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asianfilmweb • Filme • The Sword Of Doom (JP 1966)
FILMEJP • THE SWORD OF DOOM
THE SWORD OF DOOM

     JAPAN 1966

CAST & CREW
REGIE Kihachi Okamoto
DARSTELLERTatsuya Nakadai, Yuzo Kayama, Michiyo Aratama, Toshirô Mifune, Yôko Naito, Tadao Nakamaru, Ichirô Nakaya, Kô Nishimura, Kamatari Fujiwara, Kei Sato, Yasuzo Ogawa, Ryosuke Kagawa, Atsuko Kawaguchi, Kunie Tanaka, Takamaru Sasaki

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD INTRO-Edition Asien #24: Sword Of Doom

DeutschlandRapid Eye Movies • FSK 16 •
 Booklet
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDSword Of DoomDeutschlandRapid Eye Movies 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
120 Minuten

FILMINHALT
Der diabolische Samurai Ryonosuke Tsukue (Tatsuya Nakadai) tötet scheinbar herz- und grundlos einen alten Pilger beim Gebet an einem einsamen Pass. Der vom Zuschauer somit als ehrlos entlarvte Schwertkämpfer wird kurz darauf gebeten, bei einem Turnierwettkampf seinen schon im Voraus als unterlegen identifizierten Gegner Bunnojo Utsuki (Ichiro Nakaya) gewinnen zu lassen. Dieser würde bei einer Niederlage in Ungnade bei seinem Fürst fallen und seine Anstellung als Schwertkampflehrer verlieren. Während Ryonosuke unbeirrt daran festhält, dass nur das Schicksal im Kampf über den wahren Sieger entscheiden kann, besucht ihn Bunnojos Frau Ohama. Bei dem geheimen Treffen in einer Mühle fleht sie ihn an, den Mann, den sie als ihren Bruder ausgibt zu verschonen. Ryonosuke willigt schliesslich nach einem "Liebeshandel" ein und verspricht, Bunnojo zu verschonen. Doch als dieser von dem geheimen Treffen erfährt, verstösst er vor Wut beim Wettkampf gegen die Regeln des Schaukampfes und wird von Ryonosuke in Notwehr tödlich verletzt. Ryonosuke kann der Übermacht von Freunden Bunnojos, die ihn anschliessend töten wollen, jedoch mit Leichtigkeit widerstehen und unverletzt entkommen. 2 Jahre später leben Ohama und Ryonosuke mit dem gemeinsamen Sohn ein bescheidenes Leben, indem sich der Ronin als Söldner verdingt. Beim Ausspähen eines Opfers im Dojo von Schwertmeister Toranosuke Shimada (Toshiro Mifune) besiegt er den Bruder von Bunnojo, Hyoma (Yuzo Kayama) in einem Trainingskampf. Beide erfahren so von der Identität des anderen und Meister Shimada trainiert daraufhin den auf Rache sinnenden Hyoma, um Ryonosukes überlegenem Kogen-Itto-Stil widerstehen zu können. Ryonosuke geht währenddessen, unbeirrt auf Hyoma wartend, seiner Aufgabe als Mörder eine Söldnertruppe nach, die versucht, Meister Shimada zu besiegen...

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Schockiert ist man zu Beginn des Films über den kaltblütigen Mord an dem alten Pilger durch den Protagonisten der Handlung, der so schon früh zu einem Antihelden stilisiert wird. Im Laufe des Films erkennt man dann aber durchaus bei aller Verschlagenheit auch dessen Loyalität gegenüber der Samurai-Ehre und das einseitige Bild erhält Risse. Dennoch bleibt der Charakter des Ryonosuke den ganzen Film über auf intensivste Art und Weise bedrohlich, enorm gut dargestellt von Tatsuya Nakadai, der Jahre später auch in Akira Kurosawas "Kagemusha" glänzte. Als Gegenpol in Gestalt des ehrenvollen Samurais tritt Toshiro Mifune mit einer ebenso intensiven, wenn auch wesentlich kürzeren Leinwandpräsenz auf. Wie viele japanische jidai-geki Filme dieser Zeit besticht "Sword of Doom" neben einer insgesamt sehr hochklassigen Darstellerriege mit einer perfektionistisch in Szene gesetzten Bildästhetik, die den Film visuell zu einem Leckerbissen werden lässt. Leider hat die Erzähldynamik auf der Grundlage des umfassenden Romanwerks "dai-bosatus toge" von Kaizan Nakazato auch ihre Schwachpunkte. Zwar löst sich die Rolle aller eingeführter Charaktere bis zum Ende auf (auch wenn der Weg dahin zum Teil anstrengend ist, weil scheinbar "nichts" passiert), aber der langatmige Mittelteil und vor allem das abrupte und irgendwie unfertige Ende kosten dann doch Wertungspunkte. Diese Schwächen erklären sich zwar teilweise durch die Tatsache, dass durch den Tod des Autors der Romanvorlage Lücken entstanden sein dürften, doch man hätte das Drehbuch sicherlich pointierter und den Spannungsbogen straffer gestalten können. Dafür entschädigen die überaus atmosphärischen Bilder und dynamischen Schwertkampfchoreographien, die zwar nicht allzu zahlreich sind, dafür umso explosiver, wenn sie stattfinden. So ist "Sword of Doom" vor allem ein visuelles Meisterwerk mit hervorragenden Schauspielern, an Klassiker wie beispielsweise "Die sieben Samurai" reicht er aber nicht heran.



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