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asianfilmweb • Filme • Sonatine (JP 1993)
FILMEJP • SONATINE
SONATINE

     JAPAN 1993

CAST & CREW
REGIE Takeshi Kitano
DARSTELLERTakeshi Kitano, Aya Kokumai, Tetsu Watanabe, Masanobu Katsumura, Susumu Terajima, Ren Osugi, Tonbo Zushi, Kenichi Yajima
MUSIKJoe Hisaishi

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD INTRO-Edition Asien #10: Sonatine

DeutschlandRapid Eye Movies • FSK kJ •
 Booklet
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WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
94 Minuten

FILMINHALT
Der Yakuza Murakawa (Takeshi Kitano) bekommt von seinem Boss Kitajima den Auftrag mit seinem Team nach Okinawa zu reisen und dabei bei zwei verfeindeten Clans zu vermitteln. In Okinawa kommen sie bei dem Nakamutsa-Klan unter und erleben schon am ersten Tag den Bandenkrieg mit dem Anan-Klan hautnah mit. Zwei Männer kommen bei einem Bombenanschlag ums Leben und bei einer darauffolgenden Schiesserei in einer Bar verliert Murakawa noch mehr seiner eigenen Leute. Das übriggebliebene Team bestehend aus den beiden Nakamutsa-Mitgliedern Ueji (Tetsu Watanabe) und Ryoji (Masanobu Katsumura) und den drei Tokyo-Yakuza Katagiri (Ren Osugi), Ken (Susumu Terajima) und Murakawa beschliesst erstmal sich in ein Haus am Strand Okinawas zurückzuziehen und auf weitere Befehle aus Tokyo zu warten. Die fünf Männer fangen nach und nach ihren ungeplanten Strandurlaub zu geniessen und sich an den Einfachheiten des Lebens zu erfreuen. Mit allerlei Spielchen halten sie sich bei Laune und können sich dabei endlich mal von der brutalen Yakuzawelt erholen. Als sich zu den fünf Männern dann auch noch durch einen Zufall die hübsche Miyuki (Aya Kokuma) gesellt, blüht der sonst so emotionslose Murakawa richtig auf. Doch irgendwann holt die Truppe die Realität wieder ein und Murakawa muss den wahren Grund für seine zu Scheitern verurteilte Mission erkennen...

FILMREZENSION VON JOST RENNEBAUM
Takeshi Kitano spielt hier den unzufriedenen Yakuza, der nicht mehr sonderlich viel Sinn in seinem Leben & seinem "Job" sieht. Er scheint nur darauf zu warten endlich von diesem Leben erlöst zu werden, was besonders in den Schiessereien deutlich wird, in denen er regungslos seine Pistole abfeuert und ein fast schon sicheres Ziel abgibt. Umgeben von zwei Teilen, die die brutale Yakuza-Welt zeigen ist die Mitte des Films der eigentliche Höhepunkt von Sonatine. Die Flucht in das Strandhaus bedeutet auch für die Yakuzas endlich mal eine Flucht aus ihrem Alltag. Nach anfänglicher Zurückhaltung und gegenseitiger Respektzollung wie man es aus den Klans kennt, erfreuen sich die harten Männer immer mehr an ihrer Situation und blühen richtig auf, wenn sie sich wie Kinder eine Schlacht mit römischen Kerzen liefern. Selbst der erzkonservative Yakuza Katagiri, gespielt von Ren Osugi, lässt sich von dem heiteren Treiben anstecken und zeigt sich für kurze Zeit sogar im Hawaiihemd. Diese unbeschwerten Szenen sind sehr unterhaltsam und machen richtig Spass, was nach so viel 'foreshadowing' in anfänglichen Szenen aber leider nicht lange anhalten kann. In dem letzten Drittel, das durch den hart arbeitenden Killer des Anan-Klans eingeleitet wird, ist der Spass dann auch recht schnell vorbei und Murakawa erkennt, dass er nicht vor seiner eigentlichen Bestimmung als Yakuza flüchten kann. Kitano spielt Murakawa besonders in dem Anfangs- und Enddrittel fast emotionslos, wobei der Gesichtsausdruck am Ende als Murakawa im Auto sitzt und seinen jungen Kollegen Ryoji verabschiedet mehr als tausend Worte sagt. Gelungen ist die Cinematographie, die besonders bei den Szenen am Strand glänzt. Zusammen mit Joe Hisaishi Score machen auch diese Bilder Sonatine zu einem Erlebnis.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Langsamer, aber in seiner Gewalt unnachamlicher Gangster-Krimi von Kitano !
Erstaustrahlung : wie immer bei ARTE!

POSTER




USER-WERTUNGEN
8.4/10 bei 17 Stimmen. .
8,4/10 bei 17 Stimme(n)
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