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asianfilmweb • Filme • Naked Weapon (HK 2002)
FILMEHK • NAKED WEAPON
NAKED WEAPON

     HONG KONG 2002

CAST & CREW
REGIE Ching Siu-Tung
DARSTELLERAnya Wu, Maggie Q, Daniel Wu, Almen Wong Pui-Ha, Cheng Pei Pei, Jewel Lee Hang-Chi, Andrew Lin Hoi, Marit Thoresen, Kwok Kai-Yan, Benny Lai, Jude Poyer
PRODUZENTWong Jing
SCRIPT/BUCHWong Jing
CHOREOGRAPHIEChing Siu-Tung
MUSIKChan Kwong Wing, Ken Chan

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Naked Weapon

HongkongMega Star
 1,85:1 anamorph (HD 1080p)
 englisch Dolby TrueHD 7.1/DD 5.1, kantonesisch DD 5.1
 englisch, chinesisch
 Trailer, Making Of
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDNaked WeaponDeutschlandAscot Elite 
 DVDNaked WeaponRezension des Titels vorhandenHongkongMega Star 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
92 Minuten

FILMINHALT
Auf der ganzen Welt verschwinden innerhalb kürzester Zeit 40 junge Mädchen, die in ihrem Kampfsport mit ausserordentlichem Talent schon einige Siege und Erfolge feiern konnten. Ebenso ergeht es Katt und Charlene, die sich in den Fängen von Madame M (Almen Wong) und ihren Söldnern zusammenschliessen und eine enge Freundschaft entwickeln. CIA-Agent Jack Chen (Daniel Wu) wird mit dem Aufspüren der Mädchen und dem Lösen des Falles beauftragt. Verzweifelt versucht er eine Spur oder einen Hinweis zum Verbleib der Mädchen zu bekommen - vorerst ohne Erfolg. Sechs Jahre lang werden die Mädchen brutal und knallhart zu absoluten Killermaschinen ausgebildet, um am Ende ihrer qualvollen Ausbildung bis aufs Blut gegeneinander anzutreten und somit die Beste zu küren. Überraschender Weise und dank Madame M´s Gnade überleben Katt (Anya Wu), Charlene (Maggie Q) und Jill (Jewel Lee). Nachdem sie dann auch noch die letzte Lektion "Wie gebe ich mich einem Mann voll und ganz hin?" - auf brutale Weise erlernen, dürfen sie ab sofort als die weltbesten Auftragskiller unbeliebte Personen für gut zahlende Auftraggeber aus dem Weg schaffen. Bei einem der Anschläge wird Charlene verletzt und ihr Blut sichergestellt. Agent Jack lässt die DNA überprüfen und findet heraus, dass das Blut von einem der damals entführten Mädchen stammen muss. Er verfolgt die Spur weiter und gerät bei den Ermittlungen bald selbst in Gefahr. Wie es im Leben nun mal so kommt, verliebt er sich dabei auch noch in Charlene - doch die kann Jacks Zuneigung und das Wiedersehen mit ihrer Mutter nicht so schnell verarbeiten und verschwindet vorerst wieder. Als dann der Freund eines vergangenen Opfers auftaucht, um sich auf besonders böse Art für den Tod des Freundes an den attraktiven Killerinnen zu rächen, beginnt der große Showdown...

FILMREZENSION VON SUNNY SCHRAMM
Was uns hier erwartet, ist schon nach wenigen Minuten klar: ein B-Movie im Hochglanz-Look. Schlechte Nebendarsteller, unnötig brutale Gewaltszenen, eine schwache und lückenhafte Story sowie einige für B-Movies typische Kamerafahrten zeigen schnell und deutlich, wie es weitergehen wird. Im ersten Drittel des Films gibt es einige unnötige und erniedrigende Gewaltdarstellungen gegen Kinder und Frauen - so etwas muss meiner Meinung nach wirklich nicht sein und bringt dem Film in keinerlei Hinsicht einen positiveren Charakter. Die Kameraarbeit und Cinematographie wird mit der Zeit jedoch immer besser und vor allem dem Director of Photography Sung Fai Choi, der auch schon an "Crouching Tiger, Hidden Dragon" mitgewirkt hat, möchte ich mein besonderes Lob aussprechen, denn nach den anfänglichen Schwächen der Kamera zaubert er in fast jeder Szene eine wunderschöne Optik aufs Zelluloid, was man auch schon recht gut auf den Screenshots erkennen kann. Die Kämpfe sind sehr abwechslungsreich gestaltet und bedienen sich aller nur erdenklichen Stile. Egal ob Drahtseil-Action, Slow-Motion-Effekt, Swordsplay-Einlage, Shot-Out oder Martial Arts - es wird einfach alles getan, um den Zuschauer nicht zu langweilen. Selbst eine Zahnbürste oder das Glas einer Sonnenbrille wird hier zur Waffe. Einige Szenen und vor allem die eigentlich unnötigen computergenerierten Effekte wirken noch nicht ganz ausgereift, was dem Film noch einmal mehr das Image eines B-Movies aufdrückt. Schon mit dem Swordsplay-Fantasy-Spektakel "The Duell" (Ekin Cheng, Andy Lau) hatte Kultregisseur und Action-Director Ching Siu-Tung (A Chinese Ghost Story, New Dragon Gate Inn, Shaolin Soccer, etc.) meiner Meinung nach etwas daneben gegriffen - mit "Naked Weapon" ist das leider nicht anders und es wird mal wieder Zeit für einen richtigen Hit aus seiner Schmiede. Vielleicht sollte er sich mal nach einem Buch eines anderen Autoren umsehen - zumal "Naked Weapon" als auch "The Duell" von "Jing Wong" geschrieben wurde. So wie es scheint, handelt es sich hier jedoch um ein eingespieltes Team, denn auch die Filmmusik wurde wieder von "Kwong Wing Chan" (Stormriders, Infernal Affairs) komponiert, der auch an den beiden schon zuvor genannten Filmen mitgewirkt hat. Musikalisch bekommen wir - zu jeder Szene passend - mal eine melankolische Piano/Streicher-Ballade, mal gefilterte Drumloops und moderne Sequencerlinien oder einen mal rockig oder klassisch angehauchten Score zu hören. Positiv konnten mich dann letztendlich auch noch die Hauptdarsteller stimmen und das nicht nur optisch, sondern auch mit ihrem schauspielerischen Talent. Man nimmt ihnen ihre Charaktere ab, obwohl ich mir vorstellen kann, dass die weiblichen Darsteller es nicht immer einfach beim Dreh hatten. Wenn ich da an einige Szenen denke... - gerade in der hier gezeigten Form hätte das wohl kaum eine europäische oder amerikanische Schauspielerin mit sich machen lassen. "Daniel Wu", der männliche Hauptdarsteller und bekannt aus "2000 A.D." und "Purple Storm", spielt seine nicht asiatischen Darstellerkollegen locker an die Wand. Er bringt die Rolle des schüchternen und gutmütigen Agenten glaubhaft rüber und ist der Sympathieträger des Films. "Maggie Q" und "Anya Wu" (2002, My Lucky Star) überzeugen natürlich ebenso und können sich hoffentlich bald über etwas anspruchsvollere Rollen/Angebote freuen. Mir würde es auf jeden Fall gefallen, diese beiden hübschen Damen noch einmal auf der Leinwand rocken zu sehen.
Naked Weapon setzt auf schnelle, teils unnötig brutale Action-Unterhaltung mit viel nackter Haut und ist eigentlich nur für wirklich hartgesottene Asia-Actionfans geeignet. Wo "So Close" noch mit einer netten Geschichte, inhaltlichen Wendungen, guten Effekten sowie gut choreographierten Fights und einigen wirklich netten Ideen aufwarten konnte, hinterlässt "Naked Weapon" trotz der Nonstop-Action einen eher faden Beigeschmack. Es wirkt halt alles etwas platt und wie der Versuch aus "Charlies Engeln" und ein wenig "Story of Ricky" oder "Battle Royale" eine gelungene Mixtur zu erstellen. Das klappt jedoch nicht wie gewünscht und dazu kommt noch, dass sich der Film zu all dem auch noch recht ernst zu nehmen scheint. Eine Prise Selbstironie und Humor hätte ihm sicher nicht geschadet. Somit muss ich mich trotz einiger positiver Aspekte der Meinung meiner Kollegen anschliessen und kann eigentlich nur vor "Naked Weapon" warnen. Wer die DVD jedoch, wie ich, günstig für ein paar Euro ergattern kann und sich auch von einem B-Movie nicht abschrecken lässt, der darf ruhig mal einen Blick wagen und dem Film eine Chance geben. Allen anderen sei gesagt: "Finger weg!"



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Eine Wong Jing Produktion !
Hart, konfus, unberechenbar !
Klasse !

POSTER




USER-WERTUNGEN
6.4/10 bei 7 Stimmen. .
6,4/10 bei 7 Stimme(n)
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