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asianfilmweb • Filme • Moving Targets (HK 2004)
FILMEHK • MOVING TARGETS
MOVING TARGETS

     HONG KONG 2004

CAST & CREW
REGIE Wong Jing
DARSTELLERNicholas Tse, Edison Chen, Simon Yam, Gillian Chung, Lam Suet, Roy Chow, Hu An, Grace Shu, Michelle Mei Suet, Ken Tong, Lee Sheung Yee

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Moving Targets

HongkongUniverse
 anamorphes Bild · kantonesisch dts/DD5.1, mandarin DD5.1...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
94 Minuten

FILMINHALT
Kit und Fit sind zwei aufstrebende, junge Polizisten. Frisch weg von der Academy werden sie schon mit dem Fall beauftragt, die Bryan-Brothers, die obersten Triadenbosse des Mangkok-Quartiers, auszuschalten. Ihr vorgesetzter hierbei ist Cheung Tit-Man. Der erfahrene Cop, der sich bereits mit einigen ungefährlichen Gestalten der Unterwelt solidarisiert hat, kann allerdings nicht wissen, dass es sich bei Kit um seinen Sohn handelt. Jahre zuvor, nach einem blutigen Streit mit seiner Frau, verlässt Cheung Tit-Man die Familie. Kit ändert seinen Namen, schafft es aber nie seinem Vater zu verzeihen. Derweil gerät Kits bester Freund Fit immer tiefer in die Fänge der Triaden, da er sich durch seinen Vater, den Kleinganoven "Fat Seven", erpressbar macht und seine Familie vor den Triaden schützen will. Kit wechselt in eine Abteilung für interne Untersuchungen und ist nun gezwungen gegen Fit zu ermitteln. Zudem fängt er etwas mit seiner Vorgesetzen an, auf die vor Jahren auch Kits Vater ein Auge geworfen hatte. Fit wiederum kommt mit Kits Freundin Wing zusammen.

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Moving Targets basiert auf der in den 80ern erfolgreichen TV Serie "Police Cadet", in der unter anderem Tony Leung, Chow Yun Fat und Simon Yam zu sehen waren. Eben dieser Simon Yam gibt sich auch hier wieder die Ehre. Allerdings dient er Regisseur Wong Jing (City Hunter) eher als Support, dieser möchte nämlich die jungen Wilden, Nicholas Tse und Edison Chen, etablieren. Das gelingt leider nicht wirklich, denn fatalerweise werden die beiden von den alten Haudegen Simon Yam und Lam Suet locker an die Wand gespielt. Edison Chen macht hier sogar noch eine bessere Figur als Nicholas Tse. Dieser macht zwar wie immer optisch was her, aber sein Spiel wirkt seltsam farblos. Irgendwie schafft er es nie seinen Charakter richtig zum Leben zu erwecken, was aber auch am Drehbuch liegen mag. So scheint es Kit völlig egal zu sein, dass Fit ihm die Freundin ausspannt, er beglückwünscht ihn sogar noch... also bei aller Freundschaft, aber das wirkt alles andere als glaubwürdig. Allgemein ist der Subplot um Wing (Gillian Chung) so unnötig wie ein Kropf. Diese Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Kit und Fit gibt nichts mehr, keine Spannung, keine Dramatik, nichts. Moving Targets beginnt mit einer furiosen Actionsequenz in bester Hong Kong Manier. Knallhart, routiniert inszeniert, ungeschönt und stylisch. Das macht Lust auf mehr. Auf die nächte Actionszene muss der Zuschauer nun aber etwa 40 Minuten warten. Das wäre nicht weiter schlimm, denn der Film widmet sich nun voll und ganz seiner Story. Die gibt allerdings zu wenig her. Die Charaktere bleiben zu oberflächlich, zu emotionslos. Die Art wie Fit in die Fänge der Triaden gerät kann man wirklich als naiv bezeichnen. Erst später erwartet den Zuschauer eine eindrucksvolle Actionszene. Fulminant inszeniert kann man das Geschehen im Splitscreen Verfahren aus mehreren Perspektiven beobachten, mehrmaliges ansehen dieser Szene lohnt sich! Auch das Finale ist dramatisch, selbst wenn Nicholas Tses Fight gegen einen übermächtigen Gegner in einer Küche doch sehr an "Time And Tide" erinnert. Dann erfolgt allerdings schon wieder die Ernüchterung: das Ende wirkt hastig an den Film angeklebt. Im Prinzip endet der Film völlig unvermittelt, ohne weitere Erklärungen, ohne den Zuschauer irgendwie für sich zu vereinnahmen. Moving Targets ist nicht wirklich ein schlechter Film, wer aber etwas ähnlich wie "Infernal Affairs" erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Dafür ist die Story zu dünn, die Überraschungsmomente zu gering, die Inszenierung, abgesehen von den Actionszenen, zu unspektakulär. Was bleibt ist ein solider Thriller mit wenigen, aber guten Actioneinlagen und Schauspielern die sich zumindest redlich mühen, auch wenn Simon Yam etwa 15 Minuten vor dem Finale einfach verschwindet und auch nicht wieder auftaucht. Man hätte sicher mehr aus dem Plot herauskitzeln können, so reicht es allerdings gerade noch für 6 Sterne.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Kleiner, netter Actionstreifen mit vielen neuen Gesichtern des postmodernen Asia.Films !
Altstar Simon Yam ist wenigstens als Gaststar mit von der Partie....

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