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asianfilmweb • Filme • Some (KR 2004)
FILMEKR • SOME
SOME

     KOREA 2004

CAST & CREW
REGIE Chang Yoon-Hyun
DARSTELLERKo Soo, Song Ji-Hyo, Lee Dong-Kyu, Kang Shin-Il, Kang Seong-Jin, Jo Kyeong-Hun, Jeong Myeong-Jun, Park Cheol-Ho, Kwon Min, Jo Mun-Hong

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Some

DeutschlandSunfilm2 Discs • FSK kJ •
 2,35:1 anamorph
 deutsch dts/DD 5.1, koreanisch DD 5.1
 deutsch
 Making Of, Behind The Scenes, Featurette, Interviews,...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDSomeKoreaCinema Service 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
118 Minuten

FILMINHALT
Die Reporterin Seo Yu-Jin befindet sich gerade beim Einzug in ihre neue Wohnung, da klingelt ein seltsamer Fremder namens "Dark Horseman" an ihrer Tür und übergibt ihr einen MP3 Player, den sie ihrem Vormieter überlassen soll. Mit halsbrecherischem Tempo rast der mysteriöse Mann danach durch die Stadt, verfolgt vom jungen Polizisten Kang Seong-Ju. Kang wurde mit einem Fall betraut, in den sein Vorgesetzter, Chief Oh, verwickelt zu sein scheint. Bereits beschlagnahmte Drogen im Wert von 10 Millionen Dollar sind verschwunden. Auf der Flucht kommt es zu einem Unfall, bei dem "Dark Horseman" seinen Verletzungen erliegt. Nun sind plötzlich Kang, ein paar Gangster und der vermutliche Drahtzieher hinter der Sache und der mysteriöse Kwon Jong-Min hinter dem MP3 Player her. Wer verbirgt sich hinter Kwon Jong-Min? Handelt es sich dabei nur um ein Wortspiel? Yu-Jin hängt sich derweil an Kang, der versucht sie zu beschützen. Plötzlich aber beginnt sich Yu-Jin bruchstückhaft an bestimmte Dinge zu erinnern. Hat sie den Tag etwa schon einmal erlebt? Als ihre Visionen immer deutlicher werden sieht sie Kangs und ihren eigenen Tod voraus...

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
...so oder so ähnlich lässt sich der Plot von Some zusammenfassen - wer den Film kapiert bekommt eine Zuckerstange. Zumindest in den ersten 20 Minuten wird nicht klar, worum es in dem Film überhaupt geht. Es werden eine Unmenge an Charakteren und Handlungssträngen eingeführt, deren Zusammenhang sich nur vage erahnen lassen. Im weiteren Verlauf des Films löst sich der Plot allmählich auf und es kommt immer mehr Licht ins Dunkel. Dennoch, diverse Logiklöcher sorgen dafür, dass man Some zwar irgendwann im Großen und Ganzen, nicht aber im Detail nachvollziehen kann. Nun ist die Story um die verschwundenen Drogen ohnehin nicht der interessanteste, spannender ist da schon eher die Frage ob Seo Yu-Jin und Kang Seong-Ju ihrem Schicksal entkommen können. Doch auch hieraus ergibt sich ein Problem. Es wird nie klar, warum Yu-Jin diese Visionen hat. Wodurch werden sie bewirkt? Was war der Auslöser? Hatte sie diese Déjà-vus schon öfter? Das alles wird nicht erklärt, man muss einfach akzeptieren, dass es hier eine Frau mit Visionen gibt. Punkt. Der Plot um Some ist nicht ganz so konfus wie es bei Chang Yoon-Hyuns Vorgängerfilm "Tell Me Something" der Fall war, dennoch ist vieles einfach sehr schwer nachzuvollziehen und zu durchschauen. Nichts gegen Filme bei denen einem nicht alles vorgekaut wird, aber Some geht oftmals einfach zu sehr die Logik ab. Und dabei ist die Story im Grunde sogar ganz interessant. Somit liegen Somes Stärken eher auf formaler Ebene. Da haben wir die beiden Hauptdarsteller Song Ji-Hyo und der noch recht unerfahrene TV-Schauspieler Ko Soo, der für seine Leistung auch den "Grand Bell Award" in der Kategorie "Best New Actor" gewann. Die beiden tragen den Film spielend über 2 Stunden und schaffen es wirklich über den etwas wirren Plot hinweg zu trösten. Some bietet desweiteren edle Hochglanz-Optik und eine dezente, aber immer passende Music-Score. Abgerundet wird das ganze durch ein paar wohl dosierte Actionszenen. Unter anderem eine wüste Klopperei im koreanischen Stil, knüppelhart und unter Einsatz des Zeitraffers. Lediglich bei den Carcrashs ist der Einsatz von CGI Animation etwas zu offensichtlich. Und es gibt noch etwas, was den Film über den Durchschnitt hebt. Some hat Atmosphäre. Es ist einer dieser Filme, die es schaffen den Zuschauer trotz inhaltlicher Defizite für sich zu vereinnahmen, und das ist ein großes Plus. Was übrig bleibt ist ein guter Actionthriller mit leichten Mysterie-Elementen der zum Ende hin immer spannender wird. Mit einem besser strukturiertem Drehbuch hätte Regisseur Chang Yoon-Hyun der große Wurf gelingen können, aber auch so ist Some ein unterhaltsamer Film bei dem sich mehrmaliges Ansehen lohnt.

FILMREZENSION VON LAGO
Der Film soll eine Mischung aus Mystery, Action und Thriller sein. An Mystery sind nur die immer wieder auftauchenden, verschwommenen Erinnerungen und Visionen der Reporterin vorhanden, was alles ziemlich unrealistisch bzw. unglaubwürdig wirkt. An Action gibt es lediglich 2 Verfolgungsfahrten im Auto, sowie eine kleine Prügelei und der "Endkampf". Ziemlich lasch. Ein Thriller lebt für gewöhnlich von der Spannung, die erzeugt wird und eine fesselnde Handlung. Dumm nur, dass ich mich ziemlich gelangweilt habe und ich immer wieder gedacht habe "wann passiert denn mal was?". Dazu kommen halt noch Mängel wie z.B.: - ein paar Logiklöcher - am Anfang wichtig scheinende Personen, wie z.B. die Männergruppe in schwarz, verschwinden dann ganz - eine durchschaubare guter Cop /böser Cop-Story mit falschen Verdächtigungen entsteht - schwache Charakterisierung und man erfährt kaum etwas über die Personen, sogar die Hauptcharaktere bleiben realtiv unbekannt, so dass eine Identifikation mit ihnen schwer fällt - schwache Dialoge (gesprochen wird fast nur per Handy) - einfallsloses Ende, was man schon in x anderen Filmen gesehen hat etc. Der Film legt eigentlich recht gut los, lässt dann aber stark nach. Schade, hatte eigentlich nach dem Lesen der interessant klingenden Story mehr vom Film erwartet. Ach ja, die FSK-Freigabe ab 18 Jahren habe ich auch nicht nachvollziehen können. Besonders brutal ist der nicht. In manchen Folgen vonn "Alarm für Cobra 11" oder "Tatort" geht es ja schon fast heftiger zu. Gefallen hat mir aber die Kameraführung. Die Szene als der Cop und die Frau im Geländewagen durch die Stadt fahren und es urplötzlich anängt zu regnen und die Aufnahmen verlangsamt abespielt werden, wirkt gut. Der Soundtrack passt auch ganz gut, hätte aber öfter eingesetzt werden können. Genug sprachlose Momente gibt es ja.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Visuell gut, aber inhaltlich, mein lieber Schwan !
Ein Verwirrspiel der Superlative....
Die FSK18 halte ich für übertrieben...

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4.8/10 bei 9 Stimmen. .
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