VIELE INTERESSANTE FILME...Wie jedes Jahr fand auch diesen April in Frankfurt am Main wieder das japanische Filmfestival Nippon Connection statt. Nicht selbstverständlich ist diese Kontinuität, rekrutiert sich doch das gesamte Team aus 150 ehrenamtlichen Mitarbeitern, die für das Festival ihre Freizeit opfern. Von vermuteter Zweitklassigkeit jedoch keine Spur, im Gegenteil. Zum achten Festival stellte die Festivalleitung nicht ein gewohnt hochwertiges, sondern dieses Mal auch ein herausragend vielseitiges Filmprogramm zusammen, das für die Nippon Connection meiner Meinung nach einen neuen Standard gesetzt hat. FINE, TOTALLY FINE KIMONO-WORKSHOP
Neben der Retrospektive Nippon Retro, die dieses Jahr dem Animefilm gewidmet war sowie den zahlreichen Video- und Kurzfilmproduktionen in der Kategorie Nippon Digital bildete der Publikumswettbewerb Nippon Cinema mit 14 Kinofilmen wie schon in den letzten Jahren die zentrale Veranstaltung. Der mit 2000 EUR dotierte Nippon Cinema Award ging dieses Jahr an die Komödie FINE, TOTALLY FINE von Yosuke Fujita, mit dem wir unsere Reihe mit Kritiken zum Festival beginnen.  Highlights der begleitenden kulturellen Beiträge von Nippon Culture waren dieses Jahr neben den gewohnten kulinarischen und musikalischen Beiträgen unter anderem ein Kimonoworkshop, eine Tanzvorführung der weit über Japan hinaus bekannten Tänzerin Motoko Hirayama sowie zahlreiche weitere Beiträge und Podiumsdiskussionen zur japanischen (Film)kultur.
 Wir haben keine Zweifel, dass trotz der großen Herausforderung der ehrenamtlichen Organisation das fleißige Team von Nippon Connection e. V. im kommenden April zur neunten Nippon Connection mit gewohnt hochwertigem Programm einladen werden. Das Team und die Community von asianfilmweb.de freuen sich schon riesig darauf. |