelaufen sind. Doch schon bald stellt sich heraus, dass ihr Eingreifen in die Zeit schwerwiegende Konsequenzen haben kann und die Anzahl ihrer Zeitsprünge ist begrenzt...

TRAILER
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FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
"Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" avancierte zum Überraschungserfolg und konnte sich trotz starker Konkurrenz bei zahlreichen Filmfestivals durchsetzen, ua. wurde dem Werk der Japan Academy Prize als bester Animationsfilm des Jahres 2007 zuteil. Der neueste Streich aus dem renommierten Studio Madhouse (u. a. Perfect Blue) basiert auf einer frühen und überaus populären Kurzgeschichte des bekannten japanischen Schriftstellers Yasutaka Tsutsui. So wurde die Geschichte insgesamt acht mal verfilmt, u. a. als Realfilm und TV-Drama. Mit "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" liefern die Kreativköpfe von Madhouse die erste Anime Adaption der Story die sich allerdings nur noch lose an Tsutsuis Originalvorlage orientiert. Diese neueste Verfilmung ist eher als Sequel zu verstehen, das Mädchen Kazuko, das in Tsutsuis Kurzgeschichte die Hauptrolle übernimmt, ist hier als Makotos Tante mit von der Partie. Da das Original nunmehr vierzig Jahre auf dem Buckel hat, ist es nur logisch, dass man bei Madhouse um eine moderne Umsetzung der Thematik bemüht war. So wurde aus dem zurückhaltenden japanischen Schulmädchen aus Yasutaka Tsutsuis Geschichte eine chaotische, etwas eigensinnige Schülerin hinter deren Zukunft noch ein großes Fragezeichen steht. uf dem Regiestuhl nahm der eher unerfahrene Mamoru Hosada platz, der sich bisher als Episoden und Filmregisseur der Digimon Reihe hervor tat. Das der Mann Talent hat und für höheres bestimmt ist, stellt er mit "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" unter Beweis. Aus technischer Sicht ist dieser Anime zwar kein Meilenstein, aber er bewegt sich auf einem guten Niveau. Die detailliert ausgearbeiteten Hintergründe, realistischer Lichteinfall und flüssige Animationen wissen zu gefallen, allerdings wirken die Charaktere etwas zu detailarm. Insgesamt kann der Film allerdings durch seinen eher realistischen Stil, bei dem auch in den Comedy-Szenen größtenteils auf SD Einlagen verzichtet wird, überzeugen. Hosada schafft es ein wunderbar nostalgisches Flair zu kreieren, man fühlt sich tatsächlich über die Dauer des Films in die eigene Schulzeit zurück versetzt. Desweiteren gelingt ihm der Spagat von der anfänglich mit einigen Albernheiten gespickten Komödie hin zum Drama. Dabei konzentriert er sich auf seine drei sympathischen Hauptfiguren, deren Dreiecksbeziehung im Mittelpunkt der Geschichte steht. Die Idee um die Zeitsprünge dient dabei eher als Mittel zum Zweck, wer das ganze aus einer zu wissenschaftlichen und logischen Sicht betrachtet, wird eher enttäuscht werden. Hosada geht ziemlich locker an die Zeitreise Thematik heran, "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" ist in erster Linie ein Film über das erwachsen werden, über die erste Liebe und die Erkenntnis Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Die Zeitreise dient dabei als wenig subtile aber effektive Allegorie die zudem von symbolträchtigen Bildern unterstützt wird. as tränenreiche Finale, das sich an der Grenze zum Kitsch bewegt, mag dann manch einem etwas zu dick aufgetragen sein und die Nebencharaktere sind eine Spur zu eindimensional geraten, doch davon abgesehen ist "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" ein Film, der eigentlich alles richtig macht. Er bietet eine flüssige Erzählstruktur, gut ausbalancierte Genre Elemente, eine passende, unaufdringliche musikalische Untermalung und etwas, was vielen Filmen heute fehlt: eine positive Message. Das alles, gepaart mit einem unerwarteten Plottwist, machen diese Anime Adaption von Yasutaka Tsutsuis Kurzgeschichte zu einer echten Empfehlung und das nicht nur für Freunde des japanischen Animationsfilms, für die dieser Film ohnehin zum Pflichtprogramm gehört.



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8.4/10 bei 9 Stimmen. .
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