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asianfilmweb • Filme • The Host (KR 2006)
FILMEKR • THE HOST
THE HOST •

     KOREA 2006

CAST & CREW
REGIE Bong Joon-Ho
DARSTELLERSong Kang-Ho, Bae Du-Na, Park Hae-Il, Byun Hee-Bong, Ko Ah-Sung, David Joseph Anselmo, Spencer Jay Kim, Paul Lazar, Park No-Shik, Jung In-Gi, Min Kyeong-Jin, Jo Deok-Jae
PRODUZENTChoi Yong-Bae, Joh Neung-Yeon
SCRIPT/BUCHBaek Chul-Hyun, Bong Joon-Ho, Ha Jun-Won
MUSIKLee Byung-Woo

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY The Host

KoreaKD Media
 1,85:1 anamorph (HD 1080p)
 koreanisch dts/DD 5.1
 englisch, koreanisch, japanisch
 Audiokommentare, Trailer
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDThe HostDeutschlandMFA+/Ascot Elite 
 DVDThe HostKoreaKD Media 
 DVDThe Host - Limited EditionKoreaKD Media 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
119 Minuten

FILMINHALT
Park Gang-Du (Song Kang-Ho) ist ein Verlierer-Typ, der seine Zeit im kleinen Kiosk des Vaters nahe des Han Flusses in Seoul absitzt bzw. abschläft. Allein seine Tochter Hyun-Seo (Ko Ah-Sung) ist der Sonnenschein seines Lebens. Der einzige aus seiner Familie, der zu ihm hält ist sein etwas naiver Vater (Byun Hee-Bong). Sein studierter Bruder Nam-Il (Park Hae-Il), der trotz allem keine Arbeit findet, und seine nach olympischen Gold im Bogenschiessen eifernde aber doch recht unerfolgreiche Schwester Nam-Joo (Bae Du-Na), halten nicht sonderlich viel von ihm. An einem schönen Sommertag, an dem besonders viele sich an den Ufern des Han Flusses aufhalten, passiert dann das Unglaubliche, das das doch recht eintönige Leben von Gang-Du in wenigen Minuten komplett umkrempelt. Ein mutierter Riesen-Amphibienfisch taucht auf und sucht sich unter den Spaziergängern, Picknickern und Familien sein Fressen. Auch Park Gong-Du muss vor der Bestie fliehen, verliert dabei aber seine Tochter aus den Augen und kann nur noch zusehen, wie das Biest mit ihr in den Tiefen des Flusses verschwindet. Für die ganze Familie ist dies ein Riesenschock, Hyun-Seo wird zu den zahlreichen Opfern des Biests dazugezählt. Doch dann erhält Gang-Du einen Anruf von seiner Tochter, die scheinbar in einem Kanal festsitzt. Gang-Du und seine Familie sind fest entschlossen, Hyun-Seo zu befreien, wäre da nicht das Problem, dass Gang-Du unter Quarantäne steht, da er mit dem Blut des Biests in Berührung kam und vermutet wird, dass dieses Träger eines tödlichen und ansteckenden Virus ist. Alle Bemühungen die Verantwortlichen über den Verbleib seiner Tochter zu informieren schlagen fehl, für Gang-Du ist Flucht aus der Quarantäne der einzige Weg...

FILMREZENSION VON JOST RENNEBAUM
Mit The Host liefert Drehbuchautor und Regisseur Bong Joon-Ho sein drittes (Feature-) Regiewerk nach Barking Dogs Never Bite und Memories Of Murder ab. In Korea erreichte der Film ein sehr grosses Publikum und löste sogar King and The Clown als erfolgreichsten Film in den koreanischen Kinos ab. Bereits bei den exzellenten ersten beiden Werken hat man die Qualität des jungen Koreaners erkennen können, insbesondere Memories Of Murder überzeugte auf den ersten Blick als exzellenter Kriminalfall mit tollen Charakteren, schwarzem Humor und auf dem etwas genaueren zweiten Blick als Kritik an Koreas Gesellschaft und Politik. Mit The Host macht Joon-Ho keine Ausnahme und bietet einen ähnlichen Genremix. Der Trailer zeigt das Offensichtliche - The Host ist ein Monsterfilm mit gelungenen, in den USA produzierten, Visual FX - das Monsterdesign stammt von dem neuseeländischen Studio WETA Workshop, bekannt von der Herr der Ringe Trilogie. Doch neben der spannungsgeladenen Jagd auf die Bestie, gibt es hier sehr viel zu lachen, besonders bei den zahlreichen Seitenhieben auf alle Autoritätspersonen, seien es koreanische oder amerikanische Wissenschaftler, die sich die Verantwortung für das Geschehene hin- und herspielen. Bong Joon-Hos Kreativität bringt immer wieder interessante Persönlichkeiten zu Tage, insbesondere wird wieder das Augenmerk auf den Charakter von Song Kang-Ho gelegt, der seine Rolle wieder sehr gut spielt. Aber auch die Nebenrollen, die bei anderen Autoren wahrscheinlich zur eindimensionalen Hintergrundstaffierung verkümmern, haben Tiefe und bekommen genug Screentime um sich zu etablieren. Selbst die nur für wenige Minuten zu sehende US-Schauspieler sind passend gecastet und sorgen auch für den ein oder anderen Lacher. Besonders wichtig bei einem vordergründigen Monsterfilm sind natürlich die VFX, je besser die Qualität, desto überzeugender ist die Geschichte. Grösstenteils sind die Effekte wie schon erwähnt gelungen, in ein paar Szenen lässt sich die Herkunft aus dem Computer aber natürlich nicht verbergen. Mit The Host ist Joon-Ho auf jeden Fall wieder ein rundes Werk gelungen, der in seinen 119 Minuten nie langweilig wird und wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.



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7,3/10 bei 13 Stimme(n)
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