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asianfilmweb • Filme • Twilight Phantom (JP 2007) • Akôkurô
FILMEJP • TWILIGHT PHANTOM
TWILIGHT PHANTOM

     aka AKôKURô
     JAPAN 2007

CAST & CREW
REGIE Tsukasa Kishimoto
DARSTELLERMaki Tamaru, Shugo Oshinari, Erika Oda, Tokashiki Shogen, Takashi Yuki, Misa Shimizu, Nahana, Yu Tejima

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
97 Minuten

FILMINHALT
Die junge Misaki besucht nach einem tragischen Unfall, bei dem ihr Neffe starb, ihren Freund Koichi, der auf Okinawa lebt. Schon bald nach ihrer Ankunft erfährt sie von dem Kijimuna, einem lokalen Fabelwesen, dem die Bewohner der Insel grausige Opfer bringen, um es zu besänftigen. Doch nach dem kurzen düsteren Eindruck bei ihrer Ankunft auf der Insel wird sie herzlich von Jinsei, einem von Koichis besten Freunden begrüßt. Zu ihrer Ankunft gibt er in seinem Haus eine original Okinawa Grillparty. Dort lernt Misaki nicht nur Jinseis Großmutter, sondern auch die restlichen Freunde von Koichi kennen. Und sie erfährt von Sanae, Jinsei´s wahnsinnig gewordener Ex-Frau. Zuerst ist noch unklar, was die rothaarige Frau umtreibt und man fragt sich als Zuschauer, ob sie tatsächlich etwas mit dem Kijimuna zu tun haben kann. Doch dann dreht Sanae völlig durch und bei einem Handgemenge wird sie tödlich verletzt. Die Freunde fassen völlig verzweifelt den verhängnisvollen Entschluß, Sanaes Leiche verschwinden zu lassen. Schon bald werden Koichi und seine Freunde von schrecklichen Visionen geplagt. Der nächste Tote lässt nicht lange auf sich warten...

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Japan-Horror ist vor allem seit "Ring" und "The Grudge" einer der erfolgreichsten Exportschlager der japanischen Filmindustrie und hat zudem eine beachtliche Anzahl von US-Remakes nach sich gezogen. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass die beiden Filme bzw. Filmreihen die Sicht japanischer (Horror)filme in den letzten Jahren maßgeblich mitgeprägt haben. Nun mag man über den Stil der Filme denken wie man will, sie unglaublich packend oder übertrieben böse finden. Fakt ist, dass sich die Rezeption dieser Filme bzw. die Einschätzung japanischer Horrorfilme allgemein inzwischen mit einigen Ermüdungserscheinungen plagen. Genau der richtige Zeitpunkt also, um einen "anderen" Horrorfilm zu produzieren. "Twilight Phantom" wirbt damit, der erste auf Okinawa produzierte J-Horror-Film zu sein. Zunächst lässt einen dieses "Prädikat" ungewollt etwas schmunzeln, denkt man dabei doch (nicht unbegründet) an Hawaii-Hemden und an Klischees amerikanischer in Kalifornien gedrehter Horrorfilme. Völlig zu unrecht, wie der Film einen bald lehrt. Die unverbrauchten jungen Darsteller, die mit absolut überzeugenden schauspielerischen Leistungen glänzen und die Tatsache, dass Übersinnliches im Film mit einem gewissen Augenzwinkern auftaucht, machen den Film sehr sympathisch. "Twilight Phantom" ist innovativ, auf angenehme Art und Weise dezent und dennoch unverkennbar Suspense-Horror, zudem auch noch erfrischend selbstironisch. Eine echte Überraschung für mich und ein Film der mir überaus gut gefallen hat, und das, wo ich mich im Horror-Genre eigentlich gar nicht so wohl fühle.



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