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asianfilmweb • Filme • The Raid (ID 2011) • The Raid: Redemption
FILMEID • THE RAID
THE RAID

     aka THE RAID: REDEMPTION
     INDONESIEN 2011

CAST & CREW
REGIE Gareth Evans
DARSTELLERIko Uwais, Pierre Gruno, Donny Alamsyah, Tegar Satrya, Eka Rahmadia, Joe Taslim, Yayan Ruhian, Ray Sahetapy
PRODUZENTArio Sagantoro
SCRIPT/BUCHGareth Evans
CHOREOGRAPHIEGareth Evans, Yayan Ruhian, Iko Uwais
MUSIKMike Shinoda, Joseph Trapanese

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY The Raid

DeutschlandKoch Media • FSK kJ •
 1,85:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 5.1 MA, indonesisch dts-HD 5.1 MA
 deutsch
 Claycats The Raid (ca. 3 Minuten), Kinotrailer, diverse...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 BLURAYThe Raid - Steelbook Special...DeutschlandKoch Media 
 DVDThe RaidDeutschlandKoch Media 
 DVDThe Raid - Special EditionDeutschlandKoch Media 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
101 Minuten

FILMINHALT
Die Handlung von "The Raid" ist mehr als simpel: Ein Unterweltboss, der sich mit seinen Leibwächtern und jeder Menge bis an die Zähne bewaffneten Prügelknaben in einem heruntergekommenen, 15-stöckigen Hochhaus verschanzt hat. Auf der anderen Seite ein kleines, grösstenteils unerfahrenes Polizei-Spezialkommando, das auf Befehl von ganz oben und ohne Gnade und Rücksicht auf Verluste den Obergangster Tama (Ray Sahetapy) festnehmen soll. Stockwerk für Stockwerk versuchen die beiden Polizeiteams um Hauptfigur Rama (Iko Uwais) nach oben vorzudringen. Die ersten Verluste sind erschreckend und im Handumdrehen ist das Polizeiteam auf wenige Mann geschrumpft und eingekesselt. Ein äusserst blutiger Kampf beginnt, denn beide beteiligten Seiten sind entschlossen und nicht bereit, eine Niederlage zu akzeptieren.

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
"The Raid" ist mit grossem Abstand der am meisten gehypte Independent-Actionfilm des Jahres 2012, wenn nicht sogar aller Actionfilme 2012 überhaupt. Dabei hat der Hype um den Film (wie das mit Hypes meistens ist) durchaus seine zwei Seiten. Fakt ist, dass der walisische Regisseur und Uwais-Entdecker Evans einen in vielerlei Hinsicht frischen und attraktiven Actioner vorgelegt hat. Auf der anderen Seite sind Zitate wie "Der beste Action-Film seit Jahrzehnten", das zudem bewiesenermassen von der Website des ausführenden Produzenten stammt, eher ein viraler Marketing-Kniff als eine ernst zunehmende, objektive Aussage. Ganz abgesehen davon, dass die Herkunft des erwähnten Zitats aus dem unmittelbaren Umfeld der Filmproduktion einen gewissen Beigeschmack hat. Die ausserordentlich explizite Gewalt ist zudem etwas, dass man in dieser Art auch kritisieren könnte, wobei man andererseits davon ausgehen kann, dass das erwachsene Zielpublikum damit grösstenteils kein Problem haben dürfte. Die Geschichte ist simpel, genauso wie die Charakterzeichnung. Aber auch hier gilt: Wer profunde Charaktere sucht, wird sich eher "Departed" mit Darstellern ansehen, die entsprechende Charaktere auch gut spielen können. Bleibt die Action und die Spannung. Und die hat es in sich. Das Tempo sowohl der einzelnen Silat-Kampfszenen als auch des ganzen Films haben tatsächlich das Zeug zu einer Aussage wie "hat man so noch nicht gesehen". Uwais und auch diejenigen seiner Darstellerkollegen, die kein reines Kanonenfutter sind, agieren mit einer unglaublichen Dynamik, Härte und Geschwindigkeit - Dreck, Schweiss und Blut ohne Ende. Das ist auch der Hauptgrund dafür daß der Film so "frisch" wirkt. Mit seinen unglaublich schnellen Kampfszenen, den halsbrecherischen Stunts und der schlichten Authentizität eines "handgemachten" Films ist der Vergleich mit der Wirkung von "Ong Bak" vor knapp zehn Jahren nicht von der Hand zu weisen. Das trifft auf das Aufeinanderfolgen der einzelnen Actionsequenzen noch mehr zu, es gibt sprichwörtlich kaum Zeit zum Luftholen und bei "The Raid" trifft diese Floskel ausnahmsweise tatsächlich zu. Der Film ist in seinen Gewaltszenen äusserst hart, direkt zu Beginn wird man Zeuge einer Exekution, die unverblümt und sehr realistisch umgesetzt ist. Für Herzkranke und Nervenschwache ist "The Raid" wegen dieser Adrenalin-Schwemme nichts. Für Freunde von harter, handgemachter Kampfkunst-Action dagegen ein Leckerbissen, mit dem sich Silat-Nachwuchs-Star Iko Uwais für weitere Rollen im Schatten eines etwas in die Jahre gekommenen Tony Jaa empfiehlt. Der Mann wird uns definitiv noch viel Freude bereiten.



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