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asianfilmweb • Filme • The Strange Saga Of Hiroshi The Freeloading Sex Machine (JP 2005)
FILMEJP • THE STRANGE SAGA OF HIROSHI THE FREELOADING SEX...
THE STRANGE SAGA OF HIROSHI THE FREELOADING SEX MACHINE

     JAPAN 2005

CAST & CREW
REGIE Yûji Tajiri
DARSTELLERRinako Hirasawa, Mutsuo Yoshioka, Minami Aiyama, Akino Hirasawa, Takeshi Ito, Setchin Kawaya, Setsuhiko Kobayashi, Yûya Matsuura, Kazuhiro Sano

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD The Strange Saga Of Hiroshi The Freeloading Sex...

DeutschlandRapid Eye Movies • FSK kJ •
 1,85:1
 deutsch DD 5.1, japanisch DD 2.0
 deutsch
 Interview mit Yuji Tajiri, Trailer, Faltposter

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
64 Minuten

FILMINHALT
Hiroshi ist ein Taugenichts und Schmarotzer. Eines Tages begegnet er im Bus der attraktiven Haruka, mit der er schon kurze Zeit später im Bett landet. Aus einer spontanen Nachmittagsaffäre wird bald mehr und Hiroshi kümmert sich auch um Harukas kleinen Sohn Yoichiro. Doch schon bald kommt Yoichiros leiblicher Vater Anzai Hiroshi in die Quere und fordert ihn zum Sumo-Grillenkampf heraus.

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
"The Strange Saga of Hiroshi the Freeloading Sex Machine" gehört zu einer handvoll der in Japan produzierten Pinku Eiga Filme, die den Sprung nach Europa schafften. Als Pinku Eiga werden Softsexfilme bezeichnet, für die als Faustregel gilt, dass innerhalb einer Stunde vier Sexszenen gezeigt werden müssen, der Rest der Story ist frei wählbar. Die freizügigen Streifen waren vor allem im Japan der 60er und 70er Jahre äußerst populär und sogar politisch motiviert, schließlich ging es zu dieser Zeit darum, für die sexuelle Befreiung zu kämpfen. In den 80ern wurden die Filme dann mehr und mehr von den auf Video gedrehten Adult Pornos verdrängt, in denen, im Gegensatz zu den Pinku Eiga Filmen, echter statt nur gespielter Sex vor der Kamera zu sehen war. Heute werden Pinku Eiga Filme in erster Linie in Kinos für Erwachsene sowie von Produzenten und Veranstaltern organisierten Sondervorführungen gezeigt, wobei die jüngere Generation mit den vergleichsweise harmlosen Filmen im großen und ganzen nicht mehr viel anzufangen weiß. "The Strange Saga of Hiroshi the Freeloading Sex Machine" ist der nunmehr achte Film des Regisseurs Yûji Tajiri. Während Tajiri sich in seinen bisherigen Filmen eher ernsteren Thematiken als Rahmenhandlung widmete, setzt er hier voll und ganz auf Comedy. Die vollkommen absurde und minimalistisch gehaltene Story ist hier sowieso nur schmückendes Beiwerk, im Mittelpunkt stehen die Sexszenen, die Tajiri etwa im Fünf-Minuten-Takt auf den Zuschauer loslässt. Obwohl der Film nur eine Laufzeit von etwa einer Stunde hat, wirken diese Szenen bald zunehmend langweilig. Wenn Hiroshi erstmal in Fahrt kommt, fangen die Wände an zu wackeln wie bei einem Tokyoter Erdbeben... ein Gag, den man schon hundert mal gesehen hat. Gags auf diesem Niveau gibt es unterdessen zuhauf. Da spritzt schon mal die Herrencremé aus zwei Metern Entfernung in das Gesicht der mit offenem Mund staunenden Dame, yummy. Seltsam auch, dass die Darsteller, obwohl die Handlung über mehrere Tage verteilt zu sein scheint, ständig in denselben Klamotten herumlaufen. Vermutlich handelt es sich hierbei um spezielle Quicky-Suits, aus denen sich die Schauspieler in sekundenschnelle pellen können. Sehr zum infantilen Humor trägt auch Hauptdarsteller Mutsuo Yoshioka bei, der beim Akt wirklich selten dämlich aus der nicht vorhandenen Wäsche schaut (erinnert ein wenig an Tim Allen mit eingeklemmten Nerv). Seine titelgebende Figur Hiroshi lässt sich in erster Linie als triebgesteuert und nicht besonders fit in der Birne bezeichnen. Zuweilen schafft er es aber dennoch, den liebenswerten Chaoten zu mimen. Die eigentliche Hauptfigur ist ohnehin Haruka, gespielt von der kühl aber sympathisch wirkenden Rinako Hirasawa. Yûji Tajiri stellt sie als starke Frau dar, die beim Sex oft dominant auftritt und sich die Männer, mit denen sie schläft, nach belieben aussucht. Hier zeigt sich anscheinend Tajiris ganz eigene Vorstellung von Emanzipation. Der Plot um die Grillen dient vor allem als Metapher um die Verhaltensweisen der Tierwelt auf die des Menschen zu projizieren. Alles in allem kann der an 7 Tagen für ein Budget von 4,5Mio. Yen gedrehte Film nur bedingt überzeugen. Es gibt einige augenzwinkernde, einige halbwegs komische und sogar wenige rührende Szenen in diesem Film. Für letztere sorgt vor allem der kleine Yoichiro, der stets zu seiner Mutter hält. Das reicht allerdings nicht wirklich für einen guten Film. Das die Optik etwas bieder daherkommt, die Bildmontagen einfach lächerlich sind und die musikalische Untermalung aus sich ständig wiederholenden Trommelrhythmen besteht, ist in Anbetracht des Budgets sicher zu verschmerzen. Das Problem ist eher, dass dieses Filmchen weder besonders komisch, noch besonders anregend ist. Was bleibt ist eine teilweise etwas peinliche Aneinanderreihung von Hoppelszenen kombiniert mit einer Rahmenhandlung die zunächst zwar bizarr wirkt, dann aber doch recht wenig hergibt. Genrefans, die von dem etwas besseren "The Glamorous Life of Sachiko Hanai" begeistert waren, könnte womöglich auch dieser Film aus den Schnellfickerschuhen hauen, alle anderen sollten einen Kauf lieber genau überdenken.



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