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asianfilmweb • Filme • Rush Hour (USA 1998)
FILMEUSA • RUSH HOUR
RUSH HOUR

     USA 1998

CAST & CREW
REGIE Brett Ratner
DARSTELLERJackie Chan, Chris Tucker, Ken Leung, Tom Wilkinson, Tzi Ma, Robert Littman, Julia Hsu, Chris Penn
PRODUZENTRoger Birnbaum, Jonathan Glickman, Artur Sarkissian
SCRIPT/BUCHJim Kouf, Ross LaManna
CHOREOGRAPHIEJackie Chan
MUSIKIra Hearshen, Lalo Schifrin

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
97 Minuten

FILMINHALT
Der schwarze Cop Carter (Chris Tucker), eine Labertasche a lá Axel Foley in "Beverly Hills Cop", geht seinen Vorgesetzten tierisch auf die Nerven. Als die Tochter des Konsuls aus Hong Kong in LA entführt wird, fordert der Konsul den seiner Meinung nach einzig kompetenten Mann aus Hong Kong an, Inspektor Lee (Jackie Chan). Froh ihn endlich für einige Zeit los zu sein, schicken die LAPD-Bosse Carter los, um das "Kindermädchen" für Lee zu spielen und um ihm von dem Fall fernzuhalten. Natürlich entwischt Jackie ihm immer wieder und macht sich auf die Suche. Nach anfänglichen Apathien werden die Beiden Freunde und Partner, finden die Tochter und lösen den ganzen Fall.

FILMREZENSION VON ALBRECHT HOHENADL
"Rush Hour" ist Jackie Chans erste 100-Prozent-Hollywood-Produktion seit über 15 Jahren. Zum 3. Mal nach "Die grosse Keilerei" ("Battle Creek Brawl", 1980) und "The Protector" (1985) lagen die Geschicke eines Jackie Chan Filmes nicht in den Händen von Golden Harvest oder einer anderen Hong Kong Produktion (abgesehen von den Cameo-Auftritten in "Cannonball Run" I + II, 1980 bzw. 1983). Das Ergebins spricht wieder einmal dafür, in Zukunft nur noch Hong Kong Jungs ranzulassen. Denn ein Hollywood Film wird nun mal auf den (zweifelhaften) Geschmack des amerikanischen Publikums zugeschnitten ("Rush Hour" lief in den USA auch recht gut) und dieser unterscheidet sich ja auch (glücklicherweise) deutlich von dem asiatischen. "Rush Hour" ist zwar kein totaler Flop wie o.g., er weiss schon zu einem gewissen Grad zu unterhalten (die amerikanischen Produzenten haben wenigstens die wenigen Actionszenen größtenteils auf Jackie Chan zugeschnitten), jedoch kann man hier keinesfalls von einem "richtigen" Jackie-Chan-Action-Film á la "Drunken Master 2" oder "Police Story 3" sprechen. Auch der typische Jackie Chan Humor fehlt entweder oder er kommt irgendwie gezwungen rüber. Stattdessen übernimmt die Quasselstrippe Chris Tucker (Moderator auf dem Kreuzfahrtschiff in "Das 5. Element") mit schriller Stimme und ebensolchen Gags die Hauptrolle. Jackie Chan ist den Anforderungen an den amerikanischem Sinn für Humor nicht zuletzt wegen der Sprachbarriere nicht gewachsen. Er ist kein "Sprach-Clown" wie Chris Tucker, sondern er weiss mit seinem Körper zu unterhalten; und dieser Tatsache wird in "Rush Hour" viel zu selten Rechnung getragen. Bestes Beispiel für den krassen Unterschied zwischen einer amerikanischen und einer Jackie Chan Produktion: wann ist in einem (Hong Kong-) Jackie Chan Film schon einmal ein halbes Hochhaus in die Luft gesprengt worden? In "Rush Hour" hat man für so etwas genug Geld (und spart dabei lieber an anspruchsvoller Action...).

FILMREZENSION VON TOBIAS MIHALEK
Ein ganz passabler Actionfilm a la Hollywood mit einem Kung-Fu Cop und dem aufsässigen und etwas verrückten US Partner. Mich erinnerte der Film allzuoft an Lethal Weapon 4, was die Komik sowie auch die Actionszenen angeht. Viel Effekte, viel Gelaber - wenig "Handarbeit". Für richtige HK-Fans eher ein Trauerfall, da unserem Helden immer mehr Profil verloren geht. Man kann nur hoffen, daß Jackie noch einmal einen richtigen HongKong Prügelkracher abliefert, bevor er hinter der Kamera verschwindet.



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6.8/10 bei 11 Stimmen. .
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