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asianfilmweb • Filme • Red Cliff: Part 1 (CN 2008)
FILMECN • RED CLIFF: PART 1
RED CLIFF: PART 1 •

     CHINA 2008

CAST & CREW
REGIE John Woo
DARSTELLERTony Leung Chiu-Wai, Takeshi Kaneshiro, Chang Chen, Zhang Fengyi, Lin Chi-Ling, Jiang Tong, Shido Nakamura, Vicky Zhao Wei, Hou Yong, Hu Jun, Tong Dawei, Song Jia, Wang Qingxiang, You Yong, Sun Chun
PRODUZENTJohn Woo, Terence Chang, Han Sanping
SCRIPT/BUCHJohn Woo, Chan Khan, Kuo Cheng, Sheng Heyu, Luo Guanzhong
CHOREOGRAPHIECorey Yuen
MUSIKTarô Iwashiro

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Red Cliff

DeutschlandHighlight • FSK 16 •
 2,35:1 anamorph
 deutsch dts/DD 5.1, mandarin DD 5.1
 deutsch für Hörgeschädigte
 Interview mit John Woo (16 Min.), Blick hinter die...
WEITERE VÖ
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 BLURAYRed CliffDeutschlandHighlight 
 DVDRed Cliff: Part 1HongkongMei Ah 
 BLURAYRed Cliff: Part 1HongkongMei Ah 
 OSTRed CliffKoreaLoen Entertainment 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
146 Minuten
Erster Teil des Red Cliff Epos von John Woo. Red Cliff: Part 2 ist hier besprochen.

FILMINHALT
Man schreibt das Jahr 208 und die Han Dynastie steht vor ihrem Ende. General Liu Bei gelingt es in der Schlacht von Chang Ban mit der Hilfe seines Chefstrategen Zhuge Liang (Takeshi Kaneshiro) und nicht zuletzt dank des Heldenmutes seiner Ausnahmekrieger Zhao Yun, Guan Yu, and Zhang Fei eine riesige Gruppe Flüchtlinge vor dem hinterhältigen Premierminister Cao Cao (Zhang Fengyi) und dessen Truppen in Sicherheit zu bringen. Ruhe kehrt damit keine ein. Cao Cao plant eine Invasion des Südens um die Reiche Wu und Sun in die Knie zu zwingen. Zahlenmäßig deutlich unterlegen, sieht Zhuge Liang die einzige Chance für das Reich Sun darin eine Allianz mit dem Reich Wu zu schmieden und bittet deren Anführer Sun Quan (Chang Chen) um Hilfe. Diesem scheinen jedoch aufgrund seines Gewissens und dem Zwiespalt seines Kabinetts zunächst die Hände gebunden. Zhuge Liang macht sich daher auf zum Yangtse-Flusshafen am Roten Felsen um Sun Quans vertrautesten Berater und klugen Taktiker Zhou Yu (Tony Leung Chiu-Wai), der dort den Vorsitz über die Truppen führt, für seine Sache gewinnen zu können. Die beiden verstehen sich scheinbar auch ohne Worte und die Allianz ist schnell geschmiedet. Was keiner weiß: Cao Cao führt diesen Krieg wegen einer Frau - Zhou Yus Frau Xiao Qiao (Lin Chi-Ling), die die schönste im ganzen Reich sein soll. Und so stehen Zhou Yu und Zhuge Liang mit ihren Truppen schon bald der übermächtigen Flotte Cao Caos gegenüber, in einer Schlacht, die Chinas Geschichte grundlegend beeinflussen soll...

FILMREZENSION VON RICHARD REICHER
Wow! John Woo ist zurück - und wie! Mit einem gewaltigen Budget von 80 Millionen US$ geht der Altmeister auf Nummer sicher und dreht Chinas bislang teuersten und wohl auch größten Film. Nach fast 2 Jahren Produktionsdauer tischt er uns Teil 1 seines lang geplanten Mammutwerks auf, welches sich daran macht sämtliche zuvor entstandene Kostümfilme aus dem Reich der Mitte vergessen zu machen. Dies ist wohl selbst für dieses Historienepos ein wenig zu viel verlangt, doch Red Cliff ist in der Tat beeindruckend und zwar in wirklich allen Aspekten. An den Schauplätzen, Kostümen oder der Musik gibt es nichts auszusetzen. Sie sind nicht einfach tadellos, sondern sollten alle, sowie Taro Iwashiros wuchtiger Score, sogar noch extra hervorgehoben werden. Die äußerst aufwendigen Sets verschmelzen dank wunderbarer Kamera- und Schnittarbeit regelrecht mit den schier unfassbaren Menschenmassen oder Cao Caos ehrfurchterregender Schiffsflotte, in ihren jeweiligen atemberaubenden Formationen. Zwar wurde hier teils mit Tricks aus der Spezialkiste nachgeholfen, das stört aber nicht im Geringsten, da diese wirklich nur ihren Zweck erfüllen und nicht mehr als das versuchen. Völlig zu Recht spricht (ausgerechnet) Hollywood John Woo zu, er habe dem Chinesischen Kostümepos die Glaubwürdigkeit zurückgebracht; viele jedoch glauben, den alten Woo in Red Cliff vermissen zu müssen, was ich nur bedingt verstehen kann. Denn auch wenn die doch so typische Woo-Zeitlupe und ausgefallene Spielereien nicht derart omnipräsent sind wie von früher gewohnt, kann man bei genauerem Hinsehen DAS John Woo Motiv Nummer 1 noch immer erkennen: Freundschaft und Respekt zwischen außergewöhnlichen Männern. Die Art und Weise wie Zhou Yu und Zhuge Liang auch abseits von Wörtern kommunizieren, sei es durch Musik, sowie die Tatsache, dass sich die beiden auf einer gemeinsamen Ebene unterhalten, verstehen und gegenseitig schätzen wird wirklich toll durch die gezeigten Bilder vermittelt. Einer der absoluten Pluspunkte. Das Schauspiel sämtlicher Akteure bewegt sich auf hohem Niveau, ist facettenreich, lediglich nicht sonderbar spektakulär, was daran liegen mag, dass uns der dramatische Teil der Story wohl erst in Part 2 erwartet. Trotz der von den Hauptfiguren aufmerksam bewahrten Contenance, durchstreifen diese dennoch verschiedenste Nuancen bis hin zu, man glaubt es kaum, teils ganz nettem Humor. Einziger Kritikpunkt an der Charakterzeichnung muss jedoch die sehr einseitige Darstellung Cao Caos sein, der hier wirklich nicht viel mehr als einfach "Feind" ist. Und auch wenn der Film keinen emotionalen Höhepunkt vorweisen kann und bloß den Anfang einer großen Geschichte darstellt, ist eines stets vorhanden: Spannung und Faszination. Letzteres vor allem hervorgerufen durch die eindrucksvoll choreographierten und gefilmten Schlachtszenen, die nur dann nicht gänzlich verständlich sind, wenn sich die drei heldenmutigen Überkrieger Zhao Yun, Guan Yu und Zhang Fei scheinbar aus blosser Überheblichkeit in ausweglose Situationen begeben. Das Kunstblut, das in Massen und Fontänen sprüht erinnert ebenso an Woos alten Mentor Chang Cheh, wie die klassischen Zooms und andere Elemente wohlige Erinnerungen an die alte Shaw Brothers Zeit wach werden lassen. Es ist die makellose Qualität, die diesen Film ausmacht. Man findet sie nicht nur in den oft schon fast zu langen Schlachtszenen sondern auch in den ruhigeren Passagen. Und genau die ruhigen Passagen sind es, die uns zeigen, dass sich der Filmemacher Woo auch weiterentwickelt hat. Wir dürfen die Geburt eines Fohlens miterleben, bei einer Partie historischen Cuju-Fußballs zuschauen, bekommen einen Crashkurs in taktischer Kriegsführung und gehen mit Chang Chen auf Tigerjagd. Langeweile will so auch bei Megalaufzeit einfach nicht aufkommen. Red Cliff ist ein erstaunlich abgerundetes und grundsolides Riesen-Werk, das gemacht wurde um die Jahrzehnte zu überdauern. Wir dürfen gespannt sein, ob und wie Teil 2 da noch etwas drauflegen kann.



USER-REZENSION VON GAMBIT
Nun habe ich auch John Woo`s Beitrag zu Three Kingdomes gesehen nachdem ich Daniel Lee`s Interpretation dazu gesehen habe. Wie zu erwarten war sieht der Film wunderbar aus, beeindruckt einen mit immensen Aufwand und gewaltigen Kulissen. Auch eine unglaubliche Anzahl von Stars sind hier auf einen Haufen …. Leider fast alle ein wenig fehlbesetzt meiner Meinung nach. Die Charaktere werden der Buchvorlage kaum gerecht – außer Liu Bei, weil diesen hat man hier sehr treffend dargestellt. Takeshi Kaneshiro als weisen Zhuge Liang .. nein das hat überhaupt nicht gepasst, besonders wenn ich ihn mit der Darstellung von Zhuge Liang in „Resurrection of the Dragon“ vergleiche sieht die Version von Zhuge Liang in John Woo`s Film dagegen alt aus – auch weil Takeshi Kaneshiro viel zu jung für ... [weiterlesen]

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USER-WERTUNGEN

8,3/10 bei 11 Stimme(n)
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