Login | Registrieren


Eingeloggt bleiben
asianfilmweb • Filme • Zombie Fight Club (TW 2014)
FILMETW • ZOMBIE FIGHT CLUB
ZOMBIE FIGHT CLUB •

     TAIWAN 2014

CAST & CREW
REGIE Joe Chien
DARSTELLERAndy On, Jessica C, Michael Wong Man-Tak, Terence Yin, Jack Kao, Feng Yuen-Zhen, Chang Han, Feng Yuen-Zhen, Chou Heng-Yin
PRODUZENTGordon Chan, Paul Chemg, Paco Wong
SCRIPT/BUCHJoe Chien

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Zombie Fight Club

DeutschlandMad Dimension • FSK kJ •
 2,35:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 5.1, mandarin dts-HD 5.1
 deutsch
 Trailer
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDZombie Fight ClubDeutschlandMad Dimension 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
95 Minuten

FILMINHALT
Schlechte Drogen sorgen für eine sich rapide ausbreitende Zombieepidemie, die auch ein anonymes Hochhaus in Taipeh heimsucht. In dem Gebäude kämpfen der korrupte Polizist Ma (Michael Wong), sein ehrbarer Kollege Andy (Andy On), der Lehrer Wu (Jack Kao), dessen Tochter Nana (Feng Yuen-Zhen), Jenny (Jessica C) und der Gangster Fung (Terence Yin) samt Freundin (Chou Heng-Yin) ums Überleben. Ein Jahr später hat ein grausamer Diktator die Überlebenden unterjocht und lässt sie zu seiner Unterhaltung in einer Arena gegen die lebenden Toten kämpfen.

FILMREZENSION VON MANUEL SAUER
Nach dem ziemlich schlechten "Zombie 108" trumpft der taiwanische Regisseur Joe Chien in seinem zweiten Zombie-Abenteuer richtig auf - zumindest für seine Verhältnisse. Als besonders kluger Schachzug erweist sich das Aufteilen der Handlung, so werden die ersten beiden Drittel der Laufzeit genutzt die anfangs noch recht üppige Darstellerriege in bester Zombie-Survival-Horror-Manier möglichst blutig zu dezimieren oder sie zumindest in die Zombiegemeinschaft zu assimilieren. Diese flott inszenierten, reichlich brutalen und hin und wieder ironischen gut 50 Minuten machen richtig Spass. Das deutlich höhere Budget sorgt für gut gemachte Action und meist ordentliche CGI-Effekte. Zwar ist die Inszenierung nicht immer perfekt - vor allem Schnitt und Kameraarbeit sind immer mal wieder suboptimal -, doch das spassige Splatterfest ist richtig kurzweilig. Es wird geschossen, getreten und dutzendweise Untote zerrissen. Die obligatorische Kettensägen-Szene darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Zudem sind die weiblichen Darstellerinnen allesamt eine Augenweide und sehen selbst von oben bis unten mit Zombiematsch vollbespritzt knackig aus. Darstellerisch ist das dann aber auch das höchste der Gefühle, denn talentiert sind diese Damen allesamt kaum. Müssen sie eigentlich auch nicht sein, beschränkt sich ihr Part allein darauf hübsch auszusehen, panisch zu kreischen und sporadisch Zombies zu killen. Ihre männlichen Kollegen sind da schon ein wenig mehr gefordert, doch wenn Michael Wong mit seiner abgedrehten Interpretation eines korrupten Bullen noch der beste Mann im Ensemble ist, sollte man auch hier seine Erwartungen ein wenig herunterschrauben. Andy On besitzt immerhin ein wenig Leinwandpräsenz und der taiwanische Rapper MC Hotdog karikiert sich in seinen wenigen, herrlich absurden Szenen selbst. Gewisse Parallelen zu japanischen Fun-Splatter-Werken der letzten Jahre und vor allem zum indonesischen Actionhit "The Raid" sind unübersehbar, allerdings verpackt Chien sein Plagiat ausserordentlich unterhaltsam. Manche Szenen sind geradezu kreativ und mitunter köstlich makaber geraten. Lediglich wenn Chien versucht seinen Charakteren durch halbherzig eingestreute emotionale Momente Profil zu geben bremst er sich immer wieder ein wenig aus. Diese Szenen sind dann auch noch recht plump gefilmt, wodurch sie sich einer gewissen unfreiwilligen Komik nicht entbehren können. Der Bogen zum letzten Akt in der post-apokalyptischen Unterwelt ist leider nicht vollends gelungen. Der Aufstieg eines unscheinbaren Überlebenden zum Endzeitdiktator ist wenig überzeugend, man muss diese Tatsache einfach akzeptieren. Auch bricht in diesem letzten Teil die Spannung ein, da eine unmittelbare Bedrohung nicht mehr existiert und unsere Helden nur noch in der Arena kämpfen. Entsprechend schnell werden dann die logischen Konsequenzen, die aus dieser Situation hervorgehen angehakt und zu einem halbwegs befriedigenden Ende geführt. Originell ist das nun aber nicht mehr.

Joe Chien zeigt in seinem zweiten Zombiefilm, dass er ein ganz passabler Regisseur ist, der zumindest kurzweilig anspruchslos unterhalten kann. "Zombie Fight Club" ist ein über weite Strecken herrlich überdrehter Spassfilm, der weder mit nackter Haut, noch brutalen Effekten geizt. Auch wenn er bei Weitem kein wirklich guter Film ist, so ist er doch irgendwie wahnsinnig unterhaltsam.



USER-REZENSION VON OLDMASTER
DVD: Mad Dimension
Zombies Fight Club (2014)

Ich sage ehrlich das ich den Film nicht mag und zwar weil hier es so viel Logiklöcher gibt und unbeantwortete Fragen. Die erste Hälfte des Films konnte mich trotzdem richtig unterhalten. Blut. Splatter, Ekel, Zombies, ein Zombie mit einen Mundbauch warum nicht mehr solche Zombies? Eine ähnliche Story wie The Raid nur das mit dem Geld hätte das sein müssen? Wongs Auftritt auch viel zu kurz. Die erste Hälfte rockt.

Aber dann diese zweite Hälfte in der Zukunft Logik wo bist du? Was sollte das hier hab ich gar nichts kapiert. Es gibt da diesen Diktator der diese Kämpfe veranstaltete, wo Menschen gegen Zombies kämpfen. Gut, aber wie wurden die Zombies gefangen, woher sind diese Halsbänder und so weiter. Auch kein... [weiterlesen]

POSTER




USER-WERTUNGEN

5,0/10 bei 1 Stimme(n)
Du hast den Film noch nicht bewertet
Du musst angemeldet sein, um eine Wertung abgeben zu können.

FILMSZENEN














Nach oben
Das Bild- & Videomaterial unterliegt dem Copyright des jeweiligen Rechteinhabers.
Texte & Webdesign © 1996-2017 asianfilmweb.de. Kontakt | Impressum | Datenschutz