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Koreanisches Kino in der Krise

Diskutiere über asiatische Filme, Darsteller oder alles andere, das den Asien-Film-Fan interessiert.

Koreanisches Kino in der Krise

Beitragvon GAMBIT am Di, 11.03.2008, 16:35

Interessanter Beitrag dazu von http://koreanfilm.org/

.....

There will total about 108 Korean films released this year, including everything from low-budget independent films to D-War. This large number makes me suspect that the talk we hear about a crisis in Korean film finance needs to be put into context. Certainly on an individual level, many producers are struggling mightily to find funding for their projects. But it seems to me that the number of people trying to make films these days is much, much higher than it was a couple years ago. If everyone who wanted to make films was able to find investors, I bet we'd have 200-300 movies made each year. It's true that a certain kind of investor (venture capitalists, partial investors) seems to be dropping out, but at the same time a couple big companies like SK Telecom and KT are now moving aggressively into the film industry, so I don't expect a crash in production next year either.

Sex is Zero 2 (I argued in another column for Cine21 that because of the structure of the Korean film industry, a crash will not mean that the number Korean films made will suddenly drop, it will mean that we see an unending stream of boring, $3 million films that try to imitate the successes of the past. Is that what is happening now?)

Regarding (b), the final numbers won't be in for a month or two, but I'm guessing we can expect a drop from 2006's all time high to about 2005 levels. This in itself is not a disaster -- the last ten years of uninterrupted growth were a very special situation that will not be repeated. Normal film industries do slightly better one year, slightly worse the next, depending on the quality of films released. Korea has now become a normal, developed film industry. However looking only at admissions for Korean films, it's a bigger drop, because local movies accounted for over 60% of tickets sold in 2006, and a little over 50% this year.

Love This points to maybe the bigger issue, which is that Korean audiences just don't seem as excited about local films anymore. It's still not clear to me whether this is a cyclical thing, due to a lack of interesting movies this year, or the first sign of a longer decline. After all, 2004 was a pretty bad year (the numbers for March to December were ugly), but 2005 and 2006 were much better. And the second half of this year has been an improvement over the first.

I'll post a top ten list and my thoughts about the year in a creative sense later, but still, from a commercial standpoint, there was very little to get excited about. Maybe this can be linked back to the pessimism that hangs over the industry these days -- maybe it's more difficult to make exciting commercial films than it used to be. But none of the top ten grossing Korean films of 2007 were unusually fun to watch.

....


Bei mir ist das genauso, die guten Filme aus den letzten drei lauen koreanischen Kinojahren waren für mich diejenigen die an den Kinokassen kaum angekommen sind.
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Beitragvon Morty21 am Di, 11.03.2008, 18:41

Ist euch allen langweilig oder wisst ihr nichts mit euch anzufangen? Langsam reichts echt mit eurer Korea-Krise. Wenn es nach den ganzen Dummschwätzern geht gäbe es koreanisches Kino schon gar nicht mehr. Korea ist alles andere als in einer Krise, vor allem jetzt 2008 und 2009 wird es einige hochinteressante Projekte geben.

Ausserdem ist der gepostete Artikel schon Monate alt. Warum muss man das ausgerechnet jetzt ausgraben? Übrigens gab es 2007 GENUG tolle Filme, man muss sie nur sehen und auch schätzen. Einige Leute bekommen den Hals einfach nicht voll genug und nur weil es letztes Jahr keinen neuen THE HOST-Nachfolger gab, wird alles schlechtgeredet. Und von richtig guten Filmen wie "Shadows in the Palace", "Our Town", "Return", "Secret Sunshine", "Epitaph", "Seven Days", usw wird nichts berichtet.

Das Korea-Kino in einer Krise steckt merkt man ja auch daran, dass wir im März bereits zwei Filme mit über 4 Millionen verkauften Tickets haben. Ja, dass ist natürlich eine Krise, wenn mehr als 20 Millionen Dollar eingespielt wird. Ja, es läuft alles schlecht, deswegen kommen 2008/2009 auch millionenschwere Projekte, wie z.B. der 21-Millionen-Blockbuster "Robot Taekwon V" und was weiß ich noch alles.

Irgendwann ist Schluss. Was ist denn mit Japan? Die bringen seit 2007 im Blockbusterbereich gar nichts mehr zustande und bei den Line Ups von Toho & Co. steht weiterhin der immergleiche Rotz.
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Beitragvon Morty21 am Di, 11.03.2008, 19:28

Selbst wenn ich mich etwas hart und sehr deutlich ausgedrückt habe, aber dieses Gejammer geht mir schon seit Monaten ungeheuer auf die Nerven. Da kommen immer solche selbsternannten Kritiker und Fachleute an, die in Wahrheit von nichts Ahnung haben und auf dem immer gleichen Thema herumhacken.

Und ich finde es schon ziemlich erschreckend, dass jemand wie GAMBIT, der ja eine Seite rund um Korea eröffnet hat, demselbigen Land so derart in den Rücken fällt und auch noch draufhaut. Das gilt auch für Darcy Paquet und Konsorten.
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Beitragvon kami am Di, 11.03.2008, 20:08

Morty21 hat geschrieben:Selbst wenn ich mich etwas hart und sehr deutlich ausgedrückt habe, aber dieses Gejammer geht mir schon seit Monaten ungeheuer auf die Nerven. Da kommen immer solche selbsternannten Kritiker und Fachleute an, die in Wahrheit von nichts Ahnung haben und auf dem immer gleichen Thema herumhacken.

Und ich finde es schon ziemlich erschreckend, dass jemand wie GAMBIT, der ja eine Seite rund um Korea eröffnet hat, demselbigen Land so derart in den Rücken fällt und auch noch draufhaut. Das gilt auch für Darcy Paquet und Konsorten.

Ich glaube, Koreas Filmproduzenten werden gleich Massensuizid begehen wegen diesen Verrätern und Brutussen, die der ach so florierenden Filmindustrie so schamlos den Dolch in den wehrlosen Rücken stoßen.
Bemüh Dich mal um etwas Sachlichkeit, Deine rosarote Brille, die Du immer mal wieder für eine Filmnation aufsetzt, kann anderen ganz schön auf den Zeiger gehen.
Und die Aussage, dass es um die koreanische Filmindustrie nicht zum besten steht, stammt von den koreanischen Produzenten selbst. Das für die Koreaner ziemlich wichtig gewordene Exportgeschäft ist halt fast tot, was die Erfolge im Inland nicht ausreichend kompensieren. Man argwöhnt (laut variety-asia), dass der kor.TV-Industrie demnächst ähnliches blüht.
Zuletzt geändert von kami am Di, 11.03.2008, 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon evil_puck am Di, 11.03.2008, 20:09

:lol: ich selber habe noch so gut wie keine Ahnung davon. Aber ist doch allgemein so : Umso mehr man gesehn hat, umso einfacher wird man enttäuscht. Bin seit 17 Jahren aktiver Musiksammler im härteren Bereich. Was teilweise heute noch Leute Musik begeistert, kräht für mich kein Haar mehr, gabs alles schonmal in vielfacher Ausführung. Daher das selbe denke ich auch im Filmbereich. Klar kommen teilweise sehr gute SAchen doch denkt man doch fast immer: Sowas gabs doch schon 193454385 mal... Und oft denk ich : Würde ich den Film auch ohne die perfekten Effekte gut finden, nur wegen der Story...ich glaube nein
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Beitragvon Max Power am Di, 11.03.2008, 21:04

evil_puck hat geschrieben:Bin seit 17 Jahren aktiver Musiksammler im härteren Bereich. Was teilweise heute noch Leute Musik begeistert, kräht für mich kein Haar mehr, gabs alles schonmal in vielfacher Ausführung.

Beispiele vielleicht, auch wenns off-topic wird? Hab mir letztens die neuen Scheiben von Daily Terroristen, Heaven Shall Burn, Disfear, Warbringer und The Bones angehört/gekauft und bin schwer begeistert von den aktuellen Outputs.
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Beitragvon evil_puck am Di, 11.03.2008, 21:18

Gut kann ich nicht so viel zu sagen, da ich ausser heavenshallburn (LANGWEILIG :-)) keine der bands bis jetzt gesehn habe, wobei mir die Disfear auch ans Herz gelegt wurde und ich sie mir denk ich noch zulegen werde. HSB klingen teilweise bisle wie at the Gates, ohne dabei cool zu sein :-P, wobei die Paralelle bei black d. Murderer noch krasser ist, nur das die sogar noch langweiliger sind .Bin halt "Metaler der alten Schule" und glaube prozentual 90% meiner Cd Sammlung ist vor 96 anzusiedeln(grob 1200 Cds)... Es ist halt nichts wirklich erfrischendes mehr dabei. Wenn man sich die späten 80er und frühen 90er anschaut, da musste man jeden Monat aufpassen nichts zu verpassen. Heute ist eher andersrum. Man freut sich wenn einen 1 2 Alben im Jahr überhaupt noch zum Kauf bewegen... Sie sind einfach am Limit angelangt, was Geschwindigkeit, Aggression und allem angeht (Höre queerbeet sprich : Von The Who bis irgendwelchem kaputten Porngrind ist alles dabei)

PS: Neue Exodus ist trotzdem Klasse :-P und die neue Dismember ist genauso akzeptabel nur halt beides "nichts" Neues. Vorallem werden inzwicshen wirklich alle Genres durcheinander geschmissen. Teilweise sehr nett, teilweise bekomm ich echt das Kotzen (wenn nach tollem THrashgeschrammel plötzlich son komischer Eunuchengesang kommt und das ganze mit Keyboards unterlegt wird)

Wobei grad die Alten "Helden" wohl Kohle wittern. Gehe dieses Jahr aufs größte KindermetalFestival der Welt : Wacken. 2001-2003 wars noch annehmbar. Letztes Jahr mal wieder ne Chance gegeben (Aufgrund von Sacred Reich und Possessed) und schon wieder nur genervt. Aber da At the Gates, Cynic und Carcass kommen bin ich ja quasi verpflichtet...argh... Wie kommen die 3 Bands dazu nach über 10 Jahren wieder liveauftritte zu machen^^

Selbe im Kinobereich: Super Filme, sicherlich. Aber alles schonmal dagewesen, oder es werden einfach gute Konzepte kombiniert, was oftmals auch weder Fleisch noch Fisch ist
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Beitragvon Max Power am Di, 11.03.2008, 21:59

Black Dahlia Murder hab ich letztes Jahr live beim PartySan (da gehe ich hin) gesehen, war überrascht, wie gut's mir gefallen hat. An Heaven Shall Burn finde ich gut, dass sie nicht in weinerliches Singsang verfallen wie sonst im Metalcore, daher finde ich auch sonst nur Hatebreed aus dem Genre richtig gut. Klar, gerade Metalmucke ist nun nicht grad die überraschendste Art von Musik. Hauptsache es klingt fett, was neues erwarte ich nicht. Dublin Death Patrol oder Warbringer klingen auch nach Thrash der späten 80er und gerade das ist das Qualitätsmerkmal. :wink:
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Beitragvon evil_puck am Di, 11.03.2008, 22:07

Partysan bin ich leider grad Hollandurlaub (nein ich kiffe nicht *lach*)... Aber wenn wir schon aufs assi Wacken fahren und im Norden sind muss man das ja iregndwie sinnvoll ausklingen lassen. Sonst würd ich auch auf jeden Fall dem Party San fröhnen, nachdem Das Up from the Ground leider tot ist :-(
Partysan aber feine Sache : Unanimated. Absolute Schwedische Deathmetal legende... mal wieder ein Reunion ...grrrrr will... Auf jeden Fall anschauen! :-P

Hatebreed sind mir auch mal viel zu langweilig. Glaub habe da einfach auch ne kleine Blockade was neuere Bands angeht. Aber man hat halt das Gefühl jede Songstruktur und jedes Riff schonmal irgenwdie vernommen zu haben. Metalmucke ist durchaus sehr überraschend...gewesen. Es gibt auch heute noch seltensten Fall Alben die mich an kreativität und Spielfreude nur so an die Wand preschen. Sie sind nur sehr selten geworden. Verglichen mit quasi allen anderen Musikrichtungen ist es sogar noch erträglich was momentan so auf der Bühne rumhopft :-P (mein Problem sind eher die neuen Generation Fans^^). Aber mein Geschmack ist sehr weitgefächert. Grad im Cd Wechsler im Auto: Skyclad (Folkmetal mit Sabbats Martin..zumindest früher ein mal), Paradox (die "deutschen metallica"), Suidakra, Death, Nightrage und last but not least Jethro tull *lach*

Um nicht vollkommen offtopic zu kommen. Auch die neue Art Filmfans geht mir tierisch auf die Nüsse :-). Die meisten sind nicht mehr an guten Schauspielern, oder ner anständigen Story interessiert. Viel Bumm, viel Effekte, viel nichts... Da wundert man sich das die FIlmbranche irgendwie langweilt....
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Beitragvon Max Power am Di, 11.03.2008, 22:21

evil_puck hat geschrieben:Partysan aber feine Sache : Unanimated. Absolute Schwedische Deathmetal legende... mal wieder ein Reunion ...grrrrr will... Auf jeden Fall anschauen!

Klar, sowieso. Ja ja... die Reunions... letztes Jahr Asphyx war live der Hammer. Dieses Jahr bin ich auch noch gespannt wie Bolt Thrower, Behemoth und Impaled Nazarene live klingen. Aber für Carcass beneide ich Dich. Und als letztes off-topic von mir, bei mir ists grad deutschpunkig in der Playlist: Daily Terroristen, Normahl, C.I.A., Volxsturm, Rabauken etc. Jethro Tull ist übrigens sehr entspannend, wenn man 15 Minuten in Berlin nach nem Parkplatz sucht und der Song sogar schon zu Ende bevor man einen Parkplatz gefunden hat. :wink:
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Beitragvon TaiJiMaster am Di, 11.03.2008, 23:11

Ok, irgendwie fühle ich mich als "selbsternannter Kritiker" auch dazu verpflichtet meinen Senf zum Thema zu geben. :twisted:

Jaja, Korea steckt in der Krise. Aber was bedeutet das schon? Das bedeutet nur, dass es nach einem unglaublichen Hoch auch einfach mal wieder bergab gehen muss. Dann gibt es eben weniger Filme und dann läuft der Export eben nicht so gut. Wen interessiert es? Natürlich wollen Koreas Filmproduzenten Geld machen und müssen langsam erkennen, dass das Publikum sich nicht immer den selben Kram verkaufen lassen will. Effekte sind eben nicht alles, und das Publikum, das sich eben mehr für tolle CGI-Effects begeistert als für eine gute Story wird dann eben mehr in Richtung Hollywood schauen, da dort einfach mehr Geld zur Verfügung steht. Auch wenn Korea mit ihren Filmen in Bezug auf Special Effects auch schon Erstaunliches mit weniger Geld als die Amis hinbekommen haben.
Was ich eigentlich sagen will: Nach einem allgemeinen kreativen Hoch und großem Interesse an koreanischen Filmen verfliegt diese Euphorie wieder. Denn die Ideen gehen aus. Das ist ganz natürlich. Irgendwie sind die Erwartungen wohl einfach zu hoch geworden.

Die letzten Jahre waren wahrlich nicht so toll was wirklich gute Filme angeht. Das muss ich auch selbst immer wieder feststellen. Aber trotzdem gibt es dann eben doch immer wieder von unerwarteter Seite einige Perlen. Dann schaut man sich eben einfach wieder in Richtung Independent Produktionen um.

Ich meine, man braucht sich doch nur einmal wieder Hong Kong anzuschauen, das sein Hoch in den 80ern und Anfang der 90er hatte. Und jetzt? Ja, es sieht düsterer aus und Reviewer wie Kozo müssen sich durch so einige grauenhafte Streifen mühen, aber dennoch gibt es doch gerade hier immer wieder einige Filme, die einen wahrlich begeistern können und an die guten alten Tage erinnern. Muss ich Beispiele nennen?

Also, wen interessiert schon die Quantität? Wenn ihr mich fragt, bringt Korea sowieso eindeutig zu viele Filme raus. Ich komme gar nicht hinterher mit dem Schauen! :D
Sie sollen sich einfach wieder ein paar gute Ideen einfallen lassen und gute Regisseure finden. Mir ging das sowieso immer mit den etlichen First-time Regisseuren auf die Nerven, die danach nie wieder einen Film gemacht haben. Als wenn jeder Filmstudent in Korea einfach mal einen Kinofilm drehen dürfte. Vielleicht gehen in Zukunft ein paar Talente verloren, aber es ist doch auch ganz gut mal "auszusieben".

Was ich wohl eigentlich sagen will: Ja, dem koreanischen Kino geht es nicht mehr so gut, aber was hat man denn anderes erwartet? Und sollte das wirklich ein Grund sein, dass wir in Zukunft weniger gute Filme zu sehen bekommen? Das bleibt abzuwarten, ist aber tatsächlich alles andere als ein Grund in Panik auszubrechen. Ich freue mich nach wie vor auf gute koreanische Filme, die es mit Sicherheit auch in Zukunft geben wird. Amen.
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Beitragvon Sylvio Constabel am Mi, 12.03.2008, 0:12

Höre grad "Awake" von Josh Groban, geht auch in die Richtung... 8)
Ach ja, on topic, gibt eh nur wenig gute koreanische Filme. Schon immer.
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Beitragvon bewitched240 am Mi, 12.03.2008, 0:21

Ich bin schon seit Jahren ein Freund des koreanischen Kinos und habe bis jetzt jedes Jahr gute bzw. sehr gute Filme gefunden. Mal mehr, mal weniger.
Eine Krise sehe ich da nicht, eher eine Normalisierung nach dem Hype der letzten Jahre. Sind halt viele auf den Zug aufgesprungen, weil's im Trend war. Und die fallen halt nach und nach wieder weg.
Ich freu mich jedenfalls auf das Korea-Kinojahr 2008. The Chaser und Seven Days versprechen erstmal einiges. Mal schauen.
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Beitragvon kami am Mi, 12.03.2008, 0:25

bewitched240 hat geschrieben:Ich bin schon seit Jahren ein Freund des koreanischen Kinos und habe bis jetzt jedes Jahr gute bzw. sehr gute Filme gefunden. Mal mehr, mal weniger.
Eine Krise sehe ich da nicht

Die Krise ist ja vor allem eine finanzielle. Wobei es auch schon eine Weile her ist, dass mich ein koreanischer Film wirklich begeistert hat.
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Beitragvon bewitched240 am Mi, 12.03.2008, 0:47

kami hat geschrieben:
bewitched240 hat geschrieben:Ich bin schon seit Jahren ein Freund des koreanischen Kinos und habe bis jetzt jedes Jahr gute bzw. sehr gute Filme gefunden. Mal mehr, mal weniger.
Eine Krise sehe ich da nicht

Die Krise ist ja vor allem eine finanzielle. Wobei es auch schon eine Weile her ist, dass mich ein koreanischer Film wirklich begeistert hat.


Mich erst vor ein paar Tagen: Epitaph!

Aber welche Filme aus Hongkong, Japan, USA... begeistern wirklich. Denke das gibt sich in Relation zum Filmoutput nicht viel.
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