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asianfilmweb • Filme • Sex And Zen (HK 1991) • Sex & Zen
FILMEHK • SEX AND ZEN
SEX AND ZEN •

     aka SEX & ZEN
     HONG KONG 1991

CAST & CREW
REGIE Michael Mak
DARSTELLERLawrence Ng Kai-Wah, Amy Yip, Rena Murakami, Carrie Ng, Isabella Chow, Elvis Tsui Kam-Kong, Kent Cheng, Lo Lieh, Mari Ayukawa
PRODUZENTStephen Shiu Yeuk-Yuen
SCRIPT/BUCHLee Ying-Git
CHOREOGRAPHIETony Leung Siu-Hung
MUSIKChan Wing-Leung

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Sex And Zen

DeutschlandEyecatcher Movies
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 1.0, kantonesisch DD 1.0, englisch DD 1.0
 deutsch, englisch
 Originaltrailer, 2 Bildergalerien, Cat III Trailershow,...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDSex And ZenHongkongJoy Sales 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
94 Minuten

FILMINHALT
China im 17. Jahrhundert: ein junger Student hat es sich zur Aufgabe gemacht die menschliche Sexualität zu erforschen. Doch als er darauf hingewiesen wird, dass sein bestes Stück dafür eigentlich viel zu klein ist, beschließt er einen Arzt aufzusuchen, der ihm kurzerhand einen riesigen Pferdepenis annäht. Frisch gestärkt von dem chirurgischen Eingriff geht der Student jetzt seinen "Forschungen" nach...

FILMREZENSION VON BENJAMIN BOGNER
Sex and Zen dürfte vielen Leuten, auch über die Grenzen Hongkongs hinaus, bereits ein Begriff sein, wenn man sich mit dem asiatischen Kino beschäftigt. Erst kürzlich wurde sogar angekündigt, das man den Film neu auflegen möchte und zwar in 3D. Kein Wunder, so kann er doch auf eine große Fangemeinde blicken und bekam sogar zwei Nachfolger spendiert und in einem kann man sogar eine nackige Shu Qi bewundern, sofern man das möchte. Die Story um den jungen Studenten, der sich diverse Edelteile vom Pferd transplantieren lässt um ein anständiger Stecher zu werden, ist natürlich völliger Mumpitz. Aber es hat schon mal den richtigen Aufhänger für den ganzen Film, der eigentlich nur eines ist: ein Meisterwerk des Trashkinos. Denn während dieser Plot schon derbe aufs Schnitzel klopft sind die einzelnen Szenen zum brüllen komisch. Allein während der Operation wird ein wahres Gagfeuerwerk gezündet, das, oft mit sehr düsterem Humor, voll ins Schwarze trifft. Auch später gibt es genug zu lachen: so wird der arme Student gezwungen eine Stute zu vögeln, die als Witwe ihren Tribut fordert, da er ja jetzt das Geschlechtsteil ihres Mannes hat (!!!). Auf so einen Blödsinn muss man erstmal kommen. Erotisch wird es dabei nie wirklich, aber die Albernheiten halten den Zuschauer bei Laune. Mir ist aufgefallen, dass in vielen Rezensionen nicht wirklich darauf eingegangen wird, dass der Film eigentlich auch eine Message tragen möchte, die aber völlig konträr zu seinem Inhalt steht. So wird am Anfang mit einem buddhistischen Mönch über das Zölibat philosophiert, der behauptet, dass alle Sünden irgendwann wieder zu einem zurückkommen. Der junge Student will nicht auf ihn hören, bekommt die Quittung für seine "Schandtaten" dann am Ende, wo sich auch der Film um 180° in Sachen Atmosphäre und Grundstimmung dreht. Hier wird nun plötzlich ein sehr ernster, ja sogar trauriger Ton angeschlagen, der zu dem gesehenen so gar nicht passen will. Das zerstört leider einen Großteil dessen, was der Film vorher mühevoll aufgebaut hat. Hier hätte ein anderes Ende seinen Zweck besser erfüllt und hätte die heitere und unbeschwerte Atmosphäre nicht zerstört. Die "Action" ist chinesisches Kung Fu mal anders: da wird gepoppt, gepeitscht, der Waschzuber zum tobenden Meer umfunktioniert. Die Flöte wird auch gespielt (nein nicht die Flöte!) und anschließend als Sextoy von zwei Frauen missbraucht (arme Flöte!). Desweiteren lernt man wie chinesische Ehefrauen Kaligraphie üben. Das Gezeigte ist in meinen Augen so völlig überzogen und Banane, dass es einfach nur lächerlich, aber niemals erotisch wirkt. Erotik und Sinnlichkeit sieht für mich anders aus. Die "Schauspieler" erfüllen ihren Zweck im Rahmen des gegebenen. Die Frauen schauen eigentlich alle gut aus, haben keine schiefen Brüste und ziehen gerne blank. Hardcore-Szenen gibt es jedoch zu keiner Zeit. Es gibt mal ein paar gewagte Aufnahmen vom weiblichen Vorhof des Tempels der Gelüste, aber das war es dann aber auch schon. Sonst wird zu akrobatischen Übungen fleißig vor sich hin gestöhnt. Ab und zu wird die holde Weiblichkeit durchaus mal verprügelt. Find ich nicht unbedingt gut, aber einen mysoginen Unterton gibt es meistens in solchen Filmen. Das Ganze wird in fast schon künstlerischen Bildern und Farbkompositionen eingefangen. Diese und die extrem gelungene Arbeit des Kameramanns sorgen für einen unvergleichlichen Bilderrausch, bei dem man(n) sich getrost auch fallen lassen kann und das Gezeigte genießen kann, da ja, wie schon erwähnt, auch die Mädels einiges her machen. Alles in allem bleibt zu sagen, dass Sex and Zen eine trashige Komödie mit spektakulären Turnübungen ist. Eingefangen wird das ganze mit malerischen Bildern die für einen Großteil der Atmosphäre verantwortlich sind und durchaus überzeugen können. Das Ende und die Brutalität gegenüber Frauen gibt jedoch Abzug in der B-Note. Da hätte man durchaus auch eine andere Lösung finden können und eigentlich müssen.



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6,3/10 bei 4 Stimme(n)
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