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asianfilmweb • Filme • Too Tired To Die (USA 1998) • Too Tired to Die - Zum Sterben zu müde · New York Daydream
FILMEUSA • TOO TIRED TO DIE
TOO TIRED TO DIE

     aka TOO TIRED TO DIE - ZUM STERBEN ZU MüDE · NEW YORK DAYDREAM
     USA 1998

CAST & CREW
REGIE Wonsuk Chin
DARSTELLERTakeshi Kaneshiro, Mira Sorvino, Jeffrey Wright, Michael Imperioli, Geno Lechner, Ben Gazzara, Sandra Prosper, David Thornton, Aida Turturro, Kim Hye-Suk, Drena De Niro, Ako, Bill Dawes, Lauren Fox

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Too Tired to Die - Zum Sterben zu müde

DeutschlandSunrise Entertainment • FSK 16 •
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 5.1

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
97 Minuten

FILMINHALT
Ein Telefonanruf reißt Kenji aus dem Schlaf, doch der Traum den er in dieser Nacht hatte, geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Schließlich hat er in seinem Traum den Tod persönlich, in Gestalt einer schönen Frau, gesehen. Doch damit nicht genug, desweiteren erinnert sich Kenji daran, dass ein junger Mann im alten Arabien vom Tod verfolgt wurde. Dieser erhielt einen Stein, der ihm vor dem Tod beschützen sollte. Kenji ist Japaner und wohnt mitten in New York. Nachdem er das Studium abgebrochen hat, lebt er nun von dem Geld, das ihm seine Mutter monatlich zukommen lässt, unbekümmert in den Tag hinein. In einem Coffee-Shop begegnet er einer geheimnisvollen Fremden aus Deutschland. Kenji hilft der Frau, nachdem diese einen Ohnmachtsanfall erlitt und verabredet sich mit ihr für den Abend. Doch Plötzlich sieht er den Araber aus seinem Traum auf der Straße vorbeilaufen. Kenji nimmt die Verfolgung auf und bringt den Mann zu Fall. In diesem Augenblick begegnet Kenji zum ersten mal dem Tod und seinen beiden Helfern, die den Aaraber nach jahrhundertelanger Flucht zu sich nehmen. Kenji erhält den Stein, der ihm vor dem Tod beschützen soll. Kenjis Date mit Pola, der jungen Frau aus Deutschland, läuft vollkommen schief. Als sie ihm erzählt, dass sie am nächsten Tag nach Paris zurückfliegt, schenkt er ihr dennoch den Stein. Doch als Kenji am nächsten morgen erwacht, erwartet ihn der Tod bereits an seinem Bett, um ihm mitzuteilen, dass er nur noch 12 Stunden zu leben hat. Der Tod versteht dies als kleinen Service, weil Kenji ihm geholfen hat, den Araber zu schnappen. Was soll ein Mann in den letzten 12 Stunden seines Lebens tun? Diese Frage stellt sich Kenji immer wieder. Er eilt zum Flughafen und erkennt, dass er von Pola nur an der Nase herumgeführt wurde. Zurück im Coffee-Shop begegnet er einem jungen Mädchen aus Korea, auf das er schon lange ein Auge geworfen hat. Als er bemerkt, dass das Mädchen mit einem alten Knacker zusammen ist, nimmt er seinen Mut zusammen und spricht den Mann entrüstet auf seine Beziehung zu dem deutlich jüngeren Mädchen an. Doch was Kenji nicht erwartet, der alte Mann lädt ihn zu einer Party ein, die Abends bei ihm stattfindet. Von nun an läuft alles schief, Kenji verstrickt sich mehr und mehr in Ereignisse mit denen er sich sein eigenes Grab schaufelt und zieht auch andere in das Unglück hinein...

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Too Tired To Die beschäftigt sich mit einer Frage, auf die es wohl nie eine Antwort geben wird. Ist der Tod vorherbestimmt oder einfach reiner Zufall und inwiefern ist der Tod von jedem selbst beeinflussbar? Was wäre geschehen, wenn Kenji nicht von seinem bevorstehenden Tod erfahren hätte? Hätten sich bestimmte Dinge dadurch vermeiden lassen? Mit Sicherheit eine interessante Thematik, nur leider gelingt es dem koreanischen Drehbuchautor und Regisseur Wonsuk Chin nicht ganz, diese Thematik entsprechend umzusetzen. Kenji reagiert zunächst viel zu gelassen, fast schon humorvoll auf seinen bevorstehenden Tod. Too Tired To Die beinhaltet viele komische Situationen, die den Film aber nicht auflockern, sondern ihn größtenteils seiner Dramaturgie berauben und dem brisanten Thema selbst den Wind aus den Segeln nehmen. Auch über die Darstellung des Todes kann man sicher geteilter Meinung sein, denn Oscarpreisträgerin Mira Sorvino schafft es nicht, der Figur des Todes entsprechendes Profil zu verleihen, was aber eher dem Drehbuch als ihr zuzuschreiben ist. Der Film hat aber auch seine Vorzüge. Beispielsweise die interessante Grundidee, die vielen bizarren Situationen, die einen als Zuschauer teilweise recht ratlos vor dem Bildschirm zurücklassen, und natürlich die Darsteller. Too Tired To Die ist bis in die Nebenrollen ausgezeichnet besetzt. Allerdings fokussiert sich der Film zu sehr auf Takeshi Kaneshiro, der während des ganzen Films übrigens in unglaublich geschmacklosen Klamotten zu sehen ist. Der Top Star aus Japan (Returner, Space Travelers, Fallen Angels) trägt den Film beinahe im Alleingang, den anderen Figuren wird kaum Platz für größere Entwicklungen eingeräumt, es gibt nur wenige Szenen in denen die Kamera nicht bei Kaneshiro bleibt. Too Tired To Die ist ein leicht überdurchschnittlicher Film, der seinen großen Reiz vor allem auch aus seinen multikulturellen Einflüssen zieht. In erster Linie bleibt der Film allerdings für Fans von Takeshi Kaneshiro und Mira Sorvino empfehlenswert.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Takeshi Kaneshiro vergeudete sein Talent in diesem Schrott

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2.7/10 bei 3 Stimmen. .
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