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asianfilmweb • Filme • The Sorcerer And The White Snake (CN/HK 2011) • The Emperor And The White Snake · It's Love · Die Legende der Weissen Schlange
FILMECN/HK • THE SORCERER AND THE WHITE SNAKE
THE SORCERER AND THE WHITE SNAKE •

     aka THE EMPEROR AND THE WHITE SNAKE · IT'S LOVE · DIE LEGENDE DER WEISSEN SCHLANGE
     CHINA/HONG KONG 2011

CAST & CREW
REGIE Ching Siu-Tung
DARSTELLERJet Li, Eva Huang Sheng-Yi, Raymond Lam, Charlene Choi, Wen Zhang, Vivian Hsu, Miriam Yeung, Law Kar-Ying, Lam Suet, Chapman To, Jiang Wu, Wang Yi-Nan, Angela Tong Ying-Ying
PRODUZENTChui Bo-Chu
SCRIPT/BUCHCharcoal Tan, Tsang Kan-Cheung, Sze-To Cheuk-Hon
CHOREOGRAPHIEChing Siu-Tung, Wong Min-Kin
MUSIKMark Lui

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Emperor And The White Snake - Uncut Edition

DeutschlandKSM • FSK 16 •
 2,35:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 5.1 MA, mandarin dts-HD 5.1 MA
 deutsch
 Making Of, Trailer, Bildergalerie
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 BLURAYEmperor And The White Snake...DeutschlandKSM 
 DVDEmperor And The White Snake...DeutschlandKSM 
 DVDThe Sorcerer And The White...HongkongKam & Ronson 
 BLURAYThe Sorcerer And The White...HongkongKam & Ronson 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
100 Minuten

FILMINHALT
Als der Kräutersammler Xu (Raymond Lam) aus Unachtsamkeit ins Wasser fällt wird er von einer geheimnisvollen Schönheit (Eva Huang) gerettet. Er verliebt sich in die junge Frau, nicht ahnend, dass sie ein uralter Schlangendämon namens Susu ist. Susu hat sich ebenfalls in Xu verliebt und möchte mit ihm und ihrer Schwester Qing (Charlene Choi) ein friedliches Leben führen. Doch die Drei haben ihre Rechnung ohne den Mönch Fa Hai (Jet Li) gemacht, der erbittert Jagd auf Dämonen macht.

FILMREZENSION VON MANUEL SAUER
Basierend auf einer alten Legende, die seit Jahrhunderten zur Chinesischen Folklore gehört, liefert Regisseur Ching Siu-Tung ("A Chinese Ghost Story") ein wildes, buntes Fantasy-Märchen in zeitgemäßer und vor allem publikumswirksamer 3D-Optik ab. Nachdem unter anderem Griffin Yueh und Tsui Hark sich des Stoffes annahmen und zu einer zuckersüßen Huangmei-Oper ("Madam White Snake") bzw. einer bedeutungsschwangeren Effektorgie ("Green Snake") verarbeiteten, gelingt es Ching kaum der Legende neue Aspekte abzugewinnen, so handelt er dann auch die einzelnen Stationen der Handlung ein wenig uninspiriert ab und beschränkt sich auf vordergründiges Spektakel. Dadurch geht dem Film viel Magie verloren. Inhaltlich bleibt er relativ mau, zwar versuchen schmachtende Blicke, liebreizende Worte und bittersüße Orchesterklänge große Gefühle zu suggerieren, emotional lässt der Film jedoch äußerst kalt. Auch die teils recht platten Gags wollen meist nicht so richtig zünden und verpuffen in Albernheiten.

Chings Versuch an das Hongkongkino der frühen 1990er Jahre anzuschließen und ein leichter zugängliches Remake des Tsui Hark-Klassikers zu schaffen will nicht so richtig fruchten. Zwar sind Ansätze davon zu erkennen - eine schöne Einstellung hier, ein wenig laszives Schmusen da, dazu der obligatorische Bambuswald - und hinter all dem Budenzauber blitzt Chings Talent für schöne Einstellungen und knallige Action durch, doch all das wird von den steril wirkenden, meist aus dem Computer stammenden Sets und der Flut an digitalen Effekten erdrückt. Es gibt kaum eine Einstellung in der nicht ein, mal mehr, mal weniger offensichtlicher, Special Effect zu sehen ist. Die Palette dieser Effekte reicht dann auch von ganz nett (die animierten Tierdämonen), über im Prinzip unnötig (Luftblasen) bis hin zu absolut mies (die weisse und die grüne Schlange), wodurch sich auch der 3D-Effekt in Grenzen hält.

Die Besetzung des Films kann sich dagegen absolut sehen lassen: der sichtlich gealterte Jet Li meistert die kurzen Actioneinlagen spielend und passt gut in die Rolle des ehrgeizigen Mönchs, der gnadenlos das Böse bekämpft. Die schöne Eva Huang und die immer noch süße Charlene Choi spielen ganz souverän, kommen aber zu keiner Zeit an das leidenschaftliche Spiel und die latente Erotik einer Joey Wong und Maggie Cheung aus "Green Snake" heran. Dennoch liefert gerade Huang eine vielseitige Darstellung ab. Ganz nett ist zudem der Cameo-Auftritt von Miriam Yeung, Jiang Wen, Chapman To und Lam Suet, die - nur in der ungeschnittenen Fassung - als Dämonen in Menschengestalt eine heile Familie spielen.

"The Sorcerer And The White Snake" ist ein überladenes, steriles Spektakel, dem eine unaufgeregtere Inszenierung sichtlich gut getan hätte. Statt große Emotionen zu transportieren müssen Handlung und Darsteller gegen eine Flut wechselhafter Special Effects ankämpfen, ein Kampf, den sie nur selten gewinnen.



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4.7/10 bei 3 Stimmen. .
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