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asianfilmweb • Filme • Ping Pong (JP 2002)
FILMEJP • PING PONG
PING PONG

     JAPAN 2002

CAST & CREW
REGIE Fumihiko Sori
DARSTELLERYôsuke Kubozuka, Arata, Sam Lee, Shido Nakamura, Koji Ogura, YosiYosi Arakawa, Takahiro Hirano, Mako Ishino, Koen Kondo, Erika Mabuchi

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Ping Pong

HongkongPanorama
 1,85:1 anamorph · japanisch dts/DD5.1 · chinesische,...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
114 Minuten

FILMINHALT
Hoshino aka Peco (Yôsuke Kubozuka) und Tsukimoto aka Smile (Arata) sind seit ihrer Kindheit Freunde. Beide sind enthusiastische Tischtennis-Spieler und spielen in dem gleichen Schulteam der Katase High School. Der einzige Unterschied ist, dass Smile - der übrigens den Spitznamen bekam, weil man ihn nie lächeln sieht - das Spiel nur als Zeitvertreib sieht und nicht mit vollem Einsatz dabei ist. Peco hingegen will immer nur gewinnen und wenn dies mal nicht klappt ist er erstmal tagelang down und kann sogar die ein oder andere Träne über seine Niederlage nicht verdrücken. Bei dem alljährlichen Tischtennis-Turnier muss Peco ausgerechnet gegen seinen alten Kindheitsfreund Akuma (Koji Ogura), der für die Kaio Academy und das glatzköpfige Team um Kazama (Shido Nakamura) aka Dragon spielt, antreten. Smile hat ebenfalls kein Glück bei der Gegnerlosung und muss gegen den immigrierten chinesischen Spieler Kong (Sam Lee) spielen. Beide können ihre Spiele nicht gewinnen, gehen mit ihrem Misserfolg aber sehr unterschiedlich um. Während Peco alles hinschmeisst, seinen Schläger verbrennt und nie mehr Tischtennis spielen will, hat Smile seinem Trainer, der in ihm ein unheimliches Talent sieht, versprochen dass er sich nun mehr anstrengen wird und für das im nächsten Jahr stattfindende Turnier hart trainieren will...

FILMREZENSION VON JOST RENNEBAUM
An sich bin ich kein grosser Fan von Sportfilmen, da - natürlich besonders in Hollywood - diese Art von Filmen immer das gleiche Strickmuster haben: unser Protagonist steckt in einem Formtief oder ist einfach zu schwach auf der Brust und verliert anfangs des Films einige Spiele; entweder schmeisst nun der Held sofort alles weg und wird durch irgendjemanden wieder zum Training gebracht oder trainiert sofort für das am Ende des Films stattfindende Finalspiel, dass er nur knapp aber verdient gewinnen kann. Ping Pong macht da keine Ausnahme, jedoch ist die Durchführung hier um einiges gewitzter und es gibt einiges mehr an Stoff zwischen diesem Storyleitfaden. So zum Beispiel die Charaktere, die einfach Spass machen und denen genügend Entwicklungszeit in Ping Pong gegeben wird. Da ist Peco, der mit seinem 1A-Topf-Haarschnitt und seiner Mimik Bruce Lee in Sachen Aussehen Konkurrenz machen könnte. Er hat an sich die witzigsten Szenen und kann allein mit Gestik und Gesichtsverrenkungen einem zum lachen bringen. Smile hingegen ist eher der langweilige Typ und könnte nicht gegensätzlicher zu Peco sein. Gerade das garantiert aber interessante Szenen zwischen den beiden. Neben diesen beiden Hauptcharakteren, werden aber auch die Nebenrollen nicht vernachlässigt und solche Leute wie Akuma, Dragon und Kong (Sam Lee, einer der besseren Nachwuchsschauspieler in Hong Kong, in einem japanischen Film!) sind nicht blosse Statisten sondern volle Charaktere mit eigenen Problemen und Geschichten, die in Ping Pong ebenfalls beleuchtet werden. Interessant sind auch die Kamera-Einstellungen während der Spiele. Einige Szenen wurden mit CGI gemacht bzw. unterstützt, was aber nie wirklich offensichtlich ist und nur für kaum mögliche Kamerawinkel und Slow-Motion genutzt wurde. Der Ball wurde übrigens in den meisten Szenen, insbesondere in denen die Gesichter der Schauspieler zu sehen sind, erst nachträglich mit Hilfe eines Computers ins Bild eingefügt, was aber nie unangenehm auffällt. Als Fazit sei gesagt, dass Ping Pong ein klasse Film ist, der mit Leichtigkeit auf dem Grad zwischen Komödie und Drama wandert.



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