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asianfilmweb • Filme • Red Eye (KR 2005) • Train Of The Dead
FILMEKR • RED EYE
RED EYE •

     aka TRAIN OF THE DEAD
     KOREA 2005

CAST & CREW
REGIE Kim Dong-Bin
DARSTELLERJang Shin-Yeong, Kwak Ji-Min, Lee Dong-Kyu, Kim Hye-Na, Lee Eol, Kim Hyeon-Suk, Jeong Yeong-Suk, Lee Dae-Yeon, Park Won-Sang, Ha Ju-Hie, Park Hyo-Ju, Song Il-Guk
PRODUZENTKim Nam-Hie, Kim Yong-Guk
SCRIPT/BUCHLee Yong-Yeon, Seong Gi-Young
MUSIKMun Dae-Hyeon

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Train Of The Dead - Limited Gold Edition

DeutschlandSplendid • FSK 16 •
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 5.1 · koreanisch DD 5.1
 deutsch
 Metalpak, Trailer
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDTrain Of The DeadDeutschlandSplendid 
 DVDRed EyeKoreai Vision 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
98 Minuten

FILMINHALT
16. Juli 1988: Bei einem tragischen Zugunglück sterben hunderte Menschen. Die Ursache des Unfalls wird nie geklärt - der Fall bleibt ungelöst und gerät schnell in Vergessenheit. 16. Juli 2004, 23:59 Uhr: Genau 16 Jahre nach dem geheimnisvollen Unglück fährt der letzte Zug des Tages im strömenden Regen vom Bahnsteig ab. Eine unvergessliche Tragödie nimmt ihren Lauf. Für Zugbegleiterin Mi-Sun ist es der erste Arbeitstag im neuen Job. Der Zug verlässt pünktlich den Bahnsteig und erreicht schnell sein volles Tempo. Plötzlich hält er scheinbar grundlos zehn Minuten an, um dann weiterzufahren. Danach ist nichts mehr wie es war? Alles, was Mi-Sun sieht, scheint aus den achtziger Jahren zu stammen, und auf einer alten Zeitung entdeckt sie das Datum vom 16. Juli 1988. Träumt sie, oder erlebt sie das alles wirklich? Und wenn diese unglaubliche Situation Realität ist, wo befindet sie sich dann? Was ist in den 10 Minuten passiert, als der Zug anhielt, und wohin führt die Reise?

FILMREZENSION VON LAGO
Regisseur Kim Dong-Bin machte zuvor mit "The Ring Virus", dem koreanischen Remake vom japanischen Horrorfilm-Hit "Ring" auf sich aufmerksam und brachte 2005, sechs Jahre später, den nächsten Suspense-Horror auf die Leinwand: "Train Of The Dead" ("Redeu-ai"). Hierbei verlagert er die Geschichte komplett auf die Kulisse eines Zuges, indem nach kurzer Zeit unheimliche Dinge vor sich gehen. Dieses Szenario ist noch recht unverbraucht im asiatischen Horrorgenre und macht einen Großteil des Anreizes für den Film aus, zumal auch die Inszenierung wirklich sehr gut gelungen ist. Die Computereffekte, die bei einigen Szenen, in denen die Toten zu sehen sind oder es unheimlich wird und sich der Wagon, in dem sich die gerade gezeigten Personen aufhalten in den Wagon von vor 16 Jahren verwandeln zu scheint, sehen wirklich klasse aus. Zudem setzt Kim Dong-Bin gekonnt zahlreiche Farbfilter ein und lässt die Wagons in kühlen Blau, warmen Orange-Rot oder gruseligen Grün und blutbefleckten Sitzen, maroden Wänden und Spinnenweben erscheinen. Dies trägt zusammen mit dem starken Soundtrack unglaublich gut zu der schaurigen Atmosphäre bei. Leider lässt Regisseur Kim Dong-Bin aber auch einiges an Potential des Filmes verfliegen. Die Schauspieler erfüllen ihre Rollen soweit noch ganz gut, aber es gibt eine Reihe von Punkten, die negativ auffallen. Als erstes ist da die viel zu hohe Anzahl an Charakteren zu erwähnen, die er in die Geschichte packt und zu denen der Zuschauer überhaupt keine emotionale Bindung aufbauen kann. Dies führt dazu, dass die leider nur wenigen Schockmomente meist auch nicht wirklich schockierend ausfallen - erst Recht nicht für Fans von asiatischen Horrorfilmen. Die einzige Person, mit der man sich etwas identifizieren könnte, ist die Hauptdarstellerin und Snackverkäuferin Mi-Sun. Aber auch ihre Charakterzeichnung ist nicht unbedingt jedem zugänglich. Einige andere Fahrgäste, die man zuvor - mal nur wenige Sekunden, mal ein oder zwei Minuten lang vorgestellt bekommen hat - sterben einfach so, scheinbar sprichwörtlich durch Geisterhand. Diese Mordszenen, wenn diese denn gezeigt werden, gehen aber nie sonderlich ins Detail. Explizite Gewaltdarstellungen oder literweise Blut bekommt man hier nicht zu sehen. Es wäre bestimmt nicht schlecht gewesen, wenn ein paar mehr oder wenige inhaltslose Diskussion zwischen ein paar kurz auftauchenden Charakteren durch weitere Gruselszenen und Schockmomenten zu ersetzen. Dazu kommen noch ein paar Logiklöcher, die es zusammen mit dem oft abrupten Schnitten bzw. Szenenwechseln zwischen der Realität, Träumen und Ängsten und dem Surrealen dem Zuschauer es nicht ganz einfach machen der Geschichte und deren Aufklärung zu folgen. Das Ende, welches durchaus gut eingespielt wurde, legt dann noch eine Schippe mehr Verwirrung drauf. So richtig geklärt werden nicht alle Fragen. Sie bleiben offen und lassen den Zuschauer dann wie ein mitgereister Passagier kurz vor dem Ziel neben den Gleisen stehen. "Train Of The Dead" ist letztendlich kein schlechter, aber nur durchschnittlicher Film, der vor allem in Sachen Inszenierung und Atmosphäre punkten kann. Deutliche Schwächen zeigt er jedoch durch die dünne Story, welche auch eine strikte Linie bei der Erzählung vermissen lässt, genauso wie richtig derbe Schockmomente und die (Teil-)Auflösung wirkt nach der aufgebauten Spannung zum Finale zu simpel und lässt die Zugfahrt am Ende zu glimpflich ausgehen.



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