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asianfilmweb • Filme • Sunflower (KR 2006)
FILMEKR • SUNFLOWER
SUNFLOWER

     KOREA 2006

CAST & CREW
REGIE Kang Seok-Beom
DARSTELLERKim Rae-Won, Kim Hae-Suk, Heo In-Jae, Han Jeong-Su, Jeong Eun-Pyo, Ji Dae-Han, Kim Byeong-Ok, Kim Jeong-Tae, Kang Seok-Beom

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Sunflower

Koreai Vision
 2 DVDs
1,85:1 anamorph · koreanisch dts/DD5.1 ·...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
116 Minuten

FILMINHALT
Nach zehn Jahren Gefängnis ist Ex-Gangster Tae-Shik (Kim Rae-Won) ein gewandelter Mann. Er kommt bei seiner Mutter Deok-Ja (Kim Hae-Suk) im Restaurant unter, versucht sich mit seiner noch etwas von ihm entfremdeten pubertären Schwester Hee-Ju (Heo In-Jae) zu arrangieren und geht seiner geregelten Arbeit als Automechaniker nach. Trotzdem lässt seine Vergangenheit ihn nicht los. Die lokale Polizei wartet nur darauf, dass er wieder rückfällig wird und gegen seine Bewährungsauflagen verstösst und auch seine alten partner-in-crime bleiben nicht lange ungehört. Sie arbeiten mittlerweile für den skrupellosen Pan-Su (Kim Byeong-Wuk), der für das lokale Bürgermeisteramt kandidiert. Trotz dieses öffentlichen Amtes schreckt er nicht vor schmutzigen Taten zurück, die von seinen beiden Handlangern gewissenhaft erledigt werden. Pan-Sus momentanes Problem ist ausgrechnet das Restaurant Sunflower von Tae-Shiks Mutter Deok-Ja, die sich weigert das Grundstück an ihn abzutreten, der genau an dieser Stelle eine lukrative Shopping Mall plant. Bedeutet die Verbindung von Deok-Ja zu dem immer noch in den Kreisen sehr respektierten Tae-Shik erst noch Schonzeit, reisst der Geduldsfaden von Pan-Su schon kurze Zeit später und stellt eine grosse Gefahr für Tae-Shiks neue Familie dar. Tae-Shik muss sich nun entscheiden, ob er seine selbstgesetzten Vorsätze, wie z. B. nie mehr Gewalt anzuwenden, halten kann...

FILMREZENSION VON JOST RENNEBAUM
Die Geschichte von "Sunflower" ist sicherlich nicht neu - einen reuezeigenden Ex-Gangster, der quasi wieder in sein altes Verhaltenmuster von seinem altem Umfeld gezwungen wird - das kommt einen doch mehr als bekannt vor. Interessant ist sicherlich die typisch koreanische Herangehensweise an das Thema. Der Film startet harmlos mit teils wirklich lustigen Szenen und Gangstern denen man nicht wirklich viel zutraut und endet 100 Minuten später extrem tragisch. Der Mix aus Komödie und Drama ist dabei aber etwas unausgegoren, das haben andere Vertreter aus Korea in letzter Zeit besser hinbekommen. Wo der erste Teil noch gut funktioniert, mit z. B. den immer für ein Schmunzeln gut zu habenden Polizisten, flacht der letzte Teil des Films etwas zu sehr ins dramatische ab. Der Übergang der beiden Genres verläuft nicht fliessend, sondern ist sehr abrupt. Nichts gegen eine Kampfszene komplett in Slow-Motion, aber hier hätte es etwas Kürzung vertragen können. So gab es nach fünf Minuten reinsten Gewaltausbruches schon die ersten ungläubigen Lacher im Kino. "Sunflower" hat aber viel positives, wie z. B. die guten Hauptdarsteller in Form von Kim Rae-Won und Kim Hae-Suk, die die Mutter spielt. Die anfangs ziemlich aufmüpfige Schwester gespielt von Heo In-Jae geht einem etwas auf die Nerven - solche Figuren scheinen in jeden zweiten Korea-Film zu gehören - reift aber zum Glück im Laufe des Films. Regisseur Kang Seok-Beom, der vorher nur mit der Komödie "Mr. Handy" und seinem Script zu "My Boss, My Teacher" auf sich aufmerksam gemacht hat, hat mit "Sunflower" sicherlich einen der besseren Gangsterfilme aus Korea in letzter Zeit gemacht und wer sich nicht von ein paar Längen gestört fühlt, sollte sich diesen Film auf jeden Fall mal vormerken.



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