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asianfilmweb • Filme • One Missed Call (JP 2003) • The Call
FILMEJP • ONE MISSED CALL
ONE MISSED CALL

     aka THE CALL
     JAPAN 2003

CAST & CREW
REGIE Takashi Miike
DARSTELLERKou Shibasaki, Shinichi Tsutsumi, Kazue Fukiishi, Anna Nagata, Atsushi Ida, Mariko Tsutsui, Kumiko Imai, Keiko Tomita, Kayoko Fujii, Azusa

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD The Call

Deutschlande-m-s • FSK 16 •
 1,85:1 anamorph
 deutsch dts/DD 5.1, japanisch DD 5.1
 deutsch
 Deutscher Trailer, Bei den Dreharbeiten (ca. 8 min), Bio-...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDThe Call - Special EditionDeutschlande-m-s 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
112 Minuten

FILMINHALT
Die Studentin Yoko erhält einen merkwürdigen Anruf auf ihrem Handy, auf dem unerklärlicherweise auch noch ihre eigene Nummer angezeigt wird. Das auf dem Display angezeigte Datum der Nachricht macht ebenfalls keinen Sinn, denn der Anruf scheint zwei Tage aus der Zukunft zu stammen. Zwei Tage später nach dem Erhalt des Anrufes, telefoniert Yoko, auf einer Brücke entlanglaufend, mit ihrer Freundin Yumi. Das Letzte was Yumi von Yoko zu hören bekommt, sind entsetzliche Schreie. Yoko fällt von der Brücke und wird von einem Zug erfasst, ihr abgetrennter Arm wählt hierbei noch selbstständig die Nummer eines Kommilitonen, den bald ein ähnliches Schicksal ereilt. Als Yumi versucht hinter das Geheimnis der Anrufe zu kommen, lernt sie den undurchsichtigen Hiroshi kennen, dessen Schwester anscheinend ebenfalls dem Handy-Fluch zum Opfer fiel. Gemeinsam treffen sie bald auf ein, von ihrer Mutter missbrauchtes kleines Mädchen, das der Schlüssel zur Lösung des Falls zu sein scheint. Als Yumi selbst einen jener unheilvollen Anrufe erhält, wird die Zeit knapp...

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Selten wurde über einen Filmemacher so kontrovers diskutiert wie über Japans Enfant Terrible Takashi Miike. "One Missed Call" hingegen gibt wenig Anlass für derartige Diskussionen, denn diese kommerziell ausgerichtete Auftragsarbeit Takashi Miikes lässt sich am ehesten mit einem Wort umschreiben: Grundsolide. Mit der populären Sängerin und Schauspielerin Kou Shibasaki, sowie Kultregisseur Sabus Lieblingshauptdarsteller Shinichi Tsutsumi wurden Miike zwei der derzeitigen Topstars des japanischen Kinos zur Verfügung gestellt. Starke Frauenrollen kann man bei Miike allerdings schon beinahe grundsätzlich nicht erwarten, und so darf der zuweilen brillante Charakterdarsteller Shinichi Tsutsumi den starken männlichen Part mimen, der die ängstliche Kou Shibasaki zu beschützen hat - aber nun ja - welcher Mann würde Kou Shibasaki nicht gerne beschützen? Somit mühen sich die beiden Schauspieler immerhin redlich, aber ihre Rollen sind nicht gerade als dankbar zu bezeichnen, denn so etwas wie Charaktertiefe sollte man zumindest nicht erwarten. Miike taucht seinen Film gänzlich in gedeckte Grün- und Brauntöne, das schafft Atmosphäre und genau das richtige Ambiente für einen Gruselfilm. Hierbei gelingt dem Regisseur eine ausgezeichnete Szene, in der eines der Opfer live in einem Fernsehstudio vom Fluch heimgesucht wird, aber ob das schon genügen mag, um den Zuschauer gespannt vor den Bildschirm zu fesseln? Mitnichten. Das, was Miikes Filme oftmals auszeichnet, fehlt einfach. Kein Mut und keine Experimentierfreudigkeit. So wird aus "One Missed Call" ein recht hausbackener Ring-Clone, bei dem, statt über ein Video, Flüche über des Japaners liebstes Spielzeug versendet werden. Einige ganz gelungene Schockmomente gibt es zwar, hin und wieder kommt durchaus Spannung auf, aber Gänsehautfeeling eigentlich nie so richtig. Was noch viel mehr enttäuscht sind die zahlreichen Ungereimtheiten in der Story und die Tatsache, dass der Film zu keiner echten Auflösung gelangt. Das Rätsel um den Handy-Fluch wird nie wirklich entschlüsselt und das Ende ist pseudo-surrealer Mist, der überhaupt nicht zum Rest des Filmes passt. Vielleicht bietet das Sequel ja mehr Aufschluss, oder die japanische TV-Serie, oder das geplante US-Remake... aus kommerzieller Sicht war "One Missed Call" schon mal ein Erfolg - na immerhin. Am Ende bleibt der Film immerhin für Fans von Filmen wie "The Ring", "The Grudge" usw. empfehlenswert. Genre-Fans werden also über weite Strecken ganz gut bedient, allerdings müssen sie hierbei weitgehend auf Innovation und Eigenständigkeit verzichten und über diverse Logiklöcher hinwegsehen können.



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