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asianfilmweb • Filme • Summer Time Machine Blues (JP 2005)
FILMEJP • SUMMER TIME MACHINE BLUES
SUMMER TIME MACHINE BLUES

     JAPAN 2005

CAST & CREW
REGIE Katsuyuki Motohiro
DARSTELLEREita Nagayama, Yoshiaki Yoza, Daijiro Kawaoka, Munenori Nagano, Juri Ueno, Yoko Maki, Tsuyoshi Muro, Riki Honda, Takeshi Masu, Ichiro Mikami

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Summer Time Machine Blues

JapanPony Canyon
 anamorphes Bild · japanisch DD2.0 · englische, japanische...
WEITERE VÖ
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 DVDSummer Time Machine Blues -...JapanPony Canyon 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
107 Minuten

FILMINHALT
Auch Japan hat 2005 einen Rekordsommer zu verzeichnen. Am 19.8.2005, irgendwo in einer nicht näher bestimmten Kleinstadt, geht in einem Universitätsclubhaus, das sich fünf schräge Vögel vom Sci-Fi Club mit zwei Mädchen vom Fotografie-Club teilen, die Fernbedienung der Klimaanlage kaputt. Da sich das Gerät nicht manuell bedienen lässt, liegen die Nerven bald blank und die Studenten beginnen langsam aber sicher am Rad zu drehen. Doch nur einen Tag später taucht plötzlich mitten im Clubhaus eine merkwürdige Konstruktion wie aus dem Nichts auf. Schon bald stellt sich heraus, dass es sich hierbei um eine Zeitmaschine handelt! Nach ersten Versuchen scheint die Mission klar zu sein, die Studenten wollen einen Tag in die Vergangenheit zurückreisen, um die Fernbedienung der Klimaanlage in die Zukunft zu holen. Noch ahnen sie nicht, dass sie damit ein totales Chaos im Raum-Zeit Gefüge anrichten, wodurch letzten Endes ihre eigene Existenz bedroht wird. Mit Hilfe eines abgedrehten Professors und eines Zeitreisenden aus der Zukunft, versuchen die verzweifelten Studenten, alles wieder in geordnete Bahnen zu lenken.

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Regisseur Katsuyuki Motohiro konnte mit seinen Filmen "Space Travelers" und vor allem der "Bayside Shakedown" Reihe beachtliche Box Office Hits in Japan verzeichnen. Nach dem ziemlich mauen "Transparent: Tribute To A Sad Genius" scheint Motohiro mit Summer Time Machine Blues wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Es handelt sich bei dem Film um eine Adaption eines Bühnenstücks der Theatergruppe Studio Europe. Motohiro ging sogar soweit, gleich einige der Theaterschauspieler in seinen Film zu integrieren, allerdings wertete er den Cast mit einigen bekannteren Gesichtern wie Eita Nagayama (Azumi; Blue Spring), Yoko Maki (The Grudge; Battle Royale 2), Juri Ueda (Josee, the Tiger and the Fish) und Daijiro Kawaoka (19) auf. Die Interaktion zwischen den Bühnen- und Filmschauspielern klappt hierbei vorzüglich, man merkt, dass den Darstellern hier viel Raum für Improvisation gelassen wurde. Katsuyuki Motohiro hat sich auch als Regisseur gesteigert. Auch wenn sich die Locations des Films in erster Linie auf das Clubhaus mit dem dazugehörigen Anwesen sowie Bereiche der Kleinstadt beschränken, versteht es Motohiro, seinen Film ansprechend in Szene zu setzen. Interessante Kameraeinstellungen und Perspektiven, die zuweilen an Christopher Doyle erinnern, sowie grossartige Aussenaufnahmen, die teils in waberndes Hitzeflimmern gehüllt sind, machen den Film zu einem echten Hingucker. Bei der Auswahl des Soundtracks greift der Regisseur, ähnlich wie schon in "Space Travelers", auf einige gute, stilistisch sehr unterschiedliche Musikstücke zurück, die sich innerhalb des Films kontinuierlich wiederholen. Als besonderen Gag ist hierbei der Einsatz diverser Videospiel-Soundsamples, die an alte Super Mario Games erinnern, zu verstehen. Als gewagt kann man auch den Aufbau des Films bezeichnen. Summer Time Machine Blues beginnt mit einer Aneinanderreihung zusammenhanglos wirkender, hektisch geschnittener Szenen, die keinen rechten Sinn zu ergeben scheinen, bis einer der Studenten es nach 15 Minuten auf den Punkt bringt: "What's going on here?". Erst jetzt beginnt die eigentliche Handlung einzusetzen und es wird nach und nach klar, was die Szenen aus der ersten Viertelstunde zu bedeuten haben. Die zentrale Frage die sich hierbei stellt ist, was geschieht in der Gegenwart, wenn die Vergangenheit verändert wird? Dem Zuschauer werden hier einige Rätsel serviert, die es zu lösen gilt. Summer Time Machine Blues widmet sich diesen Fragen auf humorvolle Weise, auch wenn der Schluss ein wenig melancholisch wirkt, so ist der Film in erster Linie Comedy, die es auch bei einer Laufzeit von fast 110 Minuten schafft, problemlos bei Laune zu halten. Was man allerdings negativ bewerten kann, ist das zeitweilig extreme Overacting der Schauspieler. Am Ende des Films werden einige Szenen des Bühnenstücks gezeigt und es wird nun klar, dass Motohiro die Darsteller für den Film bereits zügeln musste, dennoch können einem die geek-igen Studenten nach einiger Zeit ziemlich auf die Nerven gehen. Abgesehen davon bleibt der Film für jeden Fan der Zeitreise Thematik empfehlenswert. Katsuyuki Motohiro gelingt mit Summer Time Machine Blues eine spritzige Komödie mit einigen knackigen Knobelaufgaben, also genau der richtige Film für heisse Sommertage, vorausgesetzt natürlich, die Klimaanlage funktioniert.



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