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asianfilmweb • Filme • Love Letter (JP 1995) • When I Close My Eyes
FILMEJP • LOVE LETTER
LOVE LETTER

     aka WHEN I CLOSE MY EYES
     JAPAN 1995

CAST & CREW
REGIE Shunji Iwai
DARSTELLERMiho Nakayama, Etsushi Toyokawa, Bunjaku Han, Katsuyuki Shinohara, Miki Sakai, Takashi Kashiwabara, Mariko Kaga, Keiichi Suzuki

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Love Letter

KoreaSRE
 2,35:1 anamorph
 japanisch DD 2.0
 englisch, koreanisch, japanisch
 3 "Love Letter" Postkarten, koreanische Textinfos zu...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
116 Minuten

FILMINHALT
Zwei Jahre ist es nun her, dass Hirokos Verlobter Itsuki Fujii (Miki Sakai) bei einer Bergsteiger-Expedition in eine Gletscherspalte gefallen ist und an seinen Verletzungen gestorben ist. Als Itsukis Mutter Hiroko (Miho Nakayama) auf dem Todestag ein Jahresbuch seiner Schulklasse zeigt, erfährt sie zum ersten Mal, dass er in einer ganz anderen Stadt aufgewachsen ist als sie. Sie notiert sich die Adresse von seinem damaligen Zuhause in Otaru und schreibt dorthin einen an Itsuki adressierten Brief in der Hoffnung so ihren verstorbenen Verlobten, der ihr kurz vor seinem Tod schon die Ehe versprochen hatte, erreichen zu können. Es kommt wie es kommen muss: Hiroko bekommt eine Antwort auf ihren Brief. Verdutzt und verwirrt wendet sie sich an ihren Freund Akiba (Etsushi Toyokawa), der die Sache schnellstmöglich aufklären will um der nun sehr aufgewühlten Hiroko zu helfen, endlich ihr Leben weiterzuleben und Itsuki zu vergessen. Als er von dem Absender einen Identitätsbeweis verlangt, wird schnell klar, dass es sich bei diesem Itsuki Fujii um eine Frau handelt, die zufälligerweise den gleichen Namen trägt und auch in Otaru lebt. Hiroko ist zuerst wütend auf Akiba, dass er ihre Illusionen mit der Aufklärung zerstört hat. Dann findet sie aber heraus dass diese Itsuki Fujii ihren Itsuki Fujii gekannt hat, was ihr Interesse erneut weckt. Sie nimmt erneut Kontakt zu ihrer neuen "Brieffreundin" auf und will nun alles mögliche über die gemeinsame Vergangenheit der beiden Itsukis wissen...

FILMREZENSION VON JOST RENNEBAUM
Shunji Iwai hat mit "Love Letter" einen wunderbar ruhigen Film geschaffen, der zwar sehr emotionale Szenen beinhaltet, die aber nie aufdringlich auf die Tränendrüse drücken wollen, sondern eher realistisch inszeniert wurden. Der Film lässt sich viel Zeit in der Entwicklung des Plots und zeigt die Geschichten der beiden Hauptactricen Hiroko und Itsuki, die übrigens beide von Miho Nakayama dargestellt werden, komplett mit Flashbacks in die Vergangenheit und genügend Charakteren in ihrem Umfeld. Anfangs sind die wechselnden Szenen zwischen den beiden etwas verwirrend, gerade da es sich um die gleiche Hauptdarstellerin handelt, aber das gibt sich recht schnell. Die knapp zwei Stunden werden dabei neben dem Plot, der aber an sich recht geradlinig ist, besonders von der wundervollen Cinematographie getragen. Zum einen kommen die Winterszenen in Kobe und Otaru in dem 2,35:1 Bild stimmungsvoll rüber, zum anderen sind auch die Flashbacks, die teilweise im Spätsommer bzw. Herbst spielen sehr schön anzuschauen. Der überwiegende Einsatz von der handheld Kamera lässt den Zuschauer noch tiefer in die Szenen eintauchen, da man immer mittendrin im Geschehen zu sein scheint. Dazu kommt noch ein sehr ruhiger Score, der sich immer dezent im Hintergrund hält, bis es auf eine sehr wichtige Szene im Film in der sie für kurze Zeit in den Vordergrund tritt und diese emotionale Szene sehr gut unterstützt. Wer sich mal zwei Stunden lang ohne viel Krawumm unterhalten lassen will, etwas Dramatik ohne Hollywood-Pathos verträgt (wobei es besonders in den Flashbacks zur Schulzeit auch viele witzige Szenen gibt) und sich generell an traumhaften Bildern erfreuen kann, dem kann ich Love Letter sicher ans Herz legen.



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