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FILMEKR • SSUNDAY SEOUL
SSUNDAY SEOUL

     aka SUNDAY SEOUL
     KOREA 2005

CAST & CREW
REGIE Park Sung-Hun
DARSTELLERBong Tae-Gyu, Lee Cheong-A, Ko Eun-Ah, Jeong So-Nyeo, Jeon Jae-Hyeong, Kim So-Yeon, Park Seong-Bin, Yong Yi, Yu Seol-Ah

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Sunday Seoul

DeutschlandSplendid
 2,35:1 anamorph · deutsch DD5.1, koreanisch DD5.1 ·...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDSSunday SeoulKoreaArt Service 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
95 Minuten

FILMINHALT
Der Werwolf: Der Schüler Bong Do-Yeon verliebt sich ohne Aussicht auf Erfolg in die wunderschöne Mitschülerin Ji-Yeon und wird ständig in der Schule gehänselt. Doch seine pubertäre Entwicklung verläuft anders als erwartet - sie macht ihn zu einem brutalen Werwolf... Der Besucher: Nach einer Panne mit seinem Auto gewährt eine junge Bewohnerin eines grossen Hauses dem unbekannten Mann Einlass, doch schnell entpuppt sich dieser als psychopathischer Serienkiller, der das Mädchen und ihren kleinen Bruder tötet. Oder? Der junge Abenteurer: Der junge Young-Ja kommt mit dem Sarg seines Vaters in eine Stadt. Er bittet einen Mann namens Typhoon, ihn in Martial Arts auszubilden, damit er den Tod des Vaters rächen kann. Die Ausbildung ist hart, doch Typhoons Tochter hilft dem Mann. Ist er bereit für die Rache?

FILMREZENSION VON LAGO
Regisseur und Drehbuchautor Park Sung-Hun benannte seinen ersten Episodenfilm nach einem in Korea bekannten Magazin, welches oft über seltsame Dinge und ungewöhnliche Ereignisse berichtete und er in seiner Jugend gerne gelesen hat: "Ssunday Seoul". Für die 3 Episoden im Film liess er sich von ein paar Vorfällen in seinem Leben, die er erlebt oder beobachtet hatte, inspirieren. Dass dies aber wirklich nur inspirierte Ideen waren, merkt man schon sehr schnell im Film, da er nicht besonders realistisch, dafür aber vollkommen auf Spass und Kuriositäten ausgelegt ist. Die erste Episode, die von einem tolpatschigen Schüler handelt, der sich in ein hübsches Mädchen verliebt, zudem aber bald erfahren muss, dass er ein Werwolf ist, ist noch die witzigste und kann man als Komödie sehen. Die zweite ist etwas ernster, da hier das Genre eher der Horrorthriller ist. Ganz unkomisch ist sie aber dennoch nicht - warum sollte man aber selber sehen. Die dritte und letzte Episode handelt von einem jungen Mann, der auf einem Motorrad durch die Gegend reist - einen Sarg hinterherschleifend. Sein Ziel: Er will eine Kampfkunst erlernen und Rache für seinen verstorbenen Vater ausüben. Der plötzliche Showdown bietet aber leider keinen spektakulären langen Martial-Arts-Fight, sondern ist schon recht schnell vorbei, nachdem sich die Kontrahenten erst minutenlang mit computeranimierten Wassertropfen attackieren. Das hätte man besser machen können, aber ansonsten sind gerade hier die Kameraeinstellungen, Blickwinkel und Inszenierung sehr hübsch anzusehen. "Ssunday Seoul" ist ein richtiger Independent-Fun-Movie, bei dem weder Cast noch Crew ans Geld dachten, sondern es ihnen nur um den Spass am Dreh ging. Der Film entstand in kurzer Zeit, nachdem Park Sung-Hun einen anderen Film abgeschlossen hatte und bevor er die Dreharbeiten für ein anderes schon länger geplantes Projekt wegen der Jahreszeit beginnen konnte. Ursprünglich war für jede der 3 Episoden ein eigener Regisseur gedacht, doch Park realisierte den Film dann doch alleine, um für ein schnelleres Ergebnis zu sorgen. Er gab auch zu, dass man es mit mehr Zeit im Rücken besser hätte machen können. So wurde es sogar auch noch schwer, einen Vertrieb zu finden, zumal dies der erste Film dieser Art aus Korea ist, sagt er. Ich persönlich schaue mir gerne Episodenfilme an, muss aber zugeben, dass mich "Ssunday Seoul" doch etwas enttäuscht hat. Zu Beginn dachte ich, dass er es vielleicht mit "Survive Style 5+" aus Japan aufnehmen kann, aber das hohe Unterhaltungsniveau konnte nicht gehalten werden. Nicht alle Witze zünden, teils fehlen Identifikationsmöglichkeiten und Einführungen der Charaktere. Dazu kommen lahme Effekte wie Explosionen oder Gewitter, die sofort künstlich und aufgesetzt wirken. Die Geschichten sind alle interessant, die Realisierung hat auch gute Ansätze, doch leider hat Park Sung-Hun einiges an Potenzial verschenkt. Ich hoffe, dass er noch einen Episodenfilm machen wird, sich aber bei diesem mehr Zeit lässt und ihm auch ein grösseres Budget zur Verfügung steht.



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