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asianfilmweb • Filme • Special ID (CN 2013)
FILMECN • SPECIAL ID
SPECIAL ID •

     CHINA 2013

CAST & CREW
REGIE Clarence Ford
DARSTELLERDonnie Yen, Jing Tian, Andy On, Ronald Cheng, Collin Chou, Terence Yin, Zhang Han-Yu, Paw Hee-Ching, Mak Cheung-Ching, Tony Ho, Ken Lo, Yu Kang, Yan Hua, Law Wai-Kai
PRODUZENTPeter Pau, Han Xiao-Li, Donnie Yen
SCRIPT/BUCHSzeto Kam-Yuen
CHOREOGRAPHIEYu Kang, John Salvitti, Kenji Tanigaki, Chris Tsui, Hua Yan, Donnie Yen
MUSIKDou Peng

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Special ID

DeutschlandUniversal Pictures • FSK 16 •
 2,35:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts, kantonesisch dts-HD 5.1 MA, englisch dts,...
 deutsch, englisch, englisch für Hörgeschädigte,...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDSpecial IDDeutschlandUniversal Pictures 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
99 Minuten

FILMINHALT
Hongkong: Chen Zilong (Donnie Yen) ist seines Jobs als verdeckter Ermittler überdrüssig und möchte aussteigen. Sein Vorgesetzter (Canto-Pop-Sänger Ronald Cheng) hat jedoch noch einen ganz dicken Fisch an der Angel: Chens ehemaliger Bandenkollege Sunny (Andy On) soll auf dem chinesischen Festland in ein Mord- und Erpressungskomplott verstrickt sein, dessen Spuren bis in die ehemalige Kronkolonie reichen und den als unantastbar geltenden Gangster Chang (Collin Chou) ein für alle Mal hinter Gitter bringen könnten. Chen willigt ein und begibt sich ins benachbarte Shenzhen, wo ihm die junge Polizistin Fang (Jing Tian) zur Seite gestellt wird. Die Zeit drängt, denn auch ein Killer (Zhang Hanyu) ist auf Sunny angesetzt.

FILMREZENSION VON MANUEL SAUER
Regie-Tausendsassa Clarence Fok aka Clarence Ford ("Naked Killer") meldete sich im Jahr 2013, nach zahlreichen Billigproduktionen und anschließenden sieben Jahren Pause, mit dem festlandchinesisch-finanzierten und als knallharter Actionthriller vermarktetem "Special ID" zurück. Doch schon nach wenigen Minuten entpuppt sich der Film als flache Actionkomödie, die unentschlossen zwischen Triaden-Parodie und Buddy-Movie pendelt. Das Leben der chinesischen Gangsterbanden wird derart überzeichnet dargestellt - man kommuniziert weitgehend brüllend und wild gestikulierend -, dass man sich spätestens dann, wenn Collin Chou sich lasziv an den Haaren von Donnie Yens Filmmutter vergeht, fragt, ob man tatsächlich im richtigen Film sitzt. Die Darsteller tragen ihr übriges dazu bei. Donnie Yen fällt gegenüber seinen ernsthafteren Rollen deutlich ab, kann trotz zahlreicher mimischer Defizite aber immerhin dank seiner Leinwandpräsenz gewisse Sympathiepunkte ernten. Letzteres will so gar nicht auf die blass-bleiche Jing Tian zutreffen, die, mal zickig, mal hysterisch, schnell auf die Nerven geht. Andy On zieht durch seine überzogene Darstellung sämtlich ähnlich gelagerte Rollen seiner mimischen Vergangenheit durch den Kakao, ebenso der chargierende Collin Chou und der völlig untalentierte Ronald Cheng.

Das Drehbuch legt den Figuren dann auch noch die (un-)passenden Worte in den Mund oder spinnt irrsinnige Situationen, fernab jeglicher Logik. So lässt Donnie Yens Polizist fleißig Gangster bei seiner Mutter ein- und ausgehen, nur damit seine Tarnung nicht auffliegt und nachdem ein Gangster mehrmals lautstark selbigem verkündet hat, ebenjene Mutter böse zu verprügeln, irrt Yen erstmal einen Tag durch Hongkong, ehe es ihm wie Schuppen von den Augen fällt. Yens Charakter wirkt dank derartiger Szenen nicht nur einfältig, sondern regelrecht dumm. Hinzu kommen eine leidlich spannende und sehr vorhersehbare Geschichte und die recht fragwürdige Gesinnung, die offen das Töten von Gangstern zur Pflicht eines Polizisten macht, ganz im Sinne der festlandchinesischen Führung.

Passend zu dieser Aussage und konträr zum parodistischen Ansatz der Geschichte sind die Actionszenen erstaunlich hart ausgefallen. Selbst bei dem eher komödiantischen Schlagabtausch zwischen Donnie Yen und Ken Lo (in einem Cameo) bluten die Kontrahenten, sind ihre Gesichter von Blutergüssen entstellt. Leider können die Szenen an sich nur bedingt überzeugen. Die Kampfhandlungen sind sehr bodenständig choreographiert - abgesehen von einem total überzogenen Drahtseilakt -, fallen jedoch meist sehr kurz aus und bieten eher wenige erinnerungswürdige Stunts und Kniffe. Die finale Verfolgungsjagd - von Bruce Law inszeniert - ist dann doch noch recht ausgedehnt und fetzig, entbehrt sich jedoch jedweder Realität, sobald Autos ohne Fahrer sicher und ungebremst minutenlang geradeaus fahren, und mündet in zwei schlechten CGI-Stunts.

Erstklassig hingegen ist Peter Paus Kameraarbeit. Der Oscarpreisträger fängt die chinesischen Metropolen Hongkong und Shenzhen gekonnt ein, sorgt mit netten Einstellungen für visuelle Abwechslung.

Clarence Fok ist mit "Special ID" ein unausgegorener, oft unfreiwillig komischer und in letzter Konsequenz sehr unspektakulärer Actionfilm entschwunden. Das Anbiedern an Humor und Ideologie des chinesischen Marktes ist dabei weitaus weniger schwerwiegend als die Enttäuschung wie das Talent vor und hinter den Kulissen vergeudet wurde. Schade.



USER-REZENSION VON OLDMASTER
DVD: Universal

Ich muss posten das ich nur sehr wenig Filme von Clarence Fok gesehen habe. Neben dieser hier noch Dragon from Russia den ich viel besser fand.
Ich war hier gewaltig enttäuscht. Die Story ist total 08/15, Die Kämpfe sind zwar ganz gut choreographiert doch so richtig haben sie nicht gerockt. Der Kampf von Donnie vs Ken Lo war einfach nur ein Witz. Donnie hat den Kampf total dominiert. Ich bin echt erschrocken wie schlecht Ken Lo geworden ist. Der war mal so gut in den 90er und ist nun nur noch ein Clown. Jing Tian hier nicht so nervig wie in neusten Police Story Streifen auch mit kürzeren Haaren. Andy On war auch etwas schlecht und der Schlusskampf von Donnie vs Andy war zwar etwas blutig doch auch nicht so gut wie man denkt.

Auch die Synchro ... [weiterlesen]

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3.5/10 bei 2 Stimmen. .
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