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asianfilmweb • Filme • Secrets Of A Nympho (PH 2022)
FILMEPH • SECRETS OF A NYMPHO
SECRETS OF A NYMPHO

     PHILIPPINEN 2022

CAST & CREW
REGIE Shugo Praico
DARSTELLERRhen Esccano, Ayanna Misola, Arron Villaflor, Gold Acero, Josef Elizalde, Andrea Garcia, Milana Ikimoto, Julia Victoria, Sheree, Stephanie Raz, Jiad Arroyo
PRODUZENTLino S. Cayetano, Vincent Del Rosario III, Valerie S. Del Rosario, Philip King
SCRIPT/BUCHPhilip King, Nigel Santos, John Carlo Pacala, Shugo Praico
MUSIKGreg Rodriguez III

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Secrets Of A Nympho - Die gesamte Serie

DeutschlandBusch Media Group • 3x3 Discs • FSK kJ •
 anamorph
 deutsch DD 5.1, tagalog DD 2.0
 deutsch

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
354 Minuten

STREAMING

FILMINHALT
Während einer Party an einer Elite-Uni stürzt der Campus-Schwarm Brian vom Dach des Gebäudes zu Tode. Seine Ex-Geliebte Gab glaubt nicht, dass es Selbstmord war, und macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Je tiefer sie in das Netz aus Sex, Intrigen, Macht und Lügen eintaucht, desto mehr gerät sie in Lebensgefahr.

FILMREZENSION VON CHRISTIAN SüSSMEIER
Treue Leser*innen unserer Reviews haben in den letzten Jahren eines gelernt: je kürzer eine Vivamax-Produktion ist, desto besser ist sie meistens. Das liegt aber nicht daran, dass die Leidenszeit dadurch verkürzt ist. Nein, meist sind diese Filme einfach etwas kurzweiliger und verlaufen sich nicht in tausenden anderer Handlungsstränge. Doch nun erscheint mit "Secrets of a Nympho" die erste Serie des philippinischen Studios in deutschen Gefilden und erzählt über acht Folgen und rund 350 Minuten lang die Geschichte um den rätselhaften Tod des Schülers Brian Zuniga. Das ist verdammt viel Zeit, um sich in unzähligen anderen Geschichten und Ideen zu verrennen.

Doch "Secrets of a Nympho" schafft es tatsächlich, sich auf seine Grundidee zu konzentrieren und diese über die acht Folgen hinweg zufriedenstellend auszuerzählen. Dabei orientiert man sich deutlich an einigen westlichen Vorbildern. So nennt der Pressetext des deutschen Vertriebs zum Beispiel die spanische Netflix-Produktion "Elite" als Vorbild - ich würde ausserdem "Bridgerton", "Gossip Girl" und "Pretty Little Liars" als mögliche Inspirationsquellen für die beiden Regisseure Shugo Praico und Philip King in den Raum werfen wollen. Ähnlich wie in der spanischen Serie "Elite" geht es hier aber etwas körperlicher zur Sache als in den US-Serien, sonst wäre dies ja auch keine Produktion für Vivamax. Neben der Geschichte rund um Gab und ihre Bemühungen, den Mord aufzuklären, wird jede Folge also mit mal mehr, mal weniger nackter Haut garniert. Und wie man das von Vivamax kennt, ist das auch vielfältig präsentiert - Sex zu dritt, zwischen Frauen, an den verschiedensten Orten usw. Dennoch ist es hier deutlich zurückhaltender als in den Film-Produktionen - vielleicht weil man hier auch nochmal auf ein anderes, jüngeres Publikum abzielen will?

In vielen Punkten erinnert "Secrets of a Nympho" nämlich an klassische US-Serien mit Highschool-Setting. Da gibt es Verrat, Liebeskummer, illegale Machenschaften, Affären zwischen Lehrerinnen und Schülerinnen - eigentlich das ganze Paket was man so auch aus zahlreichen anderen Produktionen kennt. Etwas Eigenständigkeit versuchen die Macher der Serie aber mit der visuellen Inszenierung zu erschaffen. Prägende Aussagen der Protagonist*innen werden nochmal als ausgeschriebene Sätze eingeblendet und auch die Podcast-/Videosequenzen unserer Hauptfigur Gab werden häufiger über das eigentliche Geschehen als Bildschirmausschnitt gelegt. Meist sieht das aber leider alles ziemlich billig aus, was sicherlich einer der überraschendsten Kritikpunkte an "Secrets of a Nympho" darstellt. Denn im Gegensatz zu den regulären Vivamax-Produktionen, die immer auf Hochglanz setzen, wirkt die Serie in ihren schlechtesten Momenten leider wie eine Amateur-Produktion. Besonders die Szenen in der Schule sehen wirklich mies aus, viel Budget hat man hier scheinbar nicht eingesetzt.

Oder es ging alles für das Vivamax-Sternchen Ayanna Misola drauf, die man aus Produktionen wie "Bula" oder "Haunting Albina" kennen dürfte. Die Gute ist sicherlich einer der grossen Stars der Serie, hat dabei aber erstaunlich wenig Screentime in der ersten Hälfte. Generell geht der Cast schon in Ordnung - so richtig sticht aber niemand der beteiligten Schauspieler*innen hervor. Leider macht das die deutsche Synchro auch nicht besser und lässt vieles davon vermutlich nochmal deutlich amateurhafter wirken. Abschliessend bleibt also zu sagen, dass "Secrets of a Nympho" sicherlich keine Katastrophe ist, aber auch keinen Innovationspreis erhält. Wer in den letzten Jahren einige der angesagten Serien auf den üblichen Streaming-Diensten konsumiert hat, wird in Sachen Story sicherlich nicht überrascht werden. Dennoch ist eine Serien-Produktion von den Philippinen mal erfrischend zu sehen und bietet so seine gewissen Eigenheiten.



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