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asianfilmweb • Filme • The Killer Never Kills (TW 2011) • The Killer Who Never Kills
FILMETW • THE KILLER NEVER KILLS
THE KILLER NEVER KILLS •

     aka THE KILLER WHO NEVER KILLS
     TAIWAN 2011

CAST & CREW
REGIE @pple Lee Fung-Bok, Jimmy Wan Chi-Man
DARSTELLERJam Hsiao Jung-Ting, Zaizai Lin Chen-Xi, Eric Tsang, Huang Licheng, Chrissie Chau, Chang Kuo-Chu, Ma Nien-Hsien, Chao Cheng-Ping, Lin Yu-Zhi, Danny Deng An-Ning, Janel Tsai Shu-Chen, Rong Le, Zhang Yu-Hui, Wu Bi-Lian, Sandrine Pinna, Chu Ko-Liang
PRODUZENTEric Tsang, Bowie Tsang Bo-Yi
SCRIPT/BUCHJimmy Wan Chi-Man

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD The Killer Who Never Kills

HongkongMega Star
 2,35:1 anamorph
 mandarin dts/DD 5.1
 englisch, chinesisch
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 BLURAYThe Killer Who Never KillsHongkongMega Star 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
103 Minuten

FILMINHALT
Ouyang Bonsai (Jam Hsiao) ist eigentlich ein ganz netter Kerl, leider hat er den falschen Beruf gewählt: als Auftragskiller soll er in die Fußstapfen Onkel Trickys (Eric Tsang) treten, der sich nach langjähriger Tätigkeit zur Ruhe setzen möchte. Trickys Spezialität ist es, seine Morde als Unfälle zu inszenieren und so führt er den jungen Ouyang in dieses Metier ein. Doch Ouyang hat Skrupel und lässt sein erstes Opfer am Leben, jedoch inszeniert er dessen Tod und verschafft ihm anschließend eine neue Identität. Alles scheint gut zu laufen, bis sich Ouyang in eines seiner "Opfer" (Zaizai Lin) verliebt.

FILMREZENSION VON MANUEL SAUER
Basierend auf Giddens Kos (Regie: "You Are The Apple Of My Eye", "L-O-V-E") Kurzgeschichten ist "The Killer (Who) Never Kills" ein ziemlich seltsames Stück Celluloid. Die erste Stunde ist der Film ein recht origineller, teils äußerst grotesk anmutender Killerfilm mit einigen netten, jedoch nicht immer zündenden Gags, sowie vielen originellen Einfällen und skurrilen Figuren. Den beiden Regisseuren @pple Lee ("Better Than Sex") und Jimmy Wan, der auch das Drehbuch verfasst hat, gelingt es ganz gut die Eigenarten ihrer Protagonisten auszuarbeiten und das durchaus sympathisches Ensemble geschickt durch teils abgedrehte Situationen zu führen. Das ist zwar nicht immer logisch und spannend, jedoch ganz unterhaltsam und macht nicht zuletzt auch optisch einiges her. Nach knapp 60 Minuten dreht die lockere Stimmung und der Film wird zu einem sterilen Arthausliebesdrama, bevor er in ein völlig absurdes Finale mit leicht bekleideten Schwertkämpferinnen mündet.

Der Versuch den Figuren durch aufgesetzte Dramatik und forcierte Tragik Profil zu verleihen scheitert auf ganzer Linie, stattdessen ist Stirnrunzeln und Langweile angesagt. Hinzu kommen gekünstelte Dialoge und das steife Spiel des taiwanesischen Popsternchens Jam Hsiao und seiner Partnerin, der Soap-Opera-Schönheit Lin Chen-Xi. Konnte Hsiao zuvor noch durch eine etwas hölzerne, aber immerhin sympathische Leistung weitgehend überzeugen ist er mit dramatischen Situationen völlig überfordert. Lin Chen-Xi ist da schon geübter, allerdings nervt ihr überlautes, gestelztes Gekreische. Am besten kommt noch der routinierte Eric Tsang davon, der einmal mehr herrlich zurückhaltend agiert.

Auch den beiden Regisseuren entgleitet der Film in dieser Phase, dem Ideenreichtum der ersten Stunde folgen Dramaturgie und Bildästhetik auf TV-Niveau, ehe das Finale dann alles Vorangegangene ad Absurdum führt und reihenweise Totgeglaubte wieder zum Leben erweckt werden. Leider werden viele dieser Ideen nicht zu Ende geführt und verpuffen, ehe sie wirklich wirken können.

Fans von Jam Hsiao dürfte all das freilich gleichgültig sein, geht es ihnen doch in erster Linie ihren Star in einem abendfüllenden Spielfilm zu bewundern und seine schmachtende Stimme zu genießen. Und sie bekommen auch, das was sie erwarten, ist der Film doch voll und ganz darauf bedacht den Sänger immer ins rechte Licht zu rücken - sei es optisch oder inhaltlich.

Objektiv gesehen, beweist der Film einmal mehr, dass eine interessante Grundidee bei Weitem kein Garant für einen guten Film ist. Die Regisseure Lee und Wan verzetteln sich im Mittelteil und lassen einen etwas halbgaren, unentschlossenen Film zurück, der trotz des etwas (im wahrsten Sinne des Wortes) blassen Hauptdarstellers zumindest teilweise ganz unterhaltsam geworden ist.



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